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Unsere Pressemitteilungen

HaLT-Aktionstag in Garath am 20. Juni. Ein Tag zur Sensibilisierung von Jugendlichen zum Thema Alkohol und für einen angemessenem Umgang
19.06.2018 - In Deutschland trinken zehn Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen regelmäßig Alkohol (vgl. BZgA, 2017). Viele Jugendliche überschreiten dabei ihre Grenzen beim Alkoholkonsum. Sie wissen immer noch sehr wenig über die Wirkungsweisen und Gefahren von Alkohol.
Caritas feiert großes Sommer- und Nachbarschaftsfest in der Flüchtlingsunterkunft „Völklinger Straße“
19.06.2018 - Bilk. In der Flüchtlingsunterkunft an der Völklinger Straße 120 leben seit dem vergangenen Jahr 286 geflüchteten Menschen aus 26 Nationen friedlich miteinander.
Neue Nachbarn herzlich willkommen: gemeinsam kochen, gemeinsam feiern. Food-Truck des Erzbistums Köln zu Gast beim Pfarrfest St. Katharina in Gerresheim
19.06.2018 - Neue Nachbarn aus der ganzen Welt leben in Gerresheim. Der Caritasverband Düsseldorf und die Pfarrgemeinde St. Katharina laden Nachbarn und Freunde am Sonntag, dem 24. Juni von 12 bis 17 Uhr zu einem gemeinsamen Fest ein
Auf den Flügeln des Gesangs. Benefiz-Konzert zugunsten des Caritas-Hospiz Garath
18.06.2018 - Der Caritasverband Düsseldorf lädt am Freitag, den 22. Juni um 19.30 Uhr sehr herzlich zum Benefiz-Konzert für das Caritas Hospiz in die St. Matthäus Kirche (Rene-Schickele-Str. 6, Düsseldorf-Garath) ein.
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Lebensmittelausgaben ersetzen nicht den Sozialstaat.

13. März 2018; Stephanie Agethen

Lebensmittelausgaben ersetzen nicht den Sozialstaat

Lebensmittelausgaben und Kleiderkammern nehmen zu, das weist auf strukturell bedingte Armutslagen von Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt hin. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, ältere Menschen, Familien mit mehreren Kindern, Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiographien durch Arbeitslosigkeit oder Erziehungszeiten. In einer Stadt wie Düsseldorf kommen hohe Mieten als zusätzliche Problematik hinzu. Die gestiegenen Energiekosten werden zudem in den Hartz IV Sätzen und in der Grundsicherung nicht ausreichend berücksichtigt. Hier ist eine Anhebung der Regelsätze dringend notwendig, damit die höheren Kosten nicht in den Bereichen Kleidung und Lebensmittelverpflegung eingespart werden müssen und so eine Nutzung von Lebensmittelausgaben unausweichlich wird.

 

Die vorhandenen Lebensmittel in den Ausgabestellen möglichst an alle und ohne Diskriminierung zu verteilen, ist eine Herausforderung für die tätigen Organisationen in Düsseldorf. In den Einrichtungen der Altstadt-Armenküche, von Flingern mobil, in der Lebensmittelausgabe St. Bonifatius-Bilk und des Caritasverbandes Düsseldorf e.V. werden Lebensmittel und Kleidung nach Bedürftigkeit verteilt - unabhängig von der Herkunft oder der Religion. Von besonderer Relevanz ist hierbei die professionelle Begleitung der Ehrenamtlichen in den Ausgabestellen. Weiterführende soziale Beratung ist notwendig, um Rechtsansprüche auf Transferleistungen zu realisieren und die Armut nicht weiter zu verfestigen. Dies kann nur durch eine professionelle allgemeine Sozialberatung und weitergehende Hilfen sichergestellt werden. Notwendig ist die Einbindung in die bereits bestehenden Beratungsstrukturen. Die existenzunterstützenden Angebote lindern akute Notlagen vieler Menschen. Aber das Ziel der Bemühungen ist es, ganz im Sinne der christlichen Soziallehre in einer solidarischen Gesellschaft, Armut und soziale Ausgrenzung dauerhaft zu überwinden.

 

Aus diesem Grund setzen sich die Altstadt-Armenküche, Flingern mobil, die Lebensmittelausgabe St. Bonifatius-Bilk  und der Caritasverband Düsseldorf e.V. dafür ein, dass die sozialen Rahmenbedingungen verbessert, weitergehende soziale Beratung angeboten, die Ehrenamtlichen in den Ausgabestellen professionell begleitet und den betroffenen Menschen mit Respekt und Wertschätzung begegnet wird.

 
Lebensmittelausgaben und Kleiderkammern nehmen zu, das weist auf strukturell bedingte Armutslagen von Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt hin. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, ältere Menschen, Familien mit mehreren Kindern, Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiographien durch Arbeitslosigkeit oder Erziehungszeiten.

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