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Unsere Pressemitteilungen

Das Alter ist bunt
25.09.2018 - Düsseldorf-Bilk. Die zentrenplus bieten für Menschen ab 55 Jahren vielfältige Möglichkeiten sich zu engagieren, Freizeit zu gestalten und Beratung in Lebensfragen zu erhalten.
Aktionstag DEMENZ im Düsseldorfer Hauptbahnhof am Freitag, dem 21. September von 10 bis 17 Uhr Eingangshalle Konrad-Adenauer-Platz
20.09.2018 - Eingeladen sind Interessierte, Angehörige oder Betroffene, die sich über das Krankheitsbild und über Unterstützungsangebote informieren möchten. Weiterhin besteht die Möglichkeit, mit Angehörigen und Unterstützenden zum Thema Demenz ins Gespräch zu kommen und Beratung von Fachleuten wahrzunehmen.
„Sanktionen sind völlig unverhältnismäßig“ Caritas kritisiert Leistungskürzungen gegen Hartz-IV-Bezieher.
18.09.2018 - Wer beim Jobcenter einen Termin verpasst, bekommt weniger Geld. Von den knapp 15.000 Sanktionen, die gegen Hartz-IV-Bezieher in der Stadt Köln 2017 verhängt wurden, sind 80 Prozent auf Meldeversäumnisse zurückzuführen.
Jeder Mensch braucht ein Zuhause .Aktionszimmer auf dem Düsseldorfer Friedensplätzchen in Unterbilk: Caritas macht in Düsseldorf erneut auf Wohnungskrise aufmerksam
17.09.2018 - Düsseldorf. In Deutschland fehlen eine Million Wohnungen. Nicht nur Menschen in prekären Lebenslagen sind betroffen, sondern auch die Mitte der Gesellschaft. Wohnungen werden luxussaniert, Mieten steigen explosionsartig, Menschen müssen ihr Zuhause verlassen und finden keine bezahlbare Bleibe.
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Lebensmittelausgaben ersetzen nicht den Sozialstaat.

13. März 2018; Stephanie Agethen

Lebensmittelausgaben ersetzen nicht den Sozialstaat

Lebensmittelausgaben und Kleiderkammern nehmen zu, das weist auf strukturell bedingte Armutslagen von Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt hin. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, ältere Menschen, Familien mit mehreren Kindern, Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiographien durch Arbeitslosigkeit oder Erziehungszeiten. In einer Stadt wie Düsseldorf kommen hohe Mieten als zusätzliche Problematik hinzu. Die gestiegenen Energiekosten werden zudem in den Hartz IV Sätzen und in der Grundsicherung nicht ausreichend berücksichtigt. Hier ist eine Anhebung der Regelsätze dringend notwendig, damit die höheren Kosten nicht in den Bereichen Kleidung und Lebensmittelverpflegung eingespart werden müssen und so eine Nutzung von Lebensmittelausgaben unausweichlich wird.

 

Die vorhandenen Lebensmittel in den Ausgabestellen möglichst an alle und ohne Diskriminierung zu verteilen, ist eine Herausforderung für die tätigen Organisationen in Düsseldorf. In den Einrichtungen der Altstadt-Armenküche, von Flingern mobil, in der Lebensmittelausgabe St. Bonifatius-Bilk und des Caritasverbandes Düsseldorf e.V. werden Lebensmittel und Kleidung nach Bedürftigkeit verteilt - unabhängig von der Herkunft oder der Religion. Von besonderer Relevanz ist hierbei die professionelle Begleitung der Ehrenamtlichen in den Ausgabestellen. Weiterführende soziale Beratung ist notwendig, um Rechtsansprüche auf Transferleistungen zu realisieren und die Armut nicht weiter zu verfestigen. Dies kann nur durch eine professionelle allgemeine Sozialberatung und weitergehende Hilfen sichergestellt werden. Notwendig ist die Einbindung in die bereits bestehenden Beratungsstrukturen. Die existenzunterstützenden Angebote lindern akute Notlagen vieler Menschen. Aber das Ziel der Bemühungen ist es, ganz im Sinne der christlichen Soziallehre in einer solidarischen Gesellschaft, Armut und soziale Ausgrenzung dauerhaft zu überwinden.

 

Aus diesem Grund setzen sich die Altstadt-Armenküche, Flingern mobil, die Lebensmittelausgabe St. Bonifatius-Bilk  und der Caritasverband Düsseldorf e.V. dafür ein, dass die sozialen Rahmenbedingungen verbessert, weitergehende soziale Beratung angeboten, die Ehrenamtlichen in den Ausgabestellen professionell begleitet und den betroffenen Menschen mit Respekt und Wertschätzung begegnet wird.

 
Lebensmittelausgaben und Kleiderkammern nehmen zu, das weist auf strukturell bedingte Armutslagen von Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt hin. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, ältere Menschen, Familien mit mehreren Kindern, Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiographien durch Arbeitslosigkeit oder Erziehungszeiten.

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