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Unsere Pressemitteilungen

Ehrenamtlich engagiert für die Gemeinschaft. Caritas-Freiwilligenagentur impuls sucht dringend Helferinnen und Helfer ... zur Unterstützung bei Bewegungsgymnastik für Senioren
15.01.2019 - Die Caritas-Freiwilligenagentur impuls sucht freiwillige Helferinnen und Helfer, die gern bei der Begleitung von Bewegungsangeboten für Seniorinnen und Senioren unterstützen. Die Hilfe nimmt ca. zweieinhalb Stunden pro Woche in Anspruch – jeweils von 10:00 bis 12:30 Uhr. Wenn Ehrenamtlichen gern mit älteren Menschen arbeiten und über Erfahrung im Bereich von Gymnastik und Bewegung verfügen, ist dies die richtige Herausforderung.
55+ Herzlich willkommen. Vielfältige Angebote im Caritas zentrum plus in Flingern
15.01.2019 - Frühstücksbuffet, jeden Freitag um 9 Uhr Das Caritas zentrum plus Flingern liegt im begrünten Hinterhof und bietet geselliges Beisammensein in Wohlfühlatmosphäre, so auch beim gemeinsamen frühstücken am Freitag. Anmeldung bitte telefonisch, auch gern kurzfristig oder per Mail. Kosten: 3,50 Euro für Buffet incl. Kaffee oder Tee.
Umweltfreundlich mobil unterwegs. Wohnungslose fahren ab sofort mit knallroten Caritas-Leihfahrrädern durch Düsseldorf
11.01.2019 - Flingern. Vor einem Jahr war es noch eine fixe Idee: Bewohnerinnen und Bewohner des Caritas Haus Don Bosco für Wohnungslose sollten zukünftig die Chance erhalten, kostenfrei, sicher und flexibel mit Leihfahrrädern in der Stadt unterwegs zu sein: „Uns war es wichtig, dass auch wohnungs- und obdachlose Menschen an dem wichtigen Bereichen wie Mobilität teilhaben können.
Schöpfung bewahren, ÖPNV fahren. Wohlfahrt und Rheinbahn kooperieren.
19.12.2018 - Düsseldorf. Unter der Devise „Schöpfung bewahren, ÖPNV fahren“ haben die Katholischen Wohlfahrtsorganisationen in Düsseldorf mit der Rheinbahn einen Rahmenvertrag über die Nutzung eines FirmenTickets für die Mitarbeiter der Caritas und ihrer Fachverbände abgeschlossen.
Unser Spendenkonto

Caritasverband Düsseldorf e.V.:

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Prävention, Hilfe und Verfahren bei sexualisierter Gewalt und Missbrauch

Das Wohl der uns anvertrauten und sich uns anvertrauenden Menschen war und ist uns als Träger von Diensten und Einrichtungen ein elementares Anliegen. Es ist unser Ziel, an der Weiterentwicklung einer „Kultur der Achtsamkeit“ mitzuwirken, die die körperliche und psychische Unversehrtheit unserer Bewohner*innen, Kund*innen, Klient*innen, Patient*innen sowie der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt. Wir tragen eine gemeinsame Verantwortung gegenüber den sich uns anvertrauenden Menschen: Wir schauen im Verdachtsfall behutsam genau hin, hören zu, benennen und analysieren kritisch die wahrgenommenen Situationen. Für die (pädagogischen) Fachkräfte ist Prävention gegen (sexualisierte) Gewalt Bestandteil ihres professionellen Handelns.

 

Unsere Bemühungen um die Prävention vor sexualisierter Gewalt werden in einem institutionellen Schutzkonzept gebündelt. Es ist uns bei der Entwicklung des trägerspezifischen Institutionellen Schutzkonzeptes wichtig, die Auseinandersetzung zu Fragen des Kindeswohls und des Schutzes von schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen in unseren Diensten, insbesondere vor (sexualisierter) Gewalt, anzuregen und die Einführung von Maßnahmen zur Prävention zu unterstützen. Uns ist bewusst, dass (sexuelle) Grenzverletzungen gegenüber Nutzenden, aber auch sexuelle Grenzverletzungen innerhalb der genannten Gruppen nicht ausgeklammert werden dürfen. Dies soll Beachtung in den Präventionsbemühungen finden. Für das Institutionelle Schutzkonzept haben wir Wert darauf gelegt, dass dessen Entwicklung unter Einbeziehung aller Ebenen stattfand. Unser Institutionelles Schutzkonzept soll dazu beitragen, Haltungen und Verhalten zu reflektieren, und dadurch zu handlungsleitenden Orientierungen im Arbeitsalltag führen. Uns ist es wichtig, dass mit dem Institutionellen Schutzkonzept die Diskussion über Verbindlichkeit und Achtsamkeit aufrechterhalten wird.

 

Bestandteile des Institutionellen Schutzkonzeptes für unsere Dienste und Einrichtungen sind nach der Präventionsordnung des Erzbistums Köln:

  • Persönliche Eignung/Personalauswahl und -entwicklung
  • Erweitertes Führungszeugnis und Selbstauskunftserklärung
  • Verhaltenskodex
  • Beschwerdewege
  • Intervention
  • Aus- und Fortbildung/Qualifikation
  • Maßnahmen zur Stärkung von Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen
  • Qualitätsmanagement

 

Für die Kinder- und Jugendhilfe, die Altenhilfe sowie die Behindertenhilfe gelten arbeitsfeldspezifisch abgestimmte eigene Curricula für die Aus- und Fortbildung sowie je arbeitsfeldspezifische Maßnahmen zur Stärkung von Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen. Für die Kinder- und Jugendhilfe sowie für die Arbeitsbereiche der Erwachsenenhilfe gelten jeweils zusätzlich spezielle Verhaltenskodizes.

 

Beschwerdewege

In unseren Diensten und Einrichtungen sind interne und externe Beratungs- und Beschwerdestellen benannt, Melde- und Verfahrenswege für Schutzbefohlene, Personensorgeberechtigte sowie alle ehrenamtlich und hauptberuflich Mitarbeitenden beschrieben und für die Adressaten verständlich bekannt gemacht. Für den Umgang mit Beschwerden gibt es ein festgelegtes Verfahren, welches allen Mitarbeitenden des Caritasverbandes Düsseldorf e.V. bekannt ist.

 

Intervention bei Hinweisen auf sexualisierte Gewalt

Bei dem Verdacht auf sexualisierte Gewalt oder Missbrauch haben Sie die Möglichkeit, sich direkt an die zuständigen Personen im Caritasverband Düsseldorf oder aber die beauftragten Ansprechpersonen des Erzbistums Köln zu wenden. Sobald einer der Personen Kenntnis von einem Vorfall oder einem Verdacht auf einem Vorfall erhält, wird ein festgelegter Kommunikationsweg in Kraft gesetzt. Hierüber soll größtmögliche Transparenz, aber auch zeitnahe Aufklärung und Unterstützung für den/die Betroffene/n erreicht werden. In Abstimmung mit dem Betroffenen, erfolgt eine Weiterleitung an die Beauftragten beim Diözesancaritasverband Köln und beim Erzbistum Köln sowie eine intensive Prüfung des Sachverhaltes. Der Erzbischof wird über jeden Verdacht unverzüglich informiert. Zur Unterstützung des Beauftragten beim Erzbistum Köln ist ein Beraterstab eingerichtet, in dem externe Fachleute den Vorfall bewerten und eine Handlungsempfehlung abgeben.

An welche unabhängigen Ansprechpersonen kann ich mich als Opfer oder Zeuge wenden?

Der Erzbischof von Köln hat unabhängige Ansprechpersonen für Betroffene von sexuellem Missbrauch beauftragt. Diese stehen Ihnen für vertrauliche Gespräche und die Vermittlung von Hilfsangeboten zur Verfügung. Die Ansprechpartner finden Sie bitte hier.

Ihre Ansprechpersonen beim Caritasverband Düsseldorf bei Hinweisen auf sexualisierte Gewalt

Thomas Salmen (stellv. Vorstandsvorsitzender, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Famlienrecht)

Telefon: (0211) 1602 - 1102
E-Mail: Thomas.Salmen@caritas-duesseldorf.de

Claudia Fischer (Referatsleitung Personal, Recht und allgemeine Verwaltung)
Telefon: (0211) 1602 - 14 00
Fax:  (0211) 1602 - 14 03
E-Mail: Claudia.Fischer@caritas-duesseldorf.de