Suchen & Finden

 

Unsere Pressemitteilungen

Fit im Kopf -ganztägliches Gedächnistraining für Erwachsen . Es sind wieder Plätze frei!
17.09.2019 - Düsseldorf - Wersten Es sind wieder Plätze frei, beim wöchentlichen Gedächtnistraining des Caritas zentrum plus Wersten. Jeden Montag, von 11:30 bis 13:00 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, ihr Gedächtnis mit einer ganzheitlichen Trainingsmethode zu trainieren.
PRINT. WEAR. SHOOT – wait, what?!Kostenloser Kreativworkshop unter Anleitung von Graffitikünstler Christian Dünow.
16.09.2019 - Oberbilk. Richtig gelesen! Bei unserem „print, wear, shoot“-Workshop haben Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren kostenfrei die Chance, auf sehr viele unterschiedliche Art und Weisen, ihrer kreativen Ader freien Lauf zulassen. Und wie?
WenDO-Selbstbehauptung für Frauen. Kostenloser Kurs zur Prävention, Selbstverteidigung und -behauptung für Frauen
11.09.2019 - Wersten. Im Gegensatz zu klassischen Kampfsportarten basiert das Training beim Wendo auf einer Auseinandersetzung mit patriarchalen Machtverhältnissen und erlernten Opferhaltungen.
Fit im Kopf – ganzheitliches Gedächtnistraining für Erwachsene. Es sind wieder Plätze im Caritas zentrum plus Wersten frei!
11.09.2019 - Es sind wieder Plätze beim wöchentlichen Gedächtnistraining des Caritas zentrum plus in Wersten frei. Jeden Montag von 11:30 bis 13:00 Uhr haben interessierte Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, ihr Gedächtnis mit einer ganzheitlichen Trainingsmethode zu trainieren.
Unser Spendenkonto

Caritasverband Düsseldorf e.V.:

Stadtsparkasse Düsseldorf

IBAN: DE70 3005 0110 0088 0088 00

BIC:    DUSSDEDDXXX

oder spenden Sie Online

Prävention, Hilfe und Verfahren bei sexualisierter Gewalt und Missbrauch

Das Wohl der uns anvertrauten und sich uns anvertrauenden Menschen war und ist uns als Träger von Diensten und Einrichtungen ein elementares Anliegen. Es ist unser Ziel, an der Weiterentwicklung einer „Kultur der Achtsamkeit“ mitzuwirken, die die körperliche und psychische Unversehrtheit unserer Bewohner*innen, Kund*innen, Klient*innen, Patient*innen sowie der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt. Wir tragen eine gemeinsame Verantwortung gegenüber den sich uns anvertrauenden Menschen: Wir schauen im Verdachtsfall behutsam genau hin, hören zu, benennen und analysieren kritisch die wahrgenommenen Situationen. Für die (pädagogischen) Fachkräfte ist Prävention gegen (sexualisierte) Gewalt Bestandteil ihres professionellen Handelns.

 

Unsere Bemühungen um die Prävention vor sexualisierter Gewalt werden in einem institutionellen Schutzkonzept gebündelt. Es ist uns bei der Entwicklung des trägerspezifischen Institutionellen Schutzkonzeptes wichtig, die Auseinandersetzung zu Fragen des Kindeswohls und des Schutzes von schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen in unseren Diensten, insbesondere vor (sexualisierter) Gewalt, anzuregen und die Einführung von Maßnahmen zur Prävention zu unterstützen. Uns ist bewusst, dass (sexuelle) Grenzverletzungen gegenüber Nutzenden, aber auch sexuelle Grenzverletzungen innerhalb der genannten Gruppen nicht ausgeklammert werden dürfen. Dies soll Beachtung in den Präventionsbemühungen finden. Für das Institutionelle Schutzkonzept haben wir Wert darauf gelegt, dass dessen Entwicklung unter Einbeziehung aller Ebenen stattfand. Unser Institutionelles Schutzkonzept soll dazu beitragen, Haltungen und Verhalten zu reflektieren, und dadurch zu handlungsleitenden Orientierungen im Arbeitsalltag führen. Uns ist es wichtig, dass mit dem Institutionellen Schutzkonzept die Diskussion über Verbindlichkeit und Achtsamkeit aufrechterhalten wird.

 

Bestandteile des Institutionellen Schutzkonzeptes für unsere Dienste und Einrichtungen sind nach der Präventionsordnung des Erzbistums Köln:

  • Persönliche Eignung/Personalauswahl und -entwicklung
  • Erweitertes Führungszeugnis und Selbstauskunftserklärung
  • Verhaltenskodex
  • Beschwerdewege
  • Intervention
  • Aus- und Fortbildung/Qualifikation
  • Maßnahmen zur Stärkung von Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen
  • Qualitätsmanagement

 

Für die Kinder- und Jugendhilfe, die Altenhilfe sowie die Behindertenhilfe gelten arbeitsfeldspezifisch abgestimmte eigene Curricula für die Aus- und Fortbildung sowie je arbeitsfeldspezifische Maßnahmen zur Stärkung von Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen. Für die Kinder- und Jugendhilfe sowie für die Arbeitsbereiche der Erwachsenenhilfe gelten jeweils zusätzlich spezielle Verhaltenskodizes.

 

Beschwerdewege

In unseren Diensten und Einrichtungen sind interne und externe Beratungs- und Beschwerdestellen benannt, Melde- und Verfahrenswege für Schutzbefohlene, Personensorgeberechtigte sowie alle ehrenamtlich und hauptberuflich Mitarbeitenden beschrieben und für die Adressaten verständlich bekannt gemacht. Für den Umgang mit Beschwerden gibt es ein festgelegtes Verfahren, welches allen Mitarbeitenden des Caritasverbandes Düsseldorf e.V. bekannt ist.

 

Intervention bei Hinweisen auf sexualisierte Gewalt

Bei dem Verdacht auf sexualisierte Gewalt oder Missbrauch haben Sie die Möglichkeit, sich direkt an die zuständigen Personen im Caritasverband Düsseldorf oder aber die beauftragten Ansprechpersonen des Erzbistums Köln zu wenden. Sobald einer der Personen Kenntnis von einem Vorfall oder einem Verdacht auf einem Vorfall erhält, wird ein festgelegter Kommunikationsweg in Kraft gesetzt. Hierüber soll größtmögliche Transparenz, aber auch zeitnahe Aufklärung und Unterstützung für den/die Betroffene/n erreicht werden. In Abstimmung mit dem Betroffenen, erfolgt eine Weiterleitung an die Beauftragten beim Diözesancaritasverband Köln und beim Erzbistum Köln sowie eine intensive Prüfung des Sachverhaltes. Der Erzbischof wird über jeden Verdacht unverzüglich informiert. Zur Unterstützung des Beauftragten beim Erzbistum Köln ist ein Beraterstab eingerichtet, in dem externe Fachleute den Vorfall bewerten und eine Handlungsempfehlung abgeben.

An welche unabhängigen Ansprechpersonen kann ich mich als Opfer oder Zeuge wenden?

Der Erzbischof von Köln hat unabhängige Ansprechpersonen für Betroffene von sexuellem Missbrauch beauftragt. Diese stehen Ihnen für vertrauliche Gespräche und die Vermittlung von Hilfsangeboten zur Verfügung. Die Ansprechpartner finden Sie bitte hier.

Ihre Ansprechpersonen beim Caritasverband Düsseldorf bei Hinweisen auf sexualisierte Gewalt

Thomas Salmen (stellv. Vorstandsvorsitzender, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Famlienrecht)

Telefon: (0211) 1602 - 1102
E-Mail: Thomas.Salmen@caritas-duesseldorf.de

Claudia Fischer (Referatsleitung Personal, Recht und allgemeine Verwaltung)
Telefon: (0211) 1602 - 14 00
Fax:  (0211) 1602 - 14 03
E-Mail: Claudia.Fischer@caritas-duesseldorf.de