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Unsere Pressemitteilungen

Fit im Kopf -ganztägliches Gedächnistraining für Erwachsen . Es sind wieder Plätze frei!
17.09.2019 - Düsseldorf - Wersten Es sind wieder Plätze frei, beim wöchentlichen Gedächtnistraining des Caritas zentrum plus Wersten. Jeden Montag, von 11:30 bis 13:00 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, ihr Gedächtnis mit einer ganzheitlichen Trainingsmethode zu trainieren.
PRINT. WEAR. SHOOT – wait, what?!Kostenloser Kreativworkshop unter Anleitung von Graffitikünstler Christian Dünow.
16.09.2019 - Oberbilk. Richtig gelesen! Bei unserem „print, wear, shoot“-Workshop haben Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren kostenfrei die Chance, auf sehr viele unterschiedliche Art und Weisen, ihrer kreativen Ader freien Lauf zulassen. Und wie?
WenDO-Selbstbehauptung für Frauen. Kostenloser Kurs zur Prävention, Selbstverteidigung und -behauptung für Frauen
11.09.2019 - Wersten. Im Gegensatz zu klassischen Kampfsportarten basiert das Training beim Wendo auf einer Auseinandersetzung mit patriarchalen Machtverhältnissen und erlernten Opferhaltungen.
Fit im Kopf – ganzheitliches Gedächtnistraining für Erwachsene. Es sind wieder Plätze im Caritas zentrum plus Wersten frei!
11.09.2019 - Es sind wieder Plätze beim wöchentlichen Gedächtnistraining des Caritas zentrum plus in Wersten frei. Jeden Montag von 11:30 bis 13:00 Uhr haben interessierte Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, ihr Gedächtnis mit einer ganzheitlichen Trainingsmethode zu trainieren.
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"Huduma ya Walemavu" - Projektpartnerschaft Caritasverband Düsseldorf - Caritas Reha-Zentrum in Monduli / Tansania

Um über den Tellerrand der eigenen sozialen Arbeit hinauszuschauen, hat der Caritasverband Düsseldorf Anfang 2009 einen Kontakt nach Tansania geknüpft und eine Projektpartnerschaft mit dem Caritas-Rehabilitationszentrum für behinderte Kinder und Jugendliche in Monduli "Huduma ya Walemavu" begonnen. Vermittelt und begleitet wird die Projektpartnerschaft von Caritas International: Über die Grenzen und Kontinente hinweg soll Caritas-Kolleginnen und -Kollegen ein Austausch von Lebenswissen, Berufserfahrung und auch wirtschaftlichen Hilfen ermöglicht werden.

Anna Mollel unsere Projektpartnerin aus Monduli in Tansania, ist am 23 Mai 2012 in Stockholm aus der Hand von Königin Silvia mit dem "World's children's prize " ausgezeichnet worden. Dieser Preis wird von der schwedischen Stiftung "World's Children's Prize Foundation" vergeben und gilt als eine Art alternativer Nobelpreis für Menschen, die sich für die Rechte von Kindern einsetzen. Gleichzeitig bietet die Stiftung das weltweit größte Schulprogramm, das Rechte für Kinder und demokratische Werte vermittelt: *Über 57.000 Schulen mit über 27 Millionen Schülern in 102 Ländern sind der Stiftung angeschlossen. Wie die Stiftung bekannt gab, haben sich 2,5 Millionen Kinder am Voting für die diesjährige Preisverleihung beteiligt. Anna Mollel wurde ausgezeichnet für ihren mehr als 20jährigen Einsatz für Kinder mit Behinderungen in den armen ländlichen Regionen im Nordosten Tansanias.

 

Wir freuen uns sehr mit unserer Kolleginn Anna Mollel über ihre Auszeichnung. Für uns in Düsseldorf ist dies eine gute Gelegenheit, uns ins Bewusstsein zu rufen, dass auch wir zu einer Welt umspannenden Gemeinschaft von Menschen gehören, die sich aus christlicher Motivation für Gerechtigkeit und Lebenschancen einsetzen.

 

Lesen Sie hier weiter: Anna Mollel hilft Lomniaki

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Das Netzwerk "Caritas für Caritas"

Die Caritas ist eines der weltweit größten Netzwerke sozial engagierter Menschen. "Caritas für Caritas" ist eine Aktion von "Caritas international", dem Hilfswerk der deutschen Caritas. Sie soll Caritas-Kolleginnen und -Kollegen über Grenzen und Kontinente hinweg ermöglichen, Lebenswissen, Berufserfahrung und auch wirtschaftliche Hilfen auszutauschen.

Landes-Infos Tansania

Tansania liegt im Osten Afrikas, Monduli liegt 45 Kilometer westlich der Stadt Arusha zwischen dem Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas, und dem Serengeti-Nationalpark.

 

Tansania ist eines der ärmsten Länder der Welt.

 

  • Das Bruttosozialprodukt pro Kopf und Jahr liegt bei 300  US-Dollar.
  • 36 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze.
  • Die Lebenserwartung beträgt im Durchschnitt 45 Jahre.
  • 20 Prozent der Menschen sind mit dem HI-Virus infiziert.
  • 10 Prozent leben mit einer Behinderung.
  • Die Säuglingssterblichkeit liegt bei fast 10 Prozent.
  • 44 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 14 Jahre

Das Projekt "Huduma ya Walemavu" in Tansania (Swahili: "Fürsorge für Menschen mit Behinderung")

Die Zahl behinderter Menschen in Tansania ist auffallend hoch. Die Ursachen sind vielfältig: fehlende Impfungen zum Beispiel gegen Kinderlähmung, nicht behandelte Unfälle und Verletzungen, mangelnde Hygiene bei der Geburt. In vielen afrikanischen Ländern gelten Behinderungen als böser Fluch - Kinder werden vor den Blicken der Nachbarn versteckt oder sogar getötet.

 

Das Projekt "Huduma ya Walemavu" kümmert sich um die medizinische Versorgung von behinderten Kindern und Jugendlichen  zu Hause in ihren Dörfern und im Rehabilitationszentrum in Monduli. 45 umliegende Dörfer werden von den mobilen Gesundheitsteams angesteuert, um behinderte Kinder zu erfassen und zu untersuchen. Sind chirurgische Eingriffe nötig, werden die Kinder an entsprechende Kliniken überwiesen.

 

Die physiotherapeutische Behandlung und Rehabilitation wird im Zentrum in Monduli durchgeführt. Ein wichtiger Aspekt der Arbeit ist die Bewusstseinsbildung bei den Eltern und den Dorfgemeinschaften gegenüber den Problemen und Bedürfnissen der behinderten Kinder.

 

Im Rehabilitationszentrum in Monduli erhalten ständig mindestens 30 frisch operierte Kinder und Jugendliche - 700 sind es jährlich - eine umfassende Rehabilitation. Die orthopädischen Hilfsmittel werden in der hauseigenen Werkstatt hergestellt und angepasst. Mitarbeitende schulen die Mütter in der optimalen Förderung ihrer Kinder. Ziel ist es, die Kinder so selbständig zu machen, dass eine Integration in Regelschulen möglich ist.

 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Arbeit des Zentrums in Monduli ist die Ausbildung von Gesundheitshelfern: freiwilligen Helfern, die gegen eine Aufwandsentschädigung nahe liegende Dörder besuchen und den Menschen dort mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Drei Düsseldorfer zu Besuch in Tansania (Juli 2010)

Auf den Weg nach Monduli machten sich im Juli 2010 drei Mitarbeiter des Caritasverbandes Düsseldorf. Die Düsseldorfer Kollegen haben erlebt, wie die rund 30 Kinder und Jugendlichen im Reha-Zentrum für ein Leben in größtmöglicher Selbständigkeit fit gemacht werden. Außerdem sind sie mit einem mobilen Team mehrere Tage in der Steppe unterwegs gewesen, um in den Dörfern behinderte Kinder aufzuspüren und zu behandeln. Weitere Informationen finden Sie hier

Besuch aus Tansania in Düsseldorf (Juni 2009)

Den Kontakt zur Partnerorganisation in Monduli hält der Caritasverband Düsseldorf e.V. über die Gründerin des Zentrums, Anna Mollel, und Mireile Kapilima, die heutige Leiterin. Im Juni 2009 kamen die beiden Massai-Frauen zu einem ersten Besuch nach Düsseldorf und lernten hier das große Spektrum sozialer Aufgaben ihrer Düsseldorfer Caritas-Kolleginnen und -Kollegen kennen: für Demenzkranke, Langzeitarbeitslose, in Stadtteilen, in denen überwiegend arme Menschen wohnen, für benachteiligte Kinder und Jugendlich oder für Hochbetagte. Natürlich wurden Anna und Mireile außerdem durch Düsseldorf geführt und wir haben in der Altstadt ein Alt getrunken.