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Unsere Pressemitteilungen

Fünf Jahre Caritas Sozialkaufhaus Wertvoll. Das besondere Jubiläum wird mit einem stimmungsvollen Adventsbasar gefeiert.
20.11.2017 - Unterbilk. Not sehen und handeln - mit diesem Leitgedanken eröffnete im Jahr 2012 der Caritasverband Düsseldorf e.V. sein erstes Sozialkaufhaus in der NRW-Landeshauptstadt.
Basische Ernährung und Arthroseprävention
15.11.2017 - In dieser Informationsveranstaltung erfahren Seniorinnen und Senioren Wissenswertes zu den Themen Basische Ernährung (Entgiftung des Körpers und Regulierung des Säurehaushalts) sowie Prävention und Umgang mit Arthrose.
Eine Million Sterne für eine gerechte Welt! Caritas lädt zur Solidaritätsaktion zugunsten von Flüchtlingen im Libanon ein.
14.11.2017 - Eller. Der Caritasverband Düsseldorf e.V. lädt alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer am Samstag, dem 18. November ab 17.30 Uhr zur bundesweiten Benefiz- und Solidaritätsaktion "Eine Million Sterne" ein, um gemeinsam ein Zeichen für eine gerechtere Welt zu setzen.
Ein Grund zum Feiern: 30 Jahre Caritas zentrum plus in Flingern! Vom Altenklub zur vielseitigen Begegnungsstätte
08.11.2017 - Flingern. Die Altenhilfe hat in den vergangenen Jahrzehnten eine gesamtgesellschaftliche Veränderung durchlaufen. Ihr Stellenwert hat sich verändert und die Wahrnehmung des Alters bewegt sich in neuen Bildern.
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Ihre Chance: ein duales Studium beim Caritasverband Düsseldorf e.V.

Interview mit zwei dualen Studierenden des Caritasverbandes Düsseldorf e.V.

Franziska Mayr (21 Jahre) arbeitete während ihres Studiums u.a. in der Personalabteilung des Caritasverbandes Düsseldorf e.V. und studiert im sechsten Semester den dualen Studiengang Health Care Management an der Hochschule Niederrhein (Krefeld). Sie stammt eigentlich aus dem Ruhrgebiet, lebt seit längerer Zeit in Düsseldorf, hat ein Faible für Qualitäts-management und mag Sport jeglicher Art. Ihr Motto: „Was du auch tust: Du entscheidest, was bleibt“.

Tobias Müller (20 Jahre), derzeit im Einsatz im Controlling des Caritasverbandes Düsseldorf e.V., studiert im vierten Semester ebenfalls den dualen Studiengang Health Care Management an der Hochschule Niederrhein (Krefeld). Tobias war lange Jahre Messdiener, ist ausgebildeter Rettungshelfer und koordiniert in seiner Freizeit ehrenamtlich die Notfallvorsorge beim Malteser Hilfsdienst in seiner Heimatstadt Willich. Wenn er sich vom Lernen ablenken möchte, geht er gern ins Fitnessstudio.

Warum haben Sie sich konkret für den dualen Studiengang "Health Care Management" entschieden?


Franziska Mayr: „Ehrlich gesagt hatte ich gar keinen Plan B, als ich mich beim Caritasverband beziehungsweise bei der Hochschule beworben habe. Als ich die Beschreibung zum Studiengang las, dachte ich sofort – das ist es! Die Kombination von BWL, Gesundheit, Medizin und den klassischen Tätigkeiten der Verwaltung finde ich super. Außerdem mag ich die Abwechslung zwischen den Theorie- und Praxisphasen, zwischen Lernen und Arbeiten.“


Tobias Müller: „Bei mir war es etwas anderes: Ich wollte zunächst Pilot werden und hatte ein mehrtägiges Assessment-Center in Hamburg bei der Lufthansa. An einer Stelle sollten wir in unseren eigenen Worten beschreiben, warum wir Pilot werden möchten und was uns eigentlich daran reizt. Da wusste ich: Eigentlich ist es gar nicht das, was ich will! Ich möchte Kontakt mit Menschen haben und trotzdem auch strategisch planen und organisieren sowie Verantwortung übernehmen. Und da ich aufgrund meiner Ausbildung zum Rettungshelfer einiges über Medizin gelernt habe, war der Studiengang Health Care Management für mich naheliegend.“

 

Haben Sie sich bewusst für den Caritasverband Düsseldorf e.V. als Arbeitgeber entschieden oder war dies eher Zufall?


Franziska Mayr: „Bei mir war es in der Tat eher Zufall. Auf der Website der Hochschule ist der Caritasverband Düsseldorf e.V. als Kooperationspartner aufgeführt. So kam ich erst auf die Idee, mich hier zu bewerben. Und da ich evangelisch bin, dachte ich zunächst, ich würde sowieso nicht genommen oder hätte weniger Chancen auf den Ausbildungsplatz. Aber letztlich war das nicht der Fall − das hat mich ehrlich gesagt überrascht und ich fand es sehr positiv.“


Tobias Müller: „Na ja, ich habe als langjähriger Messdiener und durch mein Ehrenamt beim Malteser Hilfsdienst schon einen engeren Bezug zur katholischen Kirche. Aber das war nicht unbedingt ausschlaggebend für mich: Ich wollte einen vielseitigen Arbeitgeber, bei dem man verschiedene Bereiche kennenlernen kann. Bei einer Krankenkasse sind die Tätigkeiten viel eingeschränkter, hier gibt es nicht die Möglichkeit, ein Praktikum in einer Pflegeeinrichtung zu machen.“


Es heißt in den vergangenen Jahren immer mehr, das Gesundheitswesen sei der Zukunftssektor – was halten Sie davon?

 

Franziska Mayr: „Zu Beginn unseres Studiums wurde natürlich von der Hochschule mit der Voraussage des expandierenden Marktes und mit guten Zukunftsaussichten geworben. Ob wir nur auf der Welle schwimmen oder ob es tatsächlich so sein wird, muss man in der Tat sehen. Auf jeden Fall ist unser Studiengang deutschlandweit in dieser Kombination einzigartig – das, finde ich, ist schon mal eine gute Voraussetzung.“


Tobias Müller: „Ich glaube, es stimmt. Schon allein, dass die Menschen immer älter werden und die Medizin und Pflege immer komplexer. In diesem Zusammenhang ist natürlich eine klares Management notwendig, auch und gerade, was die Kosten betrifft. Und dann ist man mit einem dualen Studium breit aufgestellt. Mal sehen, ob diese Prognose auch noch in ein paar Jahren aktuell ist.“


Wie sieht es mit dem Lernpensum aus, schaffen Sie das an den zwei Tagen, wenn Sie an der Fachhochschule sind?


Franziska Mayr: „Nein, man muss sich schon darüber im Klaren sein: Ein duales Studium ist kein Ponyhof. Das bedeutet, man lernt vor Klausuren natürlich viel und muss Freizeit opfern. Wichtig ist, dass man diszipliniert ist, das Studium ist schon anspruchsvoll. Der Vorteil gegenüber einem herkömmlichen Studium ist, dass man aufgrund des Gehalts gar nicht oder weniger nebenher arbeiten muss. Wenn das anders wäre, dann wäre es extrem schwierig.“


Tobias Müller: „Das stimmt! Da geht schon das eine oder andere Wochenende drauf. Was mir aber gefällt, ist der konkrete Praxisbezug des Gelernten. Es kann passieren, dass man das, was man gerade im Seminar oder in der Vorlesung hatte, dann konkret im Beruf anwenden kann. Und wenn ich eine heiße Lernphase habe, kann ich mich auch ab und an mal eine Stunde in meiner Arbeitszeit hinsetzen und lernen. Dass das beim Caritasverband kein Problem ist, finde ich gut.“


Würden Sie Ihren Freunden oder Bekannten den Caritasverband Düsseldorf e.V. als Arbeitgeber empfehlen?


Franziska Mayr: „Ja, unbedingt. Am Anfang wurde ich von meinem Umfeld häufig belächelt, wenn ich von Mitarbeitermessen oder Advents- oder Fastenandachten erzählte. Aber ich mochte es von Anfang an! Es ist eine besondere Atmosphäre, mit seinen Kollegen morgens um Viertel nach sieben zur Messe zu gehen und dann gemeinsam mit den Kollegen zu frühstücken. Es ist sehr persönlich, und meine Tätigkeit hat mich sogar näher an die christlichen Werte geführt. Und dann kann ich noch sagen: Ich mag meine Kollegen, sie sind alle hilfsbereit und es wird sich wirklich um einen gekümmert. Wenn ich Fragen habe oder etwas ist, kann ich jeden ansprechen.“


Tobias Müller: „Was ich hier mag, ist, dass man sich sehr schnell zugehörig fühlt und eingegliedert wird. Mein Ansprechpartner für die Ausbildung hat immer ein offenes Ohr. Das Gleiche gilt auch für die anderen Kollegen, da habe ich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht.“

 

Franziska Mayr: „Was letztlich nicht optimal ist, ist, dass wir nicht jeden Tag vor Ort sein können. Der eine oder andere Kollege ist dann aber schon mal verwirrt und bringt die Tage durcheinander, wenn wir in der Hubertusstraße sind. Mittlerweile freuen sich unsere Kollegen einfach, wenn wir da sind, und haben sich daran gewöhnt, dass man bei manchen Dingen einfach mehr Absprachen braucht.“

 

Was würden Sie zukünftigen Studentinnen und Studenten Ihres Studiengangs mit auf den Weg geben?


Franziska Mayr: „Letztlich muss man aufgeschlossen, offen und kommunikativ sein, gerade auch, wenn es darum geht, regelmäßig die Abteilungen zu wechseln. Weiterhin: Spaß an den Studieninhalten und natürlich muss man viel lernen.“

 

Tobias Müller: „Ich würde Ähnliches sagen: Die Vorteile des dualen Studiums sind natürlich die Ausbildungsvergütung, die besondere Vielseitigkeit sowie die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Nachteile sind die strenge Verschulung der Inhalte und das hohe Lernpensum: Aber letztlich kriegt man alles hin, wenn man nur will.“


Haben Sie konkrete Ziele, wie es nach Ihrem dualen Studium für Sie weitergehen soll?


Franziska Mayr: „Erst mal hoffe ich natürlich auf eine Übernahme. Ich glaube, es wäre gut, wenn ich mich noch etwas stärker in die verschiedenen Bereiche der Verwaltung einarbeiten könnte. Auch interessiert mich das Thema Qualitätsmanagement sehr, hier könnte ich mir auch meine zukünftige Tätigkeit vorstellen. Und freuen würde mich eine Übernahme natürlich auch, nach drei Jahren hängt man schon an seinem Arbeitgeber und den Kollegen.“


Tobias Müller: „Ich habe ja noch eineinhalb Jahre Ausbildung, dann kommen noch meine Bachelorarbeit und die ganzen Abschlussprüfungen. Langfristig würde michsehr interessieren, eine weiterführende Position im Referat Pflegende Begleitung zu übernehmen. Während meines viermonatigen Praktikums im CAZ St. Josefshaus mochte ich die Vielseitigkeit der Aufgaben in der Verwaltung und den Umgang mit den Bewohnern und Kollegen am meisten.“


Herzlichen Dank für das Interview. 

Auszug aus dem Jahresbericht 2015 des Caritasverbandes Düsseldorf e.V.

Der duale Studiengang "Health care management" an der Fachhochschule Niederrhein in Krefeld endet nach acht Semestern mit dem Abschluss Bachelor of science (b.sc.). Die dualen Studentinnen und Studenten arbeiten an drei Tagen in der Woche im Unternehmen, zwei volle Tage verbringen sie an der Hochschule, hinzu kommt noch eine Woche Blockunterricht pro Semester. An der Hochschule lernen die Studierenden von medizinischen Grundlagen, diagnostischen und therapeutischen Verfahren über Betriebswirtschaftslehre und Controlling bis hin zu Recht, IT, Kommunikation und Präsentation alle Grundlagen des modernen Gesundheitsmanagements. Nach vier Jahren haben die dualen Studierenden sowohl die Ausbildung als Kauffrau/Kaufmann im Gesundheitswesen als auch ein wissenschaftliches Studium absolviert.

 

Weitere Informationen unter: www.hs-niederrhein.de