Mit Qigong im Park Wohnungslosen- und Demenzhilfe unterstützt

27.09.19 13:03
Carsten Düppengießer
Spendenübergabe Qigong im Park

Auch in diesem Sommer konnte man im Euskirchener Ruhrpark Menschen beobachten, die sich langsam und fließend in einem gemeinsamen Rhythmus bewegten. Bereits zum sechsten Mal organisierten Sabine und Dieter Renner Qi-Gong im Park. Zusätzlich bot das Ehepaar die chinesische Bewegungs-, Konzentrations- und Meditationskunst zum dritten Mal auch in Zülpich an.

Sowohl in Euskirchen, als auch in Zülpich übten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über mehrere Wochen unter Anleitung von Sabine oder Dieter Renner in der fernöstlichen Kunst des Qigong. In Euskirchen nahmen im Schnitt 30 Interessierte an den Terminen teil, in Zülpich waren es jeweils durchschnittlich 15 Personen. Sabine Renner, die in ihrem ersten Berufsleben als Krankenschwester tätig war, ist ausgebildete Qigong-Lehrerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Gemeinsam mit ihrem Mann Dieter betreibt sie eine Praxis in Euskirchen. 

Das Angebot war Teil der bundesweiten Aktion „Qigong im Park“, mit welcher die deutsche Qigong Gesellschaft seit zwölf Jahren jedermann kostenlos und unverbindlich die chinesische Kunst der sanften Bewegung näher bringen will.

„Qigong im Park war für die Teilnehmenden kostenlos, wir haben aber, wie bereits in den letzten Jahren, nach jeder Veranstaltung um eine Spende gebeten. In Euskirchen für die Caritas-Notschlafstelle, in Zülpich für das Demenz-Café des Wohlfahrtsverbands“, berichten Renners. 

Gemeinsam mit ihrem Mann, der sie auch bei der Vorbereitung und Durchführung von „Qigong im Park“ unterstützte, überreichte Sabine Renner jetzt 368 Euro als Spende für die Wohnungslosen- und Demenzhilfe an Caritasvorstand Bernhard Becker sowie Caritasmitarbeiter Markus Niederstein. 

„Wichtig ist neben Ihrer Spende das Signal, dass sich Menschen für andere Menschen in Not einsetzen“, bedankten sich Becker und Niederstein mit einer Gipsskulptur zweier ineinander greifenden Hände. Die Skulptur wurde von Niederstein gemeinsam mit Gästen der Tagesstätte für Wohnungslosen angefertigt. „Das Miteinander kommt hier perfekt zum Ausdruck. Darum geht s uns auch bei dem was wir tun“, so Sabine Renner. „Es ist ein Symbol für das Geben und Nehmen“, ergänzte Becker abschließend.