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Kaum Aussichten bei der Jobsuche: Caritas fordert bessere Chancen für ältere Arbeitslose

11. Dezember 2018;

Generation 55plus droht Langzeitarbeitslosigkeit und Altersarmut. Weiterbildungs- und Förderangebote nötig.

 

Erzbistum Köln. Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen und Fachkräftemangel: Ältere Arbeitssuchende finden nur schwer einen Job. In NRW sind vier von fünf über 55-jährigen Hartz-IV-Empfängern seit zwei Jahren oder mehr ohne geregelte Arbeit – auch in Köln ist die Lage prekär (82,7 Prozent). Fehlende oder veraltete Qualifikationen sowie Vorbehalte von Arbeitgebern gelten als Hauptgründe. „Alter müsste kein Vermittlungshemmnis sein. Wir fordern Politik und Wirtschaft auf, das Potenzial erfahrener älterer Menschen zu nutzen“, so Dr. Frank Joh. Hensel, Kölner Diözesan-Caritasdirektor.


Zwar wird die Gesellschaft immer älter, doch am Arbeitsplatz sind neue Kolleginnen und Kollegen über 50 kaum gefragt. Ihnen drohen langer Hartz-IV-Bezug und Altersarmut. „Es gilt dafür zu sorgen, dass die Menschen nicht dauerhaft auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Deshalb müssen Weiterbildungs- und Förderangebote gerade für ältere Arbeitslose entwickelt werden“, sagt Hensel.
Hintergrund: Ältere Leistungsempfänger nehmen dreimal seltener an Maßnahmen zur Weiterbildung teil als jüngere.

Der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW zeigt zudem, dass ältere Menschen besonders häufig in Arbeitsgelegenheiten („Ein-Euro-Jobs“) oder in geförderten sozialversicherungspflichtigen Stellen beschäftigt sind. Für viele Menschen ist dies oft die einzige Chance, ihr Recht auf Arbeit wahrzunehmen.

Hensel fordert, wenigstens in Härtefällen eine entfristete Fortsetzung geförderter Beschäftigung bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze zu ermöglichen. „Ältere Menschen müssen realistische Chancen haben, aus einer Beschäftigung in die Rente zu gehen. Ansonsten führt die Altersarbeitslosigkeit direkt in die Altersarmut“, warnt der Caritasdirektor.


Weitere Infos und Daten: www.arbeitslosenreport-nrw.de

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