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Internationaler Tag gegen Rassismus in Köln

19. März 2019; Sophie Duczek (marianne.juergens@caritas-koeln.de)

Leider sind Rassismus und Diskriminierung und dadurch motivierte Gewalttaten nach wie vor an der Tagesordnung, gerade hat die Tat eines rechtsextremen Rassisten in Neuseeland die Welt erschüttert. Der 21. März als „Internationaler Tag gegen Rassismus“ von den Vereinten Nationen in Anlehnung an das Massaker im südafrikanischen Sharpeville findet zum 53. Mal weltweit statt. Bundesweit werden um das Datum herum Aktionen initiiert – so auch in Köln am 21. März.In der diesjährigen Silvesternacht verletzte ein weißer deutscher Mann insgesamt zehn Personen bei einem rassistischen Anschlag in Nordrhein-Westfalen. Der Täter fuhr mehrfach mit seinem Fahrzeug Menschen an, die er als „nicht deutsch“ wahrgenommen hatte. Das politische Motiv der Tat war eindeutig Rassismus.
Die Ablehnung und Abwertung von Menschen, die als „migrantisch“ oder „geflüchtet“ wahrgenommen werden, reicht bis tief in der Mitte der Gesellschaft. Für die von Diskriminierung und Rassismus Betroffenen bedeutet dies die alltägliche Verletzung ihrer Menschenwürde – oder im schlimmsten Fall ihrer körperlichen Unversehrtheit. Die Berichte der in Köln tätigen Akteur*innen aus der Praxis der Antidiskriminierungsarbeit zeugen von der Notwendigkeit, diesem Problem zu begegnen.

 

Daher wird das Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung, in dem sich verschiedene städtische und nichtstädtische Einrichtungen zusammengeschlossen haben, auch in diesem Jahr am 21. März 2019 aktiv mit dem Ziel, die Stimmen Kölns zu stärken, die sich gegen Alltagsdiskriminierung, Rassismus und rechte Gewalt einsetzen.

 

Die Besucher*innen sind ab 17 Uhr im FORUM VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum zu einem vielfältigen Programm eingeladen, sich mit den traumatischen Auswirkungen von Rassismus sowie mit der Frage zu befassen, was sie selbst gegen rassistische Strukturen tun können.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programmablauf. Wir freuen uns über eine Vorankündigung der Veranstaltung und Ihre Teilnahme und anschließende Berichterstattung.
Rückfragen bitte an Kornelia Meder/Caritas-Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit,
Tel.: 0221 98577 137, E-Mail: kornelia.meder@caritas-koeln.de

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