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Informationen/Angebote für Fachleute

Therapiezentrum für Folteropfer

Inhalte und Ziele der Arbeit

Unser Schwerpunkt liegt auf der psychologischen Behandlung von Flüchtlingen, die seelischer und/oder körperlicher Folter ausgesetzt waren oder andere kriegsbedingte Traumatisierungen erlebt haben. Darüber hinaus werden die Flüchtlinge von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern beraten zu Themen wie: Aufenthalt, Soziale Leistungen und Gesundheit.

 

Ziel unseres Angebots ist es, Menschen mit Fluchthintergrund bei der Bewältigung der seelischen und körperlichen Folgen von Gewalt zu unterstützen. Ein weiteres Ziel ist ihre psychosoziale Stabilisierung; gemeinsam werden hier erste Schritte der Integration in Deutschland vorbereitet und begleitet.

 

Für wen ist das Angebot?

Das Therapiezentrum arbeitet mit traumatisierten Flüchtlingen (Erwachsene, Jugendliche, Kinder). Das Angebot gilt auch für Menschen ohne Papiere. Es ist sowohl für Flüchtlinge, die schon lange ohne sicheren Aufenthalt in Deutschland leben, als auch für neu eingereiste Flüchtlinge.

Das Therapiezentrum für Folteropfer bietet eine Vielzahl an Einzel- und Gruppentherapien sowie sozialarbeiterischer Begleitung an:

Therapien und Beratungsangebote

•  Einzel-Psychotherapie

•  Paar- und Familienberatung

•  Psychosoziale Gesprächsangebote

•  Telefonische Clearingsprechstunden für Erwachsene, Kinder und Jugendliche zur Beratung hinsichtlich Therapieanfragen und - Vermittlung in Therapie und Gruppenangebote

•  Sozialarbeiterische Beratung und Begleitung für Klienten, die therapeutisch im Zentrum angebunden sind

•  Gruppenangebote

 

 

Die Zuweisung zu den Maßnahmen erfolgt nach sorgfältiger Analyse des jeweiligen Einzelfalles.

 

Qualifikationen der Mitarbeitenden

Die Mitarbeitenden des Therapiezentrums sind in verschiedenen psychotherapeutischen Verfahren ausgebildet: Psychoanalyse, Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Systemische Therapie, Gesprächspsychotherapie. Einige Mitarbeitende verfügen über eine Spezialausbildung in Psychotraumatologie.

Die Mitarbeitenden im Sozialarbeits-Team verfügen neben dem Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik über weitere Ausbildungs- bzw. Weiterbildungsabschlüsse, z.B. in systemischer Beratung und Mediation.

 

Der Bereich der Psychotherapie und der begleitenden Sozialarbeit sind eng miteinander verbunden: Wir haben gemeinsame Teamsitzungen, Fallbesprechungen, Projektkooperationen u.a.m.

 

Psychologische Stellungnahmen und Gutachten

Wir erstellen psychologische Stellungnahmen und vermitteln weiter bei Bedarf von Gutachten zur Beantwortung von aufenthaltsrechtlich relevanten Fragestellungen (Diagnostische Gespräche, halb-strukturierte Interviews, Testverfahren, Verhaltensbeobachtung, Analyse von Vorinformationen, Fremdanamnese, Informationsrecherche).

 

Dolmetscher/ Sprachmittlerpool

Bei Bedarf werden bei der Beratung Sprachmittler/innen eingesetzt. Das Therapiezentrum verfügt über einen eigenen Dolmetscherpool. Die Dolmetscher/innen werden durch die Berater/innen begleitet und durch Dolmetscherschulungen weiter befähigt.

Die therapeutische und Sozialarbeit für traumatisierte Flüchtlinge wird unterstützt von ehrenamtlichen Mitarbeitenden aus verschiedenen Berufsbereichen.

Sie wollen sich engagieren? Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und überlegen gemeinsam, welcher Einsatzbereich zu Ihnen passt. Möglichkeiten sind z.B. in der Sprachförderung, Freizeitgestaltung, Begleitung zu Ämtern, etc.

Netzwerktreffen/Intervision von Fachleuten

Im Therapiezentrum für Folteropfer findet regelmäßig die offene Intervisionsgruppe des Netzwerkes „Psychotherapie mit Flüchtlingen“ statt. Sie bietet Raum für Fallbesprechungen von Behandelnden in der psychotherapeutischen Versorgung von Flüchtlingen.

Die Gruppe wird von Richard Rink geleitet. Die Termine zur Intervision werden über den Verteiler weitergegeben.

 

Koordination

Richard Rink, Tel.: 0221/84641366

Email:richard.rink@caritas-koeln.de

 

 

Clearing

Wir bieten an: Telefonische Clearingsprechstunden für Erwachsene, Kinder und Jugendliche zur Beratung hinsichtlich Therapieanfragen und Vermittlung in Therapie und Gruppenangebote.

 

Erwachsenen-Clearing

Katja Fritz

Tel.: 0221/160 74 0

Email: Katja.Fritz@caritas-koeln.de

Donnerstags 10 bis 11 Uhr

 

Kinder- und Jugendlichen-Clearing

Katja Fritz

Tel.: 0221/160 74 0

Email: Katja.Fritz@caritas-koeln.de

Dienstags 9 bis 10 Uhr

 

 

Weitere Angebote für Fachleute

• Multiplikatoren- und Öffentlichkeitsarbeit

• Fortbildungsveranstaltungen

• Informationsveranstaltungen

• Netzwerkarbeit

• Supervisionen

• Kooperationen

• Dolmetscherpool

• Ehrenamtsarbeit

 

Bei Interesse wenden Sie sich an unseren Kontakt.

Das Therapiezentrum für Folteropfer wurde 1985 gegründet. Gemäß der EU Richtlinien von Januar 2003, die in 2015 in nationales Recht umgesetzt wurden, steht besonders schutzbedürftigen Asylsuchenden gesundheitliche und psychotherapeutische Versorgung zu. Aufgrund der hohen Flüchtlingszahlen (Ende 2015 waren 65,3 Millionen Menschen auf der Flucht. Dies ist die höchste Zahl, die jemals vom UNHCR - Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen - verzeichnet wurde) ist die Nachfrage nach psychosozialer Begleitung groß.

Die Wartezeit für einen Therapieplatz im Therapiezentrum für Folteropfer lassen sich derzeit nicht  abschätzen.

Der Förderverein des Therapiezentrums unterstützt die Arbeit des TZFO in ideeller und materieller Weise. Er wirbt Mitglieder und beschafft finanzielle Mittel zur Unterstützung wichtiger Maßnahmen traumatisierter Flüchtlinge.

Das Therapiezentrum wird nur unzureichend regelfinanziert und ist deswegen auf Spenden angewiesen.

Spenden

Wir sind immer auf die Unterstützung durch Spender/innen angewiesen und freuen uns sehr über eine Spende:

 

Therapiezentrum für Folteropfer

Sparkasse KölnBonn

IBAN DE57 3705 0198 0028 8029 57 

BIC COLSDE33

Verwendungszweck: TZFO Spiesergasse

 

 

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