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SkF Leverkusen - Aktuell

marhaba - hallo
28.06.2018 - Offener Treff für schwangere Frauen bzw. Mütter mit Baby
Die Gartensaison ist eröffnet!
15.06.2018 - Auch in diesem Jahr gärtnert der Werktreff mit Besucherinnen und Besuchern auf einer angemieteten Parzelle in einem großen Gemüsegarten in Steinbüchel.
Treffpunkt Mitten im Leben
02.05.2018 - Gegründet 1985 als eines der ersten Angebote in Leverkusen für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung, ist er heute eine feste Einrichtung mit abwechslungsreichen und interessanten Tages- und Wochenprogrammen.
Löwen-Kinder
23.04.2018 - Am 13.April 2018 begann die Kindergruppe "Löwen-Kinder", ein 9-wöchiger Kurs für Kinder im Alter von 7 - 11 Jahren. Zwischen 6 - 8 Kinder treffen sich mittwochs von 15:00 Uhr - 16:30 Uhr.
Frauenselbsthilfe nach Krebs
19.04.2018 - 02. Mai von 14:00 - 16:00 Uhr "Motto": auffangen - informieren - begleiten

Caritas im Erzbistum Köln

Pflege 4.0: Kollege Pepper als Helfer und Entertainer in der Altenpflege
10.07.2018 - Digitalisierung und Robotik: Diözesan-Caritasverband und Universität Siegen stellen Assistenz-Roboter vor
„Jobwunderland Deutschland ist ein Flickenteppich mit vielen Schönheitsfehlern“
29.06.2018 - Kölner Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Joh. Hensel warnt vor zunehmender sozialer Spaltung

Frauen wählen eine solidarische Gesellschaft

Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V. - Pressemitteilung 29.06.2017
3. Juli 2017; Marco Reinhardt

Pressemitteilung

29.06.2017

Frauen wählen eine solidarische Gesellschaft

SkF ruft dazu auf, sich engagiert für sozialen Frieden einzusetzen

Dortmund, 29.06.2017. Zum Abschluss der Delegiertenversammlung startete der SkF am

Freitag eine Aktion zur Bundestagswahl 2017. Der Frauenwohlfahrtsverband wird

bundesweit seine Forderungen in den Wahlkampf einbringen. Vor Ort in den 143 SkF

Ortsvereinen und in Berlin wird das Gespräch mit Politiker_innen geführt, um die Positionen

des SkF zu verdeutlichen. „Da die aktuelle politische Debatte geprägt ist von unheilvollen

Auseinandersetzungen in entscheidenden Grundfragen unseres Zusammenlebens“, so SkF

Bundesvorsitzende Dr. Anke Klaus, „rufen wir alle, besonders Frauen, dazu auf, sich

engagiert für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen, in der Solidarität und Respekt

vor der Würde jedes einzelnen Menschen gewahrt bleiben.“

Weil Frauen trotz zunehmender Erwerbsarbeit weiterhin den Großteil der Pflege-, Sorge- und

Hausarbeit übernehmen, fordert der SkF, die Erwerbs- und Sorgearbeit neu zu gestalten,

damit Frauen und Männer in gleichem Maße ihre Lebensvorstellungen verwirklichen können.

Schlechtere Bezahlung in den sogenannten „Frauenberufen“ sowie häufigere

Erwerbsunterbrechungen und Teilzeitbeschäftigungen führen u. a. zu geringeren Renten für

Frauen. Der SkF drängt darauf, Erwerbstätigkeit familienbewusst zu gestalten. Ferner muss

Vollzeiterwerbstätigkeit zu existenzsichernden und rentenfesten Einkommen führen und die

sogenannten Minijobs sollen zu sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen

umgebaut werden. Der Frauenverband will auch erreichen, dass politische

Rahmenbedingungen für eine bessere Bezahlung in den Erziehungs-, Sozial- und Pflegeberufen

geschaffen werden und eine konsequente Tariftreue erwirkt wird.

Damit Familie und Beruf besser vereinbart werden können, will der SkF den Ausbau einer

qualifizierten, wohnortnahen und flexiblen Kindertagesbetreuung vorantreiben und setzt sich

für die Entwicklung einer Lebens-/Familienarbeitszeit ein. Alleinerziehende Frauen mit

Kindern haben ein besonders hohes Armutsrisiko. Um dies zu mindern und die soziale

Gerechtigkeit herzustellen, plädiert der SkF dafür die Regelsätze im SGB II, besonders für

Kinder, bedarfsgerecht auszubauen, so dass sie dem tatsächlichen existenzsichernden

Bedarf einschließlich des von der Verfassung geforderten Mindestmaßes an Teilhabe

entsprechen. Aus Sicht des SkF ist die Überwindung von Gewalt gegen Frauen von zentraler

Bedeutung für die gesundheitliche und sozio-ökonomische Situation von Frauen sowie für

die gesellschaftliche Entwicklung insgesamt. Deshalb fordert der Verband, dass von Gewalt

betroffene Frauen und deren Kinder endlich einen gesetzlichen Anspruch auf Schutz und

Hilfe erhalten und dieser auch umgesetzt wird. Zudem sollen Strukturen, die Gewalt

verharmlosen, ermöglichen oder befördern verändert werden.

Alle Positionen und Forderungen des SkF finden sich im Internet unter

www.skf-zentrale.de/wirfrauenwaehlen.

Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in

bundesweit 143 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen

sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 36 Kindertageseinrichtungen,

34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im

Deutschen Caritasverband.

Nadine Mersch, Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit; Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.

Agnes-Neuhaus-Str. 5, 44135 Dortmund, Tel. 0231 557026-25, Fax 0231 557026-60, E-Mail: mersch@skf-zentrale.de

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