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SkF Leverkusen - Aktuell

Singen gegen Depression
05.12.2018 - Einladung zu zwei Konzerten in die Schlebuscher Friedenskirche am Sonntag, 09. und Montag, 10. Dezember 2018
Regelmäßige Sprechstunde rund um das Thema Rechtliche Betreuung im Opladener Laden
07.11.2018 - Wir beraten und begleiten Sie in Form einer regelmäßigen Sprechstunde im Opladener Laden
Informationsveranstaltung zum gesetzlichen Betreuungsrecht
30.10.2018 - Der Sozialdienst katholischer Frauen ist Mitausrichter von „Vorsorge ist einfach“ am 12./13./14. und 15. November 2018.
Die Tagesstruktur nach Maß ist wieder komplett
24.10.2018 - An zwei Standorten in Leverkusen begrüßen Sie nun jeweils zwei Kolleginnen und Kollegen!
Singen tut gut - auch gegen Depression!
08.08.2018 - Darum geht es beim ersten gemeinsamen Chorprojekt der The Blue Mountain Singers und des Leverkusener Bündnisses gegen Depression.

Caritas im Erzbistum Köln

Kaum Aussichten bei der Jobsuche: Caritas fordert bessere Chancen für ältere Arbeitslose
11.12.2018 - Generation 55plus droht Langzeitarbeitslosigkeit und Altersarmut. Weiterbildungs- und Förderangebote nötig
10 Jahre Stromspar-Check: Über 25.000 Haushalte im Erzbistum haben Energiekosten reduziert
03.12.2018 - Gut für Geldbeutel und Klima: Caritas-Projekt gibt Haushalten mit geringem Einkommen Energiespar-Tipps an die Hand

Kalte Nächte: Bistumsweit stehen 730 Notschlafplätze für Obdachlose zur Verfügung

Caritas ruft zu mehr Achtsamkeit für Menschen auf der Straße auf. Kältegänger helfen mit Tee und Decken vor Ort
23. November 2018; (presse@caritasnet.de)

Köln. Wenn es draußen friert, wird es für Obdachlose gefährlich. Allein in Köln sind vom winterlichen Kältetod weit über 200 Menschen bedroht, die ständig auf der Straße leben. „Wir alle sind aufgefordert, genau hinzusehen und müssen dafür sorgen, dass in den kalten Nächten niemand erfriert", sagt Andreas Sellner, Leiter der Abteilung Gefährdetenhilfe im Kölner Diözesan-Caritasverband. Bistumsweit stehen 730 Notschlafplätze zur Verfügung. Kältegänger helfen Obdachlosen mit Tee, Decken und weisen den Weg zu möglichen Schlafmöglichkeiten. Zusätzlich gibt es eine 24-Stunden-Hotline.

Eisige Nächte: Während die meisten nachts im warmen Bett liegen, riskieren Obdachlose bei niedrigen Temperaturen schlimme Erfrierungen, manchmal sogar ihr Leben: Im Oktober 2018 verloren zwei Obdachlose in Köln und Düsseldorf ihr Leben. Sie starben bei Tiefsttemperaturen zwischen -1,4 und 3,8 Grad Celsius.

In Köln gibt es für Obdachlose im Rahmen der traditionellen Winter-hilfe (1. Oktober 2018 bis 31. März 2019) diesmal zusätzlich 170 Notschlafstellen – insgesamt stehen bistumsweit 730 Plätze zur Verfügung. Allein die kürzlich neu eröffnete Notunterkunft in der Kölner Vorgebirgsstraße bietet 80 zusätzliche Plätze samt Schließ-fächer für Hab und Gut an. Die Betreuung vor Ort übernimmt der Sozialdienst Katholischer Männer Köln (SKM).

Wer keine Unterkunft aufsuchen kann oder möchte, findet bei Kältegängen Hilfe. Dabei laufen u.a. Mitarbeitende der Caritas-Wohnungslosenhilfe regelmäßig etwa in Köln, Bonn, Düsseldorf und Leverkusen Plätze und Straßen ab, um Menschen in Not zu helfen. „Manche der Obdachlosen sind kaum mehr bereit oder fähig, in eine Unterkunft zu gehen. Diesen Menschen helfen wir dann gezielt auf der Straße", sagt Sellner.

Auch die Kölner Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, achtzugeben. Wer hilflose Menschen bei Eis und Schnee beobachtet, kann sich unter 0221 / 474 555 45 an eine 24-Stunden-Hotline wenden.


Kölner Winterhilfe:
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/sozia-les/winterhilfe-fuer-wohnungsnotfaelle

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