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SkF Leverkusen - Aktuell

Projektcafé HEREINSPAZIERT
15.03.2019 - Der neue Treffpunkt für die Bewohner*innen der neuen Bahnstadt und der umliegenden "alten" Häuser...
SkF Leverkusen beteiligt sich am Protest der Freien Wohlfahrtspflege im Düsseldorfer Landtag "Mehr Geld für gesetzliche Betreuer!"
28.02.2019 - Düsseldorf, 13. Februar 2019. Mit einer Protestaktion vor dem Rechtsausschuss des Landtags NRW haben die Betreuungsvereine der Freien Wohlfahrtspflege in NRW auf ihre desolate finanzielle Lage aufmerksam gemacht...
Regelmäßige Sprechstunde rund um das Thema Rechtliche Betreuung im Opladener Laden
25.02.2019 - Wir beraten und begleiten Sie in Form einer regelmäßigen Sprechstunde im Opladener Laden
Bericht vom 'Tag der Offenen Tür'
19.01.2019 - Mit einen Tag der Offenen Tür hat die „Tagesstruktur nach Maß“ im Werktreff in Leverkusen – Schlebusch ihre Arbeit präsentiert...
Sexualisierte Gewalt
10.01.2019 - Viele Hilfsangebote für Frauen in Leverkusen – hohe Dunkelziffer - Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger...

Caritas im Erzbistum Köln

Pflegequalität: inQS setzt neue Standards
18.01.2019 - Webbasiertes Caritas-Lernkonzept nutzt Indikatoren zur Verbesserung der Versorgungsleistungen in der Pflege
Familien Hoffnung und Zukunft geben
17.01.2019 - Ehe- und Familienfonds des Erzbistums Köln fördert innovative Projekte. Antragstellung bis zum 1. März 2019 möglich

Kaum Aussichten bei der Jobsuche: Caritas fordert bessere Chancen für ältere Arbeitslose

Generation 55plus droht Langzeitarbeitslosigkeit und Altersarmut. Weiterbildungs- und Förderangebote nötig
11. Dezember 2018; (presse@caritasnet.de)

Erzbistum Köln. Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen und Fachkräftemangel: Ältere Arbeitssuchende finden nur schwer einen Job. In NRW sind vier von fünf über 55-jährigen Hartz-IV-Empfängern seit zwei Jahren oder mehr ohne geregelte Arbeit – im Erzbistum Köln ist die Lage in Düsseldorf besonders prekär (83,6 Prozent). Fehlende oder veraltete Qualifikationen sowie Vorbehalte von Arbeitgebern gelten als Hauptgründe. „Alter müsste kein Vermittlungshemmnis sein. Wir fordern Politik und Wirtschaft auf, das Potenzial erfahrener älterer Menschen zu nutzen", so Dr. Frank Joh. Hensel, Kölner Diözesan-Caritasdirektor.

Zwar wird die Gesellschaft immer älter, doch am Arbeitsplatz sind neue Kolleginnen und Kollegen über 50 kaum gefragt. Ihnen drohen langer Hartz-IV-Bezug und Altersarmut. „Es gilt dafür zu sorgen, dass die Menschen nicht dauerhaft auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Deshalb müssen Weiterbildungs- und Förderangebote gerade für ältere Arbeitslose entwickelt werden", sagt Hensel. Hintergrund: Ältere Leistungsempfänger nehmen dreimal seltener an Maßnahmen zur Weiterbildung teil als jüngere.

Der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW zeigt zudem, dass ältere Menschen besonders häufig in Arbeitsgelegenheiten („Ein-Euro-Jobs") oder in geförderten sozialversicherungspflichtigen Stellen beschäftigt sind. Für viele Menschen ist dies oft die einzige Chance, ihr Recht auf Arbeit wahrzunehmen.

Hensel fordert, wenigstens in Härtefällen eine entfristete Fortsetzung geförderter Beschäftigung bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze zu ermöglichen. „Ältere Menschen müssen realistische Chancen haben, aus einer Beschäftigung in die Rente zu gehen. Ansonsten führt die Altersarbeitslosigkeit direkt in die Altersarmut", warnt der Caritasdirektor.

Weitere Infos und Daten: www.arbeitslosenreport-nrw.de

 

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 280 Mitglieder als Träger von rund 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und angrenzen-den Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in fachlichen sowie wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik.

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