Heftige Monsunregen fordern 1300 Menschenleben

29.08.19 10:00
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Rainer Hörig

29.August 2019

Ereignisse mit Starkregen häufen sich in Indien, gefährden Menschenleben und verursachen hohe Sachschäden. Einer Datenanalyse von Mongabay-Indien zufolge haben in diesem Jahr, in den zwei Monsunmonaten Juli und August 1351 Menschen ihr Leben durch Überschwemmungen, Starkregen und Erdrutsche verloren. Im vergangenen Jahr forderten ähnliche Ereignisse in den Monaten Juli bis Oktober insgesamt 1562 Menschenleben.

Von Bergregionen wie Uttarakhand und Himachal Pradesh über die Ebenen von Madhya Pradesh oder Küstenstaaten wie Kerala – extreme Regenfälle ereigneten sich in vielen Regionen des Landes. Umweltschützer kritisieren, ungeplante Entwicklungsmaßnahmen sowie absichtliche Missachtung von Überflutungsgebieten und Einzugsgebieten von Flüssen hätten die Auswirkungen solcher Wetterereignisse noch verstärkt. 

Kerala wurde 2018 von Regenfällen in zuvor ungekannten Ausmaßen getroffen. Diese Jahrhundertkatastrophe forderte 506 Menschenleben und machte mehr als eine Million obdachlos. Auch in diesem Jahr 2019 wurde Kerala von Flutkatastrophen getroffen. Bis heute sind dort 174 Todesopfer zu beklagen.

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