PM Modi kündigt neue Initiativen zur Rettung des Klimas an

25.09.19 10:00
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Rainer Hörig

25. September 2019. 

In seiner Rede vor dem Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York kritisierte der indische Premierminister, die Welt tue nicht genug zur Vermeidung der Folgen des Klimawandels. „Wir brauchen dringend ein Bündel integrierter Maßnahmen, mehr Bildung, stärkere Werte, Änderungen bei Lebensstil und Entwicklungszielen,“ sagte Modi in New York. „Wir brauchen eine weltweite Volksbewegung, die für ein neues Konsumverhalten streitet,“ so Modi. Der indische Regierungschef kündigte außerdem eine Reihe neuer Initiativen an, um die indischen Emissionen zu verringern: Sein Land stehe kurz davor, ein allgemeines Verbot von Einwegartikeln aus Plastik zu verfügen. Die von Indien maßgeblich initiierte „Internationale Solarenergie-Agentur“ solle gestärkt werden. Indien werde die Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2022 auf 450 Gigawatt steigern. Indien plane eine effektivere Unterstützung für elektrisch betriebene Fahrzeuge sowie die Beimischung von Bio-Treibstoff zu Benzin und Diesel. In „den nächsten Jahren“ werde Indien 50 Milliarden US-Dollar für den Schutz von Wasserressourcen und für die urbane Nutzung von Regenwasser ausgeben. Modi forderte die Industrieländer auf, zu ihrer historischen Verantwortung bei der Verschmutzung der Erdatmosphäre zu stehen und die besonders unter dem Klimawandel leidenden Länder wie Indien finanziell zu unterstützen.

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