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Aktuelles aus dem Kreis

Großes Engagement auch in Zeiten von Corona
27.01.2022 - Auch im vergangenen Jahr sorgte die Coronapandemie für Einschränkungen in vielen Lebensbereichen. Umso mehr freut sich das Team der Caritas-Freiwilligenzentrale Mettmann über das große Engagement der Mettmanner Bürgerinnen und Bürger in diesen schwierigen Zeiten. Dem Virus ist es nicht gelungen die Bereitschaft zum Ehrenamt zu gefährden. Das Team der Freiwilligenzentrale sagt allen Engagierten "Danke!" für die große Bereitschaft sich aktiv einzubringen.
Infoveranstaltung: Kuren für pflegende Angehörige
17.01.2022 - Erkrath/Kreis Mettmann. Alles was Betroffene und Interessierte zum Thema "Kuren für pflegende Angehörige" wissen müssen, erfahren sie bei der Infoveranstaltung am Donnerstag, 20. Januar 2022 von 14:00 - 15:30 Uhr in der Begegnungsstätte Gerberstraße der Caritas, Gerberstr. 7 in Alt-Erkrath. Bei dieser Kur steht der/die pflegende Angehörige im Mittelpunkt, sie dient der körperlichen und seelischen Stärkung und berücksichtigt die individuelle Situation.
Online Vortrag und Diskussion zur Solidarität
12.01.2022 - Kreis Mettmann. Zu einem Online-Vortrag mit anschließender Diskussion zur Frage "Sind wir noch solidarisch?" lädt am Dienstag, 18. Januar 2022, um 18.30 Uhr die Kampagne vielfalt. viel wert. im Fachdienst für Integration und Migration des Caritasverbands ein. Referent ist Dr. Ulf Tranow, Akademischer Oberrat am Institut für Sozialwissenschaften der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf.
Wegbereiter für generationsübergreifende Begegnungen
12.01.2022 - Das Team der Freiwilligenzentrale sucht Menschen, die sich ehrenamtlich für Begegnungen zwischen Jung und Alt einsetzen möchten, um so Offenheit für das Thema Demenz zu schaffen? Grundlage ist die viertägige Schulung "KIDZELN – Kindern Demenz erklären".
"Basisqualifizierung zur Begleitung von Menschen mit Pflegebedarf und Demenz"
10.01.2022 - Das Caritas-Demenz-Netzwerk in Erkrath startet ab 25. Januar mit einem neuen 40-stündigen Qualifizierungskurs zur Begleitung von Menschen mit Pflegebedarf (mit und ohne Demenz). Das Seminar richtet sich an Ehrenamtliche, Fachpersonal, pflegende Angehörige sowie an interessierte Personen.

Ein kurzer Rückblick

 

Es ist viel los in unserem Caritasverband.

Zu unserem 50-jährigen Jubiläum haben wir bereits vielfältige Veranstaltungen und Aktionen angeboten... 

 

Dieses besondere Jahr möchten wir feiern…

mit unseren Klienten, mit unseren Mitarbeitenden, mit allen ehrenamtlich Engagierten und mit allen, die sich dem Leitgedanken der Caritas verbunden fühlen. Unser Angebot reicht von jung bis alt, von spaßig bis ernsthaft, von courragiert bis sensibel.

 

Unser 50jähriges Bestehen haben wir zum Anlass genommen, die einzelnen Bereiche der caritativen Arbeit unseres Verbandes in einer Jubiläumsbroschüre zusammenzufassen. Was sind unsere Leitgedanken, was motiviert uns? Dabei war es uns besonders wichtig, die Menschen und Mitarbeitenden zu Wort kommen zu lassen, die sich unserem Verband anvertrauen, und nicht nur reine Daten zu dokumentieren. Aber natürlich, ein kurzer historischer Rückblick fehlt dabei nicht.

Die Broschüre gibt es hier zum Download...

 

Der Cari-Narr zog durch Ratingen

Sturm und Regen war angekündigt für den Rosenmontag. Fast schien es, dass das karnevalistische Treiben dem Wetter zum Opfer fällt. Aber der liebe Gott hatte ein Einsehen und versprach trockenes und ein wenig sonniges Wetter am Nachmittag. Kurzer Hand wurde der Starttermin für den Umzug von 10:11 Uhr auf 15:11 Uhr verlegt. So konnten rund 60 rotschöpfige, fröhliche Cari-Narren durch Ratingen ziehen. Eine bunte und vielfältige Gruppe aus Jung und Alt machte sich auf den Weg und verteilte reichlich Kamelle an die wartende Menschenmenge. Und auch wenn am Ende die Beine müde und die Füße platt waren, es war eine tolle Gemeinschaftsaktion, die uns und den Menschen vor Ort gezeigt hat, wie lebensfroh und offen unser Caritasverband ist. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben.

Lachen und Lernen bilden ein Traumpaar

Dass eine große Portion Gelassenheit und Humor zu unserem Leben gehören sollten, referiert Dr. Charmaine Liebertz anschaulich in den drei Caritas-Familienzentren. Im Rahmen des 50jährigen Jubiläums unseres Caritasverbandes wurden im Februar und März drei humorvolle Veranstaltungen angeboten. Im Fokus stand dabei unser Lachen.

Unser Lachen als Schlüssel zur Bindung und damit auch zur Bildung. Es schlägt die Brücke vom Ich zum Du schneller als jedes Wort. Thematisch beschäftigten sich die Abende mit der Evolution des Lachens und der soziologischen, sowie pädagogischen Funktion des Lachens. Neben neuen Erkenntnissen über die Gelotologie (Lachforschung), konnten die Zuhörer interaktiv werden, sich in aufgelockerte Atmosphäre beispielsweise beim Lachyoga ausprobieren. „Jeden im Raum hat es gepackt!“.

Schwarz ist der Ozean - Seenotrettung als humanitäre Pflicht

Aus dem gesamten Kreisgebiet und darüber hinaus waren jeweils rund 40 Gäste angereist, welche die Begleitveranstaltungen zur Aktion „Schwarz ist der Ozean – Seenotrettung als humanitäre Pflicht“ des Caritasverbands für den Kreis Mettmann und des katholischen Bildungswerks in der Mettmanner Stadtbücherei besuchten. Nach Grußworten von Bürgermeister Thomas Dinkelmann und Thomas Rasch gab der Eine-Welt-Promoter Serge Palasie am ersten Abend eine Einführung in die von ihm konzipierte Ausstellung „Schwarz ist der Ozean – Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?“. Nach Palasies Einführung gab das Expertengespräch auf dem Podium, moderiert von Annette Hager, Einblicke in verschiedene Sichtweisen auf die Thematik Seenotrettung, Flucht, Fluchtursachen und das Leben Geflüchteter in Deutschland. Hier äußerten sich der Arzt im Ruhestand Dr. Wolfgang Kulas, der 2016 zum Team des Rettungsschiffes „Iuventa“ gehörte, Serge Palasie, Martin Sahler und der NRW-Landespräses der Kolpingfamilien, Peter Jansen. Im Rahmen der zweiten Begleitveranstaltung beschäftigte sich - unter der Moderation Tom Hegermanns - eine weitere Expertenrunde mit dem Umgang der europäischen Staaten mit den Menschenrechten. Auf dem Podium waren diesmal: erneut der Afrika-Experte Serge Palasie, Ingeborg Heck Böckler, Vorstandsbeauftragte für Flüchtlingsschutz in NRW von Amnesty International, und Prof. Dr. Alexander Lohner, Grundsatzreferent bei Misereor und Professor für angewandte Ethik an der Universität Kassel.

missio-Truck - Menschen auf der Flucht

Vom 14. – 21.03.19 war der missio-Truck auf Einladung des Caritasverbandes im Kreis Mettmann zu Besuch. In den Städten Mettmann, Ratingen und Haan konnten Gymnasial-, Real- und Hauptschüler durch die multimediale Ausstellung einen Eindruck verschaffen, was es heißt, auf der Flucht zu sein. Dabei stand die Lebensleistung von Flüchtlingen im Mittelpunkt, auch in widrigen Lebensumständen Würde zu bewahren, zu lernen und die eigene Entwicklung in die Hand zu nehmen. Die Besucherinnen und Besucher konnten verschiedene Hilfen kennen lernen, die kirchliche missio-Partner in den betroffenen Regionen leisten: Soforthilfe, Empowerment, Traumaarbeit und Eingliederung in die Gesellschaft. Weltweite Fluchtursachen, persönliche Fluchtgeschichten aus verschiedenen Ländern und die Situation Geflüchteter in Deutschland ergänzten die Ausstellung.

Die Aktion ist durchweg auf sehr positive Resonanz gestoßen. Einige Schulen wünschen sich einen erneuten Besuch des missio-Trucks im nächsten Jahr.

„Monat der Demenz“ und Ausstellung „Mensch.Demenz.Kirche.“

„Mittendrin und nicht vergessen“, so lautete das Motto des Monats der Demenz. Eröffnet wurde dieser Monat mit einer Feierstunde am 3. April. Roland Spazier begrüßte die rund 30 Anwesenden im „Haus der Begegnung“ in Mettmann-Süd.

Nach der Andacht mit Pfarrer i.R. Alfons Demand gratulierte Kreisdirektor Martin M. Richter dem Caritasverband zu seinem 50jährigen Jubiläum und seiner Arbeit. Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung zum „Monat der Demenz“ stand die Eröffnung der Wanderausstellung „Mensch.Demenz.Kirche“ zum Themenkreis Demenz, die das Erzbistum Köln konzipiert hat. Sie umfasst 36 Bilder des Fotografen Michael Uhlmann. Im Haus der Begegnung waren die sechs Bilder zum Themenfeld „Bewegung“ ausgestellt. Entsprechend zu den insgesamt sechs Themenfeldern, die weiteren lauten „Suche – Dialog – berührt – versunken – verloren“, war die Ausstellung an insgesamt sechs Orten in Mettmann zu sehen. Projektleiterin Brigitte Döpper vom Erzbistum Köln erläuterte die Auswahl der Fotos, auf denen Menschen mit Demenz sowie Angehörige und Betreuende abgebildet sind. Welche der abgebildeten Personen erkrankt ist, ist auf den Bildern nicht zu erkennen. Dies ist beabsichtigt, da noch immer für die Betroffenen und für die Angehörigen die Diagnose mit einem Gefühl der Scham verbunden ist. Die Wanderausstellung soll deutlich machen, dass man die von Demenz betroffenen Menschen nicht auf ihre Erkrankung reduzieren soll, sondern den Menschen in seiner Gesamtheit sehen und respektieren sollte. Neben den Fotos gab es eine weitere Tafel, auf der Kommentare von früheren Besuchern der Wanderausstellung zu lesen waren, u.a. „Mir selbst bin ich abhanden gekommen. Bitte bleib Du bei mir.“, und von den Besuchern ergänzt werden konnten.

Nach dem gemeinsamen Durchwandern der Ausstellung fand noch ein reger Austausch untereinander statt. 

Dem Nächsten begegnen

Impulse, Workshops, Diskussion, Austausch, Nachfragen… alles rund um das Ehrenamt erwartete die Besucher am Tag des Ehrenamtes in der Stadthalle Mettmann. Unter der professionellen Moderation von Tom Hegermann wurden vielfältige Aspekte, Chancen und Herausforderungen unter die Lupe genommen. Deutlich wurde, dass ohne ehrenamtliches Engagement die vielen sozialen Aufgaben  in unserer Gesellschaft nicht bewältigt werden
                   können. Aber ist das ehrenamtliche Verständnis der älteren Generation auch das der Jugend? Anschaulich zeigte Friederike Sahling, Leiterin youngcaritas und Referentin für Engagement auf, wie das Interesse Jugendlicher für das Ehrenamt geweckt werden kann. „Die Themen und die Tonalität müssen stimmen, damit sich die jungen Leute wirklich angesprochen fühlen. Die Frage für uns lautet nicht „wo können wir dich unterbringen, sondern was willst du machen?“, so die Referentin.

Was Ehrenamt für das soziale Miteinander bedeuten kann, zeigte XXX exemplarisch am Heiligenhauser Stadtteil „Nonnenbruch“. Bereits über Jahrzehnte hinweg kommen hier durch gezielte Quartiersarbeit - mit Unterstützung von Ehrenamtlichen - die Bewohner und Bewohnerinnen zusammen- und ins Gespräch. „Nicht umsonst ist das „Wir-Gefühl“ in diesem Stadtteil so besonders ausgeprägt,“ lautet sein Fazit.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Anwesenheit des Busses der Ehrenamtstour NRW. Unkompliziert und direkt erhielten interessierte Passanten kompetente Antworten auf ihre Fragen zum ehrenamtlichen Engagement.