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Aktuelles aus dem Kreis

Ein Stück Zuhause - der Tagestreff
13.12.2018 - Tolles Engagement zeigte kürzlich der frischgekürte Mettmanner Schützenkönig: er kochte für die Besucher des Tagestreffs ein vorzügliches Mittagessen. Aber der Tagestreff bietet mehr als nur warmes Essen. Für die Gäste ist er besonders im Winter ein Stück Zuhause...
Vormünder und Paten für junge Flüchtlinge
05.12.2018 - Die Caritas-Freiwilligenzentrale sucht Menschen, die unbegleitete minderjährige Flüchtlinge oder junge volljährige Flüchtlinge in ihrer persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklung unterstützen. Junge Flüchtlinge ohne elterliche Fürsorge brauchen einen Menschen an ihrer Seite, der sich für ihre Interessen einsetzt.
Den eigenen Umgang mit Alkohol oder Drogen in den Blick nehmen
05.12.2018 - WÜLFRAHT/METTMANN. Die Caritas-Suchthilfe bietet ab dem 17.12.2018 eine neue Gruppe an für Menschen, die sich mit fachkundiger Unterstützung mit Anderen über ihren Alkohol- oder Drogenkonsum austauschen und ihr Verhalten verändern möchten.

10 Jahre Stromspar-Check: Über 25.000 Haushalte im Erzbistum haben Energiekosten reduziert

Gut für Geldbeutel und Klima: Caritas-Projekt gibt Haushalten mit geringem Einkommen Energiespar-Tipps an die Hand
3. Dezember 2018; (presse@caritasnet.de)

Köln. Der Stromspar-Check feiert seinen 10. Geburtstag. Seit 2008 haben Stromspar-Teams im Erzbistum Köln – zum Beispiel in Köln, Düsseldorf, Brühl, Remscheid, Solingen und den Kreisen Euskirchen, Mettmann und Rhein-Sieg – 25.875 Haushalte mit geringem Einkommen beim Energiesparen beraten. Insgesamt konnten so 30 Millionen Euro eingespart werden.
„Der Stromspar-Check erfährt nicht nur bundesweit, sondern auch im Erzbistum eine breite Anerkennung. So wird er von vielen Kommunen unterstützt. Und das aus gutem Grund: Das Projekt verhindert nicht nur Energiearmut und schützt unser Klima. Es fördert auch die Teilhabe am Arbeitsmarkt“, freut sich Dr. Frank Joh. Hensel, Kölner Diözesan-Caritasdirektor, zum Jubiläum.

So funktioniert der Stromspar-Check: Die Beratung findet immer im eigenen Zuhause statt. Die Teams analysieren das Nutzerverhalten und stellen einen Effizienzplan auf. Danach kommen Energie- und Wassersparartikel zum Einsatz. Die Teams geben zusätzlich Einspar-Tipps fürs Heizen, Kühlen, Lüften, Kochen oder Waschen.

Einer der Stromspar-Experten ist Reinhold Hufgard. Er ist von Anfang an dabei – erst in Frankfurt und seit 2014 in Brühl: „Früher habe ich Glühlampen gegen Energiesparlampen ausgetauscht. Heute baue ich LEDs ein und kann durch meine Beratung sogar etwas im Verhalten der Menschen ändern“ , ist Hufgard stolz.

Von den gesunkenen Energierechnungen profitieren auch die Städte und Kreise, die mit dem Bund die Kosten der Unterkunft bei Beziehern von Arbeitslosengeld II und Grundsicherung tragen. Bisher wurden hier 6,5 Millionen Euro eingespart. Auch der Beitrag zum Klimaschutz kann sich sehen lassen: Die Tipps haben bisher mehr als 50.000 Tonnen CO2-Emmissionen verhindert.

Der Stromspar-Check ist ein Projekt des Deutschen Caritasverbands und des Bundesverbands der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD). Es wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

 

Mehr Infos und Standorte: www.stromspar-check.de

 

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