Suchen & Finden

 

Aktuelles aus dem Kreis

Sommeraktionen Katholischer Gemeinden und Träger
09.07.2020 - Ratingen. Viele Ferienangebote und Veranstaltungen fallen in diesem Jahr coronabedingt aus. Dennoch ist es möglich, einiges zu unternehmen. Die Katholischen Kirchengemeinden und Träger in Ratingen haben eine Reihe von Aktionen zusammengestellt, die sie in Schaukästen und auf den Internetseiten veröffentlichen.
Wasserrohrbruch - Caritas-Begegnungsstätte muss schließen
09.07.2020 - Gerade hatte das Team der Caritas-Begegnungsstätte die fast normale Arbeit aufgenommen, dann der Schock: Wasserrohrbruch und Wasserschaden! Die Türen müssen wieder geschlossen werden und dies vorraussichtlich für die nächsten drei Wochen!
Endlich ein Zuhause - Aufsuchende Suchtberatung für Wohnungslose
06.07.2020 - Im Kreis Mettmann leben laut der Sozialberichtserstattung NRW (Juni 2019) rund 1805 wohnungslose Personen. Statistiken belegen zudem, dass jede zweite wohnungslose Person Suchtmittelabhängig ist. Aus diesem Grund haben sich die Verantwortlichen des Kreises Mettmann entschieden die Initiative des Landes NRW "Endlich ein Zuhause" um einen weiteren Baustein zu ergänzen. Die aufsuchende Beratung für suchtkranke Wohnungslose.

Besuche sind wichtiger Schritt auf dem Weg zur Normalität

25. Mai 2020; Helene Adolphs

Caritas-Seniorenzentrum in Heiligenhaus: 

Besuche sind wichtiger Schritt auf dem Weg zur Normalität

Das Caritas-Seniorenzentrum St. Josef in Heiligenhaus macht positive Erfahrungen mit Besuchsregelungen: Besucher haben viel Verständnis für die Hygienemaßnahmen, die Anmeldung per Telefon und die begrenzte Besuchszeit. Mehr als sechs Wochen waren Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen weitestgehend isoliert von Ihren lieben Angehörigen. Durch die Verordnung des Ministeriums (MAGS) unmittelbar vor dem 10. Mai 2020 sind Besuche wieder möglich geworden. 

Die Pflegdienstleiterin des Caritas-Seniorenzentrums St. Josef an der Rheinlandstraße in Heiligenhaus, Susanne Kahle-Blum beschreibt die schnelle Umsetzung im Haus: “Obwohl wir uns bereits im Vorfeld der Besuchslockerungen mit einer möglichen Umsetzung auseinandergesetzt hatten, konnten wir die Besuche erst einen Tag später zum 11. Mai umsetzen.“ 

Aber schon in den Wochen zuvor gab es, wie in vielen anderen Senioreneinrichtungen auch, die Möglichkeit des „Fensterlns“, wie dies genannt wird. „Hier konnten Angehörige durch offene Fenster von außen mit ihren Liebsten Kontakt aufnehmen und persönliche Gespräche führen und dies nicht wie vorher digital über Skype oder Wire mit Tablets des Hauses“, berichtet die Pflegedienstleiterin. 

Der Einrichtungsleiter Roland Spazier kündigt bereits weitere Lockerungen an: „Im Laufe der 22. Kalenderwoche wird es auch wieder möglich sein, dass Angehörige von außen mit Vater, Mutter, Tante oder Onkel unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln wieder zusammen draußen spazieren gehen können. Zwar sind diese Spaziergänge zunächst zeitlich beschränkt und die Besucher müssen eine Erklärung unterschreiben, dass sie sich an diese Regeln auch halten werden. Aber es ist ein ganz wichtiger Schritt hin zur Normalität für die Bewohner.“ 

Die Verantwortlichen das Caritas-Seniorenzentrums ärgern sich allerdings darüber, dass durch Medienberichte des Ministeriums zu den Besuchen in den Altenheimen der Eindruck erweckt wurde, die Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen würden ansonsten nicht sozial betreut werden. „Nicht alleine der Verwandtenbesuch macht das Leben in unserem Altenheim lebenswert! Wir haben unsere geselligen Angebote seit den Besuchsverboten erheblich verstärkt und haben einige Konzerte vor dem Eingang des Hauses sowie Andachten über die Lautsprecheranlage durchgeführt. Zu Muttertag gab es ein buntes Programm auf den Wohnbereichen, das, die hier lebenden Menschen sehr genossen haben.“ so die Leiterin des Sozialen Dienstes, Gabi Hühne. Der Leiterin ist jedoch auch bewusst: „Natürlich können wir die persönliche Begegnung trotz intensivster Bemühungen nicht ersetzen!“

Die Besuche in den Einrichtungen in den entsprechend gestalteten Begegnungssettings im Haus werden sehr gut angenommen. „Wir haben das große Glück, dass die allermeisten Angehörigen, die zu Besuch kommen, sehr viel Verständnis für die Situation mitbringen und sehr vorsichtig sind.“ so Gabi Hühne weiter.

Als kleines „Dankeschön“ für die für die tolle engagierte Arbeit, die erhöhte persönliche Quarantäne und vieles mehr, wurden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits vor zwei Wochen weiße T-Shirts mit dem Aufdruck „Nicht alle Superhelden tragen einen Umhang“ geschenkt. „Die tolle Arbeit der Kolleginnen und Kollegen können wir nicht genug hervorheben und uns bei ihnen bedanken. Alle sind sich ihrer Verantwortung den hier lebenden Menschen gegenüber bewusst und haben auch deshalb Einschränkungen in ihrem privaten Umfeld klaglos hingenommen.“ erklärt Roland Spazier abschließend. 

Informationen zu den Besuchen, zu Spaziergängen und sonstigen Kontaktmöglichkeiten im Caritas-Seniorenzentrum St. Josef erhalten Interessierte per Telefon: 02056-58030

Zurück