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Aktuelles aus dem Kreis

Jedes Leben ist wertvoll
21.07.2022 - Unter dem Motto „Jedes Leben ist wertvoll“ gedenken Mitarbeitende der Caritas-Fachdienste Suchthilfe und Wohnungslosenhilfe gemeinsam mit vielen ihrer Klientinnen und Klienten auf dem Jubiläumplatz in Mettmann den Menschen, die an den Folgen ihrer Suchterkrankung verstorben sind. Nachdem über viele Jahre hinweg die Zahlen rückläufig waren, sind seit dem letzten Gedenken elf verstorbene in Mettmann und Wülfrath zu beklagen.
Wohnung - Heizkosten - Stromabrechnung
21.07.2022 - Ratingen. Die Caritas-Flüchtlingshilfe, der Stromasparcheck und die Aktion neue Nachbarn laden interessierte aus der Ukraine geflüchtete Menschen zu einer Infoveranstaltung in ukrainischer Sprache ein. Am Freitag, den 05.08.2022 von 10:00 bis 12:00 Uhr im Infopoint Grütstr. 14/Ecke Turmstraße.
Ehrenamtliche und Geflüchtete erleben einzgartiges Wochenende
21.07.2022 - Mit dreiundzwanzig Teilnehmer*innen ging es für eine bunte Gruppe aus Ratingen im Reisebus ins weit entfernte Kloster Brenkhausen bei Höxter. Und die Gruppe war vielfältig: aus verschiedenen Ländern trafen sich Alt und Jung, Geflüchtete und Ehrenamtliche, Christen und Muslime, Männer und Frauen.
Caritas im Kreis Mettmann macht zehn Zusagen für Mitarbeitende
07.07.2022 - Der Caritas ist es wichtig, Nächstenliebe konkret werden zu lassen. Dafür braucht es Mitarbeitende, die sich gerne für andere einbringen und die christlichen Werten positiv gegenüberstehen. Wie sie privat ihr Leben gestalten, ist nicht entscheidend. Das sagt auch der Caritasverband für den Kreis Mettmann seinen aktuellen und künftigen Mitarbeitenden zu.
Kreis fördert Caritas-Stromsparcheck
27.06.2022 - Kreis Mettmann. Landrat Thomas Hendele und Michael Esser, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes, unterschrieben jetzt die Kooperationsvereinbarung. Der Stromspar-Check ist ein kostenloses Angebot für Bürger, die soziale Leistungen beziehen und ein niedriges Einkommen haben.

Ehrenamtliche und Geflüchtete erleben einzgartiges Wochenende

21. Juli 2022; Helene Adolphs

Ehrenamtliche und Geflühtete erleben ein einzigartiges Wochenende

 

Mit dreiundzwanzig Teilnehmer*innen ging es für eine bunte Gruppe aus Ratingen im Reisebus ins weit entfernte Kloster Brenkhausen bei Höxter. Und die Gruppe war vielfältig: aus verschiedenen Ländern trafen sich Alt und Jung, Geflüchtete und Ehrenamtliche, Christen und Muslime, Männer und Frauen.

 

Ein Bericht über ein sehr informatives und schönes gemeinsames Wochenende: 

 

Uns alle vereinte der Wunsch, die in den letzten Jahren gewachsenen Beziehungen zu vertiefen und über die Religion ins Gespräch zu kommen. Geleitet wurde das Wochenende von Doris Theissing (Kirchengemeinde St. Anna), Katinka Giller (Kirchengemeinde Heilig Geist) und Ursula Hacket (Caritas/ Aktion neue Nachbarn). Das Ziel der Reise war das koptische Kloster in Höxter/ Brenkhausen, wo uns der koptische Bischof Anba Damian persönlich und mit unglaublicher Gastfreundschaft empfing.

Eine Führung durch das Kloster durch den Bischof persönlich stand auf dem Programm. Er erzählte von der bewegten Geschichte des koptischen Christentums und wie die koptische Kirche das verlassene Kloster Brenkhausen zu neuem Leben erweckte. Auch zum Gottesdienst mit orthodoxem Ritus war die Gruppe eingeladen. Ein einzigartiger, beeindruckender Ort, der allen Teilnehmenden sowohl Vertrautes als auch Neues zeigte, denn hier sind arabische Kultur und christliche Tradition verwoben. 

Und das Programm bot noch mehr: Die Gruppe beschäftigte sich mit Besonderheiten und Gemeinsamkeiten der Religionen Christentum - Judentum und Islam, und erlebte, wie Fotos, die auf den ersten Blick eindeutig einer Religion zuzuordnen sind, dann doch nicht so eindeutig sind- vieles ist verwandt und miteinander verbunden.

Auch die Geschichte von Musa- Moses wurde zum Thema und die Gruppe erfuhr, dass er sowohl in der Bibel als auch im Koran eine wichtige Rolle einnimmt.

Das Wetter spielte mit - die Sonne schien und so wurde das Außengelände zum Seminarraum, zum Freizeitraum und selbst zum Essensraum. Es wurde getanzt, gespielt und gequatscht. Ein lohnender Aufbruch - der unbedingt fortgeführt werden sollte.

Die Lernerfahrung des Wochenendes für alle war, dass das interreligiöse Miteinander den Respekt vor dem Glauben der anderen voraussetzt und gleichzeitig auch fördert.

Ende Juli wird es für die Gruppe ein Nachtreffen im Pfarrheim von St. Bartholomäus geben, bei dem die Erfahrungen noch einmal reflektiert und vertieft werden.

 

Informationen gibt es bei:

Ursula Hacket, Ehrenamtskoordination

Maximilian-Kolbe-Platz- 38, 40880 Ratingen

Tel: 02102-9394611; Mobil: 01721801661

ursula.hacket@caritas-mettmann.de

 

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