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Aktuelles aus dem Kreis

Caritas-Beschäftigungsförderung zieht positive Bilanz
03.08.2020 - KREIS METTMANN. Die Einsatzstellen für Langzeitarbeitslose in Arbeitsgelegenheiten des Caritasverbandes, im Volksmund auch 1-Euro-Jobs genannt, sind über den ganzen Kreis verteilt. Im Durchschnitt nehmen 36 Menschen pro Jahr an einer sogenannten AGH teil. Die AGH-Teilnehmenden arbeiten in sozialen Einrichtungen wie Altenheimen oder Kitas direkt neben dem ersten Arbeitsmarkt und erhalten so eine echte Job-Perspektive.
Praxisseminar Trick 17 – die Kunst, Menschen mit Demenz zu motivieren
03.08.2020 - Die Caritas-Fachstelle Demenz bietet am Freitag, 18. September, 9.00 –16.00 Uhr ein Praxisseminar an für Fachkräfte in Pflege und Betreuung, Alltagsbegleiter*innen und ehrenamtlich Tätige in der Begleitung von Menschen mit Demenz. Es sind noch einige wenige Plätze frei!
Wasserrohrbruch - Caritas-Begegnungsstätte bleibt geschlossen
30.07.2020 - Leider konnten trotz aller Bemühungen der Wasserrohrbruch und Wasserschaden in der Caritas-Begegnungsstätte bislang nicht behoben werden. Die komplette Wasserversorgung in der Begegnungsstätte bleibt also abgestellt – in Zeiten von Corona undenkbar! Das bedeutet, dass die Begegnungsstätte auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben muss.
Freiwilligenzentrale: Mit neuen Angeboten zurück aus der Sommerpause
27.07.2020 - Verstärkung für verschiedene Einrichtungen in Mettmann gesucht und die Aktion kostenlose Sommerpostkarten geht auch der zweiten Ferienhälfte weiter!
City Apotheke spendet Desinfektionsmittel für Caritas-Flüchtlingshilfe
27.07.2020 - Ratingen. Die City Apotheke spendet Desinfektionsmittel an die Caritas-Flüchtlingshilfe. Apothekerin Mona Farhang möchte damit Geflüchtete unterstützen, sich vor dem Coronavirus zu schützen. Die Flüchtlingshilfe organisiert auch unter Coronabedingungen zahlreiche Sommeraktionen.

Gedenktag der verstorbenen Drogengebraucher*innen 2020

Motto: Wohnraum, soziale und medizinische Hilfen müssen ein Menschenrecht sein.
15. Juli 2020; Helene Adolphs

 

Jedes Jahr am 21. Juli wird in vielen Städten in Deutschland der Menschen gedacht, die an den Folgen ihrer Drogenabhängigkeit verstorben sind. Vor 22 Jahren wurde dieser Gedenktag anlässlich des Todestages von Ingo Marten durch Angehörigen- und Selbsthilfegruppen ins Leben gerufen.

Heute nehmen viele Institutionen das Datum zum Anlass, auf die Probleme von Drogenkonsument*innen und Suchtkranken aufmerksam zu machen und die Verstorbenen zu würdigen. Die Caritas-Fachdienste Sucht- und Wohnungslosenhilfe laden jedes Jahr Bürger*innen und Betroffene, Freunde und Angehörige zum gemeinsamen Gedenken ein.

Aufgrund der derzeitigen Situation durch den Coronavirus sehen wir im Caritasverband in diesem Jahr von einer größeren Veranstaltung ab. Dennoch liegt uns das Thema am Herzen. Daher wird am Dienstag, den 21. Juli 2020 auf den Kirchplatz von St. Lambertus von 13:30Uhr bis 14:30Uhr zum Gedenken eingeladen. Um 14:00 Uhr werden die Kirchenglocken geläutet und der Verstorbenen gedacht.

Gemeinsam mit unseren Klient*innen wurden sogenannte „Hoffnungssteine“ bemalt, diese können mitgenommen werden. „Wir würden uns freuen, wenn die Steine weiträumig verteilt werden, sodass symbolisch auch das Gedenken an die verstorbenen Drogengebraucher hinaus in die Welt getragen wird“ , erläutert Katja Neveling, Leiterin der Caritas-Suchthilfe.

Der Gedenktag steht jedes Jahr unter einem anderen Motto. 2020 lautet es „Wohnraum, soziale und medizinische Hilfen müssen ein Menschenrecht sein – ob mit oder ohne Corona/Covid 19“.

Um erfolgreiche Arbeit zu leisten, ist enge Zusammenarbeit verschiedener Institutionen und Trägerschaften unentbehrlich. Besonders hervorzuheben ist im Kreis Mettmann die langjährig gute Kooperation im Sinne suchtkranker Menschen mit dem Gesundheitsamt, einigen Arztpraxen, anderen Suchthilfeeinrichtungen und Institutionen der Wohnungslosenhilfe, sowie Kliniken und Selbsthilfeorganisationen, wie beispielsweise „Anonyme Alkoholiker“ und „Kreuzbund“. Auch möchten wir uns für die Unterstützung der katholischen Pfarrgemeinde St. Lambertus in Mettmann bedanken. Sie alle tragen dazu bei, diesen Tag zu etwas Besonderes machen.

In Wülfrath und Mettmann sind im vergangenen Jahr sieben Menschen aus unserer Klientel an den unmittelbaren Folgen ihres Suchtmittelkonsums verstorben. Im Dunkeln bleibt dabei die Zahl derjenigen, die keinen Kontakt zu einer Suchtberatungsstelle hatten.

Unerwähnt in der Statistik bleiben auch Angehörige und Freundinnen und Freunde, die das Leid der Abhängigkeit unmittelbar miterleben und sich oft selber völlig hilflos fühlen. Eine gute Anlaufstelle ist hier das Angebot der Angehörigenberatung in der Caritas-Suchthilfe, das oft schon durch ein erstes Beratungsgespräch Entlastung schaffen kann. Auch hierzu werden die Caritas Mitarbeiter*innen am Drogentotengedenktag 2020 informieren.

 

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf www.caritas-suchtberatung.de  oder per Telefon: 02058-78020

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