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Aktuelles aus dem Kreis

"One World Day"
18.06.2018 - Am Samstag, 30. Juni, veranstalten der Caritasverband für den Kreis Mettmann e. V. und die städtische Musikschule Mettmann gemeinsam ein großes Fest. Es steigt von 15 bis 20 Uhr auf dem Gelände der Musikschule an der Düsseldorfer Straße 14a.
Knotenpunkt Demenz: Der neue Newsletter
28.06.2018 - Scham ist im Zusammenhang mit Demenz ein bekanntes Gefühl – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige. Wenn Scham und Schamgefühle den Alltag bestimmen, können sozialer Rückzug und Vereinsamung Folgen sein.
Begegnungsfest für Ehrenamtliche und Flüchtlinge
20.06.2018 - RATINGEN. Die Caritas-Flüchtlingshilfe lädt ehrenamtlich Aktive und Geflüch-tete zum Begegnungsfest ein. Das Fest am 4. Juli 2018 beginnt um 16:30 Uhr mit einem gemeinsamen Gebet in der Kirche St. Peter und Paul und ab 17:00 sind alle zum Feiern in den Pfarrsaal Turmstraße 5 eingeladen.

Integration durch Sport

Flüchtlinge trainieren erfolgreich im ASC Ratingen West
30. November 2017; Helene Adolphs

Integration durch Sport

Flüchtlinge trainieren erfolgreich im ASC Ratingen West.

Der Fachbereich Integration und Migration im Caritasverband für den Kreis Mettmann pflegt in vielerlei Hinsicht Kontakte mit Flüchtlingen in verschiedenen Unterkünften. Darunter befinden sich viele Menschen mit besonderen Fähigkeiten und Talenten. Nun konnte die Caritas, im Rahmen des Projekts „Willkommen - Ankommen“, zehn Fußballspieler aus unterschiedlichen Ländern an den „Allgemeinen Sport Club“ (ASC) Ratingen West vermitteln und in eine Mannschaft integrieren. In diesem Team trainieren die Migranten zweimal wöchentlich mit deutschen Spielern ihres Alters. Sonntags treten sie in der Kreisliga gegen andere Mannschaften an.

Im ASC können diese Fußball-Talente ihr Können produktiv einbringen und weiter entwickeln. Das bereichert nicht nur den sportlichen Erfolg auf beiden Seiten, sondern fördert außerdem die Kommunikation zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft.

Einer der sportlichen Neuzugänge beim ASC ist der 26-jährige Iraker Suleiman S., der schon in seiner Heimat gerne gekickt hat. Er lebt seit zwei Jahren in Deutschland und wohne mit seiner Frau in einer Flüchtlingsunterkunft. „Anfangs hatte ich nur mit anderen Mitbewohnern Kontakt, die kurdisch oder arabisch sprechen. Ich war oft verzweifelt, weil ich in Deutschland lebte, es aber nicht schaffte Freundschaften, mit Deutschen außerhalb der Unterkunft zu schließen“, schildert Suleiman S.. Er fühlte sich manchmal, wie in einem Teufelskreis gefangen, weil er seine im Sprachkurs gelernten Deutschkenntnisse nicht anwenden konnte. „Fußballer zu sein war immer ein Traum für mich. Dass ich jetzt auch mit Deutschen in einer Mannschaft spiele und jeden Sonntag gegen andere Teams als Ratinger Bürger mein Bestes gebe, macht mich stolz“, sagt er.

Sein Trainer beschreibt Suleiman als Fußballtalent, das seine Mannschaft wirklich bereichert: „Er und die anderen neun Spieler, die durch die Vermittlung der Caritas kamen, nehmen regelmäßig am Training teil und sind voll in die Mannschaft integriert.“ Zusätzlich zu den Kickern hat der ASC weitere Sportler aufgenommen, die als Flüchtlinge nach Ratingen gekommen sind. Die von der Caritas eingerichtete Arbeitsgemeinschaft „Sport für Flüchtlinge“ leitet Anfragen weiter und führt ihrerseits Spiel- und Sportangebote durch. So freut sich im ASC etwa die Volleyballabteilung über Zuwachs; außerdem ist eine Cricket-Gruppe entstanden, die sonntags auf der vereinseigenen Sportanlage trainiert. Fazit des ASC: Integration unter Sportlern funktioniert wie selbstverständlich und unproblematisch.

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