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Aktuelles aus dem Kreis

Ein Stück Zuhause - der Tagestreff
13.12.2018 - Tolles Engagement zeigte kürzlich der frischgekürte Mettmanner Schützenkönig: er kochte für die Besucher des Tagestreffs ein vorzügliches Mittagessen. Aber der Tagestreff bietet mehr als nur warmes Essen. Für die Gäste ist er besonders im Winter ein Stück Zuhause...
Vormünder und Paten für junge Flüchtlinge
05.12.2018 - Die Caritas-Freiwilligenzentrale sucht Menschen, die unbegleitete minderjährige Flüchtlinge oder junge volljährige Flüchtlinge in ihrer persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklung unterstützen. Junge Flüchtlinge ohne elterliche Fürsorge brauchen einen Menschen an ihrer Seite, der sich für ihre Interessen einsetzt.
Den eigenen Umgang mit Alkohol oder Drogen in den Blick nehmen
05.12.2018 - WÜLFRAHT/METTMANN. Die Caritas-Suchthilfe bietet ab dem 17.12.2018 eine neue Gruppe an für Menschen, die sich mit fachkundiger Unterstützung mit Anderen über ihren Alkohol- oder Drogenkonsum austauschen und ihr Verhalten verändern möchten.

„Jobwunderland Deutschland ist ein Flickenteppich mit vielen Schönheitsfehlern“

Kölner Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Joh. Hensel warnt vor zunehmender sozialer Spaltung
29. Juni 2018; (presse@caritasnet.de)

Köln/Düsseldorf. Die Caritas in NRW fordert wirksame politische Maßnahmen gegen eine zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft. „Neben einer Bildungsoffensive braucht es nachhaltige Ideen für einen neuen Sozialstaat", schreibt der Kölner Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Joh. Hensel in der neuen Ausgabe der in Düsseldorf erscheinenden Zeitschrift „Caritas in NRW" (Ausgabe 3/18).

Als Beispiele nennt Hensel die Etablierung eines sozialen Arbeitsmarktes und die Einführung einer Kindergrundsicherung. Jeder Vorschlag mache „Hoffnung, endlich Anschluss für die Abgehängten zu schaffen und damit die Menschen in unserer Gesellschaft wieder einander näher zu bringen".

Derzeit stünden viele Menschen täglich vor einem finanziellen Überlebenskampf, schreibt Hensel. „ Denn das Jobwunderland Deutschland entpuppt sich als ein Flickenteppich mit vielen Schönheitsfehlern." Zu diesen gehörten besonders prekäre Beschäftigungsmodelle wie Minijobs, Befristungen, Teilzeit- oder Leiharbeit, kritisiert der Diözesan-Caritasdirektor.

Ein weiterer Grund für Armut und fehlende Teilhabe sei neben den Einkommensunterschieden zwischen Gering- und Besserverdienenden die scheinbare Ausweglosigkeit aus der Langzeitarbeitslosigkeit. Von der Politik nicht wahrgenommen, von der Gesellschaft als Leistungsverweigerer oder Geringverdiener stigmatisiert, fühlten sich die Betroffenen nutz- und wertlos.

Der starke Zulauf der rechten Kräfte zeige, welche gefährlichen Folgen Resignation und Abkehr haben können. Das Gefühl „enttäuscht, abgehängt, frustriert" sei heute längst auch in der Mittelschicht angekommen. „Menschen in Not müssen wahrgenommen werden, um nicht auf Dauer den Anschluss zu verlieren", fordert Hensel.

www.caritas-nrw.de

 

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 280 Mitglieder als Träger von mehr als 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in fachlichen sowie wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik.

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