Suchen & Finden

 

Aktuelles aus dem Kreis

Ehrenamt für Menschen mit Demenz – Ein Engagement mit vielen Facetten
14.03.2019 - Der Caritasverband lädt Interessierte und Ehrenamtliche, die im Rahmen ihres Engagements Menschen mit Demenz begegnen, zu einem Erfahrungsaustausch ein am 02.04.2019 um 17:00:00 Uhr im Caritas-Altenstift, Schumannstr. 2 - 4, 40822 Mettmann.
Caritas holt missio-Truck an drei Schulen im Kreis
06.03.2019 - Mettmann/Haan/Ratingen. "Menschen auf der Flucht" heißt die multimediale Ausstellung in einem knapp 17 Meter großen Truck des Internationalen Katholischen Hilfswerks missio, die auf Initiative des Caritasverbands für den Kreis Mettmann jeweils zwei Tage an drei Schulen im Kreisgebiet zu sehen ist. Diese sowie weitere Aktionen führt der Caritasverband im Rahmen der Internationalen Wochen gegen den Rassismus durch.
Caritas lädt zur Ideenschmiede: „Was gibt Ihnen Sicherheit im Zusammenhang mit Demenz?“
28.02.2019 - Das Team des Modellprojekts EMSIDE lädt Betroffene, Angehörige und Interessierte im März in Erkrath und Velbert an jeweils drei unterschiedlichen Standorten zur Ideenschmiede ein. Gemeinsam möchten sich die Fachleute mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über das Thema Sicherheit im Zusammenhang mit Demenz austauschen und dabei Ideen, Anregungen und Informationen sammeln.

„Jobwunderland Deutschland ist ein Flickenteppich mit vielen Schönheitsfehlern“

Kölner Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Joh. Hensel warnt vor zunehmender sozialer Spaltung
29. Juni 2018; (presse@caritasnet.de)

Köln/Düsseldorf. Die Caritas in NRW fordert wirksame politische Maßnahmen gegen eine zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft. „Neben einer Bildungsoffensive braucht es nachhaltige Ideen für einen neuen Sozialstaat", schreibt der Kölner Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Joh. Hensel in der neuen Ausgabe der in Düsseldorf erscheinenden Zeitschrift „Caritas in NRW" (Ausgabe 3/18).

Als Beispiele nennt Hensel die Etablierung eines sozialen Arbeitsmarktes und die Einführung einer Kindergrundsicherung. Jeder Vorschlag mache „Hoffnung, endlich Anschluss für die Abgehängten zu schaffen und damit die Menschen in unserer Gesellschaft wieder einander näher zu bringen".

Derzeit stünden viele Menschen täglich vor einem finanziellen Überlebenskampf, schreibt Hensel. „ Denn das Jobwunderland Deutschland entpuppt sich als ein Flickenteppich mit vielen Schönheitsfehlern." Zu diesen gehörten besonders prekäre Beschäftigungsmodelle wie Minijobs, Befristungen, Teilzeit- oder Leiharbeit, kritisiert der Diözesan-Caritasdirektor.

Ein weiterer Grund für Armut und fehlende Teilhabe sei neben den Einkommensunterschieden zwischen Gering- und Besserverdienenden die scheinbare Ausweglosigkeit aus der Langzeitarbeitslosigkeit. Von der Politik nicht wahrgenommen, von der Gesellschaft als Leistungsverweigerer oder Geringverdiener stigmatisiert, fühlten sich die Betroffenen nutz- und wertlos.

Der starke Zulauf der rechten Kräfte zeige, welche gefährlichen Folgen Resignation und Abkehr haben können. Das Gefühl „enttäuscht, abgehängt, frustriert" sei heute längst auch in der Mittelschicht angekommen. „Menschen in Not müssen wahrgenommen werden, um nicht auf Dauer den Anschluss zu verlieren", fordert Hensel.

www.caritas-nrw.de

 

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 280 Mitglieder als Träger von mehr als 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in fachlichen sowie wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik.

Zurück