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Aktuelles aus dem Kreis

"One World Day"
18.06.2018 - Am Samstag, 30. Juni, veranstalten der Caritasverband für den Kreis Mettmann e. V. und die städtische Musikschule Mettmann gemeinsam ein großes Fest. Es steigt von 15 bis 20 Uhr auf dem Gelände der Musikschule an der Düsseldorfer Straße 14a.
Knotenpunkt Demenz: Der neue Newsletter
28.06.2018 - Scham ist im Zusammenhang mit Demenz ein bekanntes Gefühl – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige. Wenn Scham und Schamgefühle den Alltag bestimmen, können sozialer Rückzug und Vereinsamung Folgen sein.
Begegnungsfest für Ehrenamtliche und Flüchtlinge
20.06.2018 - RATINGEN. Die Caritas-Flüchtlingshilfe lädt ehrenamtlich Aktive und Geflüch-tete zum Begegnungsfest ein. Das Fest am 4. Juli 2018 beginnt um 16:30 Uhr mit einem gemeinsamen Gebet in der Kirche St. Peter und Paul und ab 17:00 sind alle zum Feiern in den Pfarrsaal Turmstraße 5 eingeladen.

„Jobwunderland Deutschland ist ein Flickenteppich mit vielen Schönheitsfehlern“

Kölner Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Joh. Hensel warnt vor zunehmender sozialer Spaltung
29. Juni 2018; (presse@caritasnet.de)

Köln/Düsseldorf. Die Caritas in NRW fordert wirksame politische Maßnahmen gegen eine zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft. „Neben einer Bildungsoffensive braucht es nachhaltige Ideen für einen neuen Sozialstaat", schreibt der Kölner Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Joh. Hensel in der neuen Ausgabe der in Düsseldorf erscheinenden Zeitschrift „Caritas in NRW" (Ausgabe 3/18).

Als Beispiele nennt Hensel die Etablierung eines sozialen Arbeitsmarktes und die Einführung einer Kindergrundsicherung. Jeder Vorschlag mache „Hoffnung, endlich Anschluss für die Abgehängten zu schaffen und damit die Menschen in unserer Gesellschaft wieder einander näher zu bringen".

Derzeit stünden viele Menschen täglich vor einem finanziellen Überlebenskampf, schreibt Hensel. „ Denn das Jobwunderland Deutschland entpuppt sich als ein Flickenteppich mit vielen Schönheitsfehlern." Zu diesen gehörten besonders prekäre Beschäftigungsmodelle wie Minijobs, Befristungen, Teilzeit- oder Leiharbeit, kritisiert der Diözesan-Caritasdirektor.

Ein weiterer Grund für Armut und fehlende Teilhabe sei neben den Einkommensunterschieden zwischen Gering- und Besserverdienenden die scheinbare Ausweglosigkeit aus der Langzeitarbeitslosigkeit. Von der Politik nicht wahrgenommen, von der Gesellschaft als Leistungsverweigerer oder Geringverdiener stigmatisiert, fühlten sich die Betroffenen nutz- und wertlos.

Der starke Zulauf der rechten Kräfte zeige, welche gefährlichen Folgen Resignation und Abkehr haben können. Das Gefühl „enttäuscht, abgehängt, frustriert" sei heute längst auch in der Mittelschicht angekommen. „Menschen in Not müssen wahrgenommen werden, um nicht auf Dauer den Anschluss zu verlieren", fordert Hensel.

www.caritas-nrw.de

 

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 280 Mitglieder als Träger von mehr als 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in fachlichen sowie wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik.

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