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Aktuelles aus dem Kreis

Caritas-Lernpatenschaft: Spiele, Bücher und Schreibmaterial für Lernpaten-Kinder
15.07.2020 - Die Kinder der Caritas-Lernpatenschaft konnten sich zum Beginn der Schulferien über viele tolle Spiele für drinnen und draußen, Bastelmaterial, und spannende Bücher freuen. Gesammelt wurden die Lern- und Spielmaterialien bei einer Spendenaktion der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ratinger Unternehmens Verisure für die Caritas-Lernpatenschaft.
Gedenktag der verstorbenen Drogengebraucher*innen 2020
15.07.2020 - Mettmann. Jedes Jahr am 21. Juli wird in vielen Städten in Deutschland der Menschen gedacht, die an den Folgen ihrer Drogenabhängigkeit verstorben sind. Die Caritas-Suchthilfe wird am Dienstag, den 21. Juli 2020 auf den Kirchplatz von St. Lambertus 13:30 Uhr - 14:30Uhr zum Gedenken eingeladen. Um 14:00 Uhr werden die Kirchenglocken geläutet und der Verstorbenen gedacht. Zum symbolischen Gedenken werden "Hoffnungssteine" verteilt. Seien Sie dabei!
Sommeraktionen Katholischer Gemeinden und Träger
09.07.2020 - Ratingen. Viele Ferienangebote und Veranstaltungen fallen in diesem Jahr coronabedingt aus. Dennoch ist es möglich, einiges zu unternehmen. Die Katholischen Kirchengemeinden und Träger in Ratingen haben eine Reihe von Aktionen zusammengestellt, die sie in Schaukästen und auf den Internetseiten veröffentlichen.
Wasserrohrbruch - Caritas-Begegnungsstätte muss schließen
09.07.2020 - Gerade hatte das Team der Caritas-Begegnungsstätte die fast normale Arbeit aufgenommen, dann der Schock: Wasserrohrbruch und Wasserschaden! Die Türen müssen wieder geschlossen werden und dies vorraussichtlich für die nächsten drei Wochen!

Karneval: Spaß ohne Reue

10. Februar 2020; Helene Adolphs

Karneval: Spaß ohne Reue

Gerade einmal acht Wochen nachdem man sich neue gute Vorsätze für das Jahr 2020 versprach, werden diese auf eine harte Probe gestellt: Karneval. Gesund leben, nicht mehr Rauchen, weniger oder gar kein Alkohol trinken- diese Gedanken rücken in weite Ferne.

Dabei hat der Spaß, den Alkohol vermeintlich bringt oft auch Schattenseiten.

Besonders Jugendliche sind gefährdet negative Erfahrungen mit dem Konsum von Alkohol zu erleben, da sie die Wirkungen und Grenzen des Alkohols nicht einschätzen können. Folgen davon sind der erste Rausch oder sogar die Volltrunkenheit. 

Von einem Rausch sprechen die Fachleute ab ca. 1 Promillewert Alkohol im Blut. Diese Menge hat eine Verschlechterung des räumlichen Sehens und der Orientierung zur Folge, auch die Reaktionsfähigkeit wird erheblich gestört. Zudem steigt die Risikobereitschaft während das Urteilsvermögen herabgesetzt wird.

Nach Zahlen der Drogenaffinitätsstudie der BZgA haben 14% der 12 bis 17jährigen Jugendlichen in den letzten 30 Tagen vor der Befragung mindestens einen Alkoholrausch gehabt. Bei 3% der Jugendlichen ist häufiges Rauschtrinken gegeben, was einem Konsum von mindestens vier Tagen im Monat entspricht.

Das Komasaufen ist eine besonders extreme Form des Rauschtrinkens, bei dem umgehend Notfallmaßnahmen getroffen werden müssen. Unterkühlung des Körpers, Ausschaltung von Schutzreflexen bis hin zu lebensgefährlichem Atemstillstand kann die Folge sein. Bewusstlosigkeit droht ab etwa 3 Promille.

Bei männlichen Jugendlichen ist starker Alkoholkonsum weiterverbreitet als bei weiblichen. Generell ist der Alkoholkonsum von Jugendlichen aber rückläufig. Im Jahr 2005 gaben noch 18% der Jugendlichen an Alkohol einmal wöchentlich zu konsumieren, während 2018 nur noch 9,8% diese Angabe machten.

Es gilt je häufiger ein Jugendlicher einen Alkoholrausch erlebt hat, umso mehr gewöhnt er seinen Körper und seine Psyche an die Alkoholmenge und umso gefährdeter ist er im weiteren Lebensverlauf eine Alkoholerkrankung zu entwickeln.

Aber auch Erwachsene konsumieren oft Mengen, die Gefahren verursachen. Durch die Absenkung der Hemmschwelle kommt es häufiger zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und sexuellen Übergriffen. 

Neben den unkontrollierten Alkoholkonsum stellt auch das Beimischen von K.O.- Tropfen eine große Gefahr da. Die Caritas Suchthilfe rät daher dazu seine Getränke im Augen zu halten, keine offenen Getränke von Fremden anzunehmen, in einer Gruppe unterwegs zu sein, auf einander Acht zu geben und nicht alleine den Heimweg anzutreten.

Damit die Narrenzeit vor allem Freude und keine beschämenden oder riskanten Situationen bringt, gelten folgende Tipps zu beachten:

- Alkohol nicht als Durstlöscher einsetzen

- Sich Zeit lassen beim Trinken

- Vorwiegend und immer wieder nicht-alkoholische Getränke zu sich nehmen

- Bei Runden aussetzen

- Alkohol freundlich, aber bestimmt ablehnen

- An Freunden oder Bekannten orientieren, die wenig oder gar keinen Alkohol trinken

- Keine Trinkspiele oder Flatrate- Partys

- Kein Alkohol bei Frust oder Traurigkeit

Wenn es dennoch zu einer kritischen Situation kommt, ist es nie zu früh um Hilfe zu bitten oder den Notruf der Feuerwehr (112) zu wählen.

Die Caritas-Suchthilfe hat ein besonderes Angebot zur Karnevalszeit. Am Freitag, den 21.02.2020 von 10:00Uhr bis 12:00Uhr, findet in der Beratungsstelle ein Karnevalsfrühstück statt, dieses ist für alle Interessierte offen. Die Streetworkerinnen werden am Samstag, den 22.02.2020 in Mettmann und am Rosenmontag, dem 24.02.2020, in Wülfrath unterwegs sein. Sie sind für Fragen und Sorgen ansprechbar und können in Notsituationen unterstützend bei Seite stehen.

Die Caritas Suchthilfe wünscht eine schöne Karnevalszeit, die mit den zuletzt genannten Tipps verantwortungsvoll genossen werden kann. Sollten noch Fragen aufkommen oder Sie interessieren sich für eines unserer Beratungsangebote besuchen Sie uns auf unserer Homepage.

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