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Aktuelles aus dem Kreis

Was brauchen Menschen mit Vergesslichkeit
05.10.2022 - Unter dem Motto „Gut leben mit Vergesslichkeit“ sind alle Interessierten, ganz gleich ob ohne oder mit Vergesslichkeit eingeladen sich an einer gemeinsamen Ideenschmiede zu beteiligen. Hier werden Vorschläge, Wünsche und Ideen der Teilnehmenden gesammelt. Ziel ist es herauszufinden, was Menschen brauchen, um gut mit Vergesslichkeit zu leben. Das Treffen in findet statt am Donnerstag, den 13. Oktober, um 14:30 Uhr, im AWO Luise-Schröder-Haus, Opladener Straße 86.
Kochbegeisterte und Organisationstalente gesucht
15.09.2022 - Die Caritas-Freiwilligenzentrale Mettmann sucht Menschen, die sich in einem Tagestreff für Wohnungslose im Team Gastgeber engagieren möchten.
Welt-Alzheimertag - Veranstaltungen des Demenz-Netzwerks-Erkrath
15.09.2022 - Das Motto des Welt-Alzheimertag am 21. September lautet „Demenz – verbunden bleiben“. Hiermit möchten die Akteure auf die Bedeutung der Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aufmerksam machen. Auch mit demenziellen Veränderungen ist es gut möglich z.B. Theater zu spielen, Sport in der Gruppe zu treiben, zu singen und vieles andere mehr.
Fachkräftemangel in Kitas
14.09.2022 - Das Thema Fachkräftemangel in Kitas wiegt schwer und schränkt zunehmend unsere Arbeit ein. Wir befinden uns in einer eskalierenden Krise! Aus diesem Grund hat die Abteilung Tageseinrichtungen für Kinder, im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V. ein Diskussionpapier veröffentlicht. Der Bereich Kinder, Jugend und Familie in unserem Verband war daran aktiv beteiligt.
Gespräche über Rollenbilder
12.09.2022 - Das Erzählcafé unterwegs beschäftigt sich am Mittwoch, dem 21.9.22 von 19 - 21 Uhr, im EKI-Haus, Friedenauer Straße 17 in Monheim mit dem Thema „Wie wir wurden, was wir sind – raus aus dem Rollenbild“. Interessierte Bürger*innen, ob zugewandert oder heimisch, sind herzlich eingeladen, durch diesen Themenabend von Moderator und Journalist Thomas Reuter begleitet zu werden.

Menschenwürde ist nicht verhandelbar - Wohnungsnot geht alle an

8. September 2022; Helene Adolphs

Bundesweite Aktionswoche vom 8. bis 16. September 2022 gegen Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit.

Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Überwindung von Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit finden auch im Kreis Mettmann Veranstaltungen der Träger der Wohnungslosenhilfe statt.

Mit Informationen und dezentralen Aktionen machen der Caritasverband in Mettmann, der Sozialdienst katholischer Frauen in Langenfeld und Ratingen sowie die Bergische Diakonie in Velbert auf Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit aufmerksam.

Die Caritas-Wohnungslosenhilfe in Mettmann macht durch eine Gedenkbank vor ihrem Tagestreff, Lutterbecker Str. 31, auf die Aktionswoche aufmerksam und die Mitarbeitenden stehen allen Interessierten gerne für Fragen zur Verfügung.

In Mettmann unterstützt auch die Kreissparkasse die Aktionswoche durch Aushänge von Wohnungsgesuchen im Schaufenster der Immobilienbörse und im Schaukasten vor dem Gebäude.

Die Situation im Kreis Mettmann ist prekär.

Der Kreis Mettmann hat die dritthöchste Zahl an Wohnungslosen in NRW, aus diesem Grund hat das Land von 2019 bis Ende 2022 im Rahmen der NRW-Landesinitiative „Endlich ein Zuhause“ die Finanzierung von insgesamt drei Personalstellen für den Kreis Mettmann zur Vermeidung und Behebung von Wohnungslosigkeit gewährt. 

Es werden in den Fachberatungen mit Unterstützung des Landesprojektes täglich Wohnungssuchende beraten und bei der Wohnungssuche begleitet. Dies geht allerdings nur mit Unterstützung aus der Wohnungswirtschaft. 

Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit durchdringen zunehmend die gesamte Gesellschaft. Es wird immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten verschärfen die Situation. 

Die Ampel-Koalition hat im Koalitionsvertrag das Ziel festgeschrieben, bis 2030 Obdach- und Wohnungslosigkeit zu überwinden und dafür einen Nationalen Aktionsplan aufzulegen. 

Der Caritasverband im Kreis Mettmann e. V. berät seit rund 20 Jahren Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Im letzten Jahr wurden 390 Menschen beraten und begleitet. Die Wohnungslosenhilfe sieht sich als sind Lobby und Unterstützung für Menschen, die aus eigener Kraft oft nicht die Rechte durchsetzen können, die ihnen zustehen.

„Wir setzen auf die Zusage der Bundesregierung zur Überwindung der Wohnungslosigkeit, damit sich die Lebenssituation der Menschen ohne festen Wohnsitz verbessert und echte Teilhabechancen entstehen können“, betont Katja Neveling, Abteilungsleiterin bei der Caritas.

 

Die Kernforderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW):

•  Bezahlbarere Wohnraum auch für wohnungslose Menschen

•  Prävention zur Sicherung von Wohnraum stärken

•  Gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen

•  Menschenwürdige Unterbringung garantieren

•  Krankenversicherungsschutz und Zugang zum Gesundheitssystem für alle

 

Weitere Informationen zu Hilfen und Angeboten gibt es bei der Wohnungslosenhilfe der Caritas unter Tel:  oder E-Mail: wohnungslosenhilfe@caritas-mettmann.de 02104-807564

 

Mehr Infos der Bundesarbeitsgemeinschaft: https://www.bagw.de/de/veranstaltungen/aktkamp/wohnung-los 

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