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Aktuelles aus dem Kreis

„Wohnungslose suchtkranke Frauen – Wo sind wir Zuhause?“
24.09.2021 - KREIS METTMANN. Immer mehr Menschen sind von Wohnungslosigkeit betroffen oder bedroht – in Großstädten, aber auch in großen Kreisen. Der missbräuchliche oder abhängige Konsum von Suchtmitteln stellt dabei einen erheblichen Risikofaktor dar, Suchtkrankheiten und Wohnungslosigkeit bedingen sich oft wechselseitig. Caritas und AWo veranstalten einen gemeinsamen Fachtag um zu sensibilisieren und passgenaue Hilfen zu entwickeln.
Jury prämiert Gewinner des Caritas Malwettbewerbs
20.09.2021 - Haan. Über die Sommerferien waren Kinder mit Migrationshintergrund aus dem Kreis Mettmann eingeladen, sich am Malwettbewerb der Aktion Neue Nachbarn und des Fachdienst Integration und Migration des Caritasverbandes zu beteiligen. Unter dem Motto "Angekommen! Ich und meine Familie in Deutschland" nahmen über 50 junge Künstlerinnen und Künstler im Alter von 6 bis 12 Jahren aus Haan, Mettmann und Ratingen teil. Die schönsten Bilder wurden nun von einer Jury prämiert und werden am 26.09.2021 im Rahmen der interkulturellen Woche im Fenster der Stadtbücherei ausgestellt.
Jetzt Lernpat*in werden
16.09.2021 - Ratingen. Viele Kinder haben durch die lange Zeit des Homeschoolings Lerndefizite, aktuell melden die Schulen großen Bedarf an Förderung. Für die Caritas-Lernpatenschaft ist es ein zentrales Anliegen kein Kind zu vergessen. Aktuell suchen 39 Kinder dringend Unterstützung durch Lernpatinnen und Lernpaten. Das Beste: Lernpatenschaft funktioniert analog aber auch digital.
Aktionsstand informiert über Alltagsrassismus und Ausgrenzung
16.09.2021 - Mettmann. Am Mittwoch, 22. September, informieren verschiedene lokale Akteure auf dem Mettmanner Wochenmarkt über Alltagsrassismus und andere menschenfeindliche Phänomene. Von 9 bis circa 13 Uhr ist der Stand an der Mühlenstraße 1 – 3 (gegenüber Tchibo) zu finden. An der Aktion beteiligen sich die Caritas-Kampagne vielfalt. viel wert., die neue Beratungsstelle gegen Alltagsrassismus, das Mettmanner Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, die "Omas gegen Rechts" und die Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ Alle Beteiligten arbeiten auf unterschiedliche Weise zum Thema und wollen nicht nur auf ihre Tätigkeiten aufmerksam machen, sondern auch mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.
Tätern helfen, gleich Opfer schützen
13.09.2021 - Häusliche Gewalt ist allgegenwärtig. Strafen allein sind selten das geeignete Mittel, zumal gerade im sozialen Nahfeld Täter und Opfer oft weiterhin zusammenbleiben. Hier helfen Aufklärung, Beratung und Training weiter. Durch die Arbeit mit Täter*innen soll der Kreislauf von häuslicher Gewalt durchbrochen werden, indem Gewaltausübende Verantwortung übernehmen und ihr gewalttätiges Verhalten beenden. Jährlich steigende Klientenzahlen bestätigen die Bedeutung der Täterarbeit der Caritas-Fachstelle für Gewaltprävention mit ihrer spezialisierten Beratungsstelle im Kreis Mettmann.

NEU: Kurberatung für pflegende Angehörige

2. August 2021; Helene Adolphs

Caritas: Kurberatung für pflegende Angehörige

Kreis Mettmann. Wer eine nahestehende Person pflegt, hatte schon vor Beginn der Corona-Pandemie einen anstrengenden Alltag. Durch den Wegfall der Tagespflege und anderer Unterstützungsangebote hat sich die Situation der pflegenden Angehörigen weiter verschärft. 

Im Rahmen eines Projektes des Land NRW „Zeit und Erholung für pflegende Angehörige“ wurden Mitarbeiterinnen des Caritasverbandes für den Kreis Mettmann speziell für die Kurberatung pflegender Angehöriger ausgebildet. 

Pflegebedürftige Menschen benötigen häufig Tag und Nacht Unterstützung, so dass Pflegende oft an Schlafmangel, Schmerzen, Unruhe bis hin zu depressiven Verstimmungen leiden oder sich einfach ausgebrannt und erschöpft fühlen.

Wer eine Kur beantragen möchte, sollte Kontakt mit einer Kurberatungsstelle aufnehmen die für den Kreis Mettmann in Velbert und Mettmann tätig sind. 

Die Mitarbeiterinnen helfen bei der Auswahl der Klinik-Angebote sowie der Organisation der Versorgung der Pflegebedürftigen während des dreiwöchigen Aufenthaltes. In einigen Klinken können Menschen mit Pflegebedarf mitgenommen werden, andere kooperieren mit Einrichtungen der Tagespflege. 

Anspruch auf eine Kur haben pflegende Angehörige, die gesetzlich krankenversichert sind und eine Person mit offiziell anerkanntem Pflegegrad 2 seit mindestens sechs Monaten pflegen. Der Antrag für eine stationäre Vorsorge- oder Reha-Maßnahme wird mit der Kurberaterin ausgefüllt. Eine Verordnung vom Hausarzt muss die Erschöpfungssymptome im Zusammenhang mit der Pflege belegen.

Nähere Informationen zu den Kuren für pflegende Angehörige gibt es telefonisch bei den Kurberatungsstellen der Caritas Mettmann 0 21 04 - 83 26 860 oder Velbert unter 0 20 51 - 41 90 40.

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