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Aktuelles aus dem Kreis

Lachen und Lernen bilden ein Traumpaar
13.02.2019 - Wie humorvolle Erziehung unsere Kinder stärken und fördern kann, erfahren Eltern, pädagogische Fachkräfte und andere Interessierte gleichermaßen. Ein kostenfreier Vortrag von Dr. Charmaine Liebertz am Montag, den 18.2.19, um 19:30 Uhr, im Caritas-Familienzentrum St. Nikolaus in Haan-Gruiten.
Ein Stück Zuhause - der Tagestreff
13.12.2018 - Tolles Engagement zeigte kürzlich der frischgekürte Mettmanner Schützenkönig: er kochte für die Besucher des Tagestreffs ein vorzügliches Mittagessen. Aber der Tagestreff bietet mehr als nur warmes Essen. Für die Gäste ist er besonders im Winter ein Stück Zuhause...
Vormünder und Paten für junge Flüchtlinge
05.12.2018 - Die Caritas-Freiwilligenzentrale sucht Menschen, die unbegleitete minderjährige Flüchtlinge oder junge volljährige Flüchtlinge in ihrer persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklung unterstützen. Junge Flüchtlinge ohne elterliche Fürsorge brauchen einen Menschen an ihrer Seite, der sich für ihre Interessen einsetzt.

Pflegequalität: inQS setzt neue Standards

Webbasiertes Caritas-Lernkonzept nutzt Indikatoren zur Verbesserung der Versorgungsleistungen in der Pflege
18. Januar 2019; (presse@caritasnet.de)

Erzbistum Köln. Wie gut gelingt es einer stationären Einrichtung der Altenhilfe, die Qualität der Versorgung der Pflegebedürftigen zu sichern? Das ist bislang schwer zu beurteilen, zu ungenau sind die Messkriterien. „Um eine gute Pflegequalität zu gewährleisten, müssen Einrichtungen mit unterschiedlichen Ausgangssituationen differenziert beurteilt werden können", fordert Dr. Heidemarie Kelleter, Expertin für Qualitätsberatung beim Kölner Diözesan-Caritasverband. Mit dem Projekt inQS hat die Caritas ein Konzept der Qualitätssteuerung entwickelt, um die Versorgung von Pflegebedürftigen zu verbessern. Hierbei werden bereits die Indikatoren eingesetzt, die in Kürze bundesweit für die Bewertung der Ergebnisqualität das Maß sind.
Hintergrund: Steigt der Anteil an Menschen mit der Diagnose Demenz, die in einer Einrichtung versorgt werden, erhöht sich damit der Pflegeaufwand, da mehr Risiken in der Pflege zu berücksichtigen sind. „Zur Vergleichbarkeit von Einrichtungen sind solche Risiken bei der Bewertung von Qualität einzubeziehen", machte Kelleter jetzt bei einer Fachtagung des Kölner Diözesan-Caritasverbandes deutlich. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass in einzelnen Einrichtungen zukünftig Menschen mit hohen Pflegerisiken, wie mit Demenz, nicht mehr aufgenommen werden.

Das Lernprojekt „Indikatorengestützte Qualitätsförderung – inQS" geht personzentriert auf die Bedarfe der Pflegebedürftigen ein. Spezielle Daten werden dabei erfasst und ausgewertet. Qualitätsindikatoren analysieren, ob vorhandene Ressourcen und eingeleitete Maßnahmen der Pflegeeinrichtung eine verbesserte Versorgungs-qualität bewirken. „Deshalb sind für eine gute Pflegequalität die fachlichen Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unerlässlich", so Kelleter.

Seit 2017 beteiligen sich überregional mehr als 160 stationäre Ein-richtungen der Langzeitversorgung mit rund 13.500 Bewohnern am Lernprojekt inQS. Kooperationspartner ist das Institut für Wissensbasierte Systeme und Wissensmanagement der Universität Siegen unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Madjid Fathi.

 

Mehr Information: www.inqs.online

 

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