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Aktuelles aus dem Kreis

„Erzählcafé Unterwegs“: Persönliche Erlebnisse schildern
01.10.2018 - Eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Erzählcafé Unterwegs“ des Caritasverbandes für den Kreis Mettmann e. V., des Ulla-Hahn-Hauses und des SKFM Monheim e. V. richtet sich an alle Monheimer, die sich für persönliche Erlebnisse im Zusammenhang mit Aus- und Einwanderung interessieren. Beginn ist am Mittwoch, 10. Oktober, um 19 Uhr im Pfarrer Franz Böhm Haus, Sperberstraße 2a.
Zehn Jahre Stromspar-Check im Kreis Mettmann
27.09.2018 - Ein beeindruckendes Ergebnis legt der Kreiscaritasverband Mettmann nach zehn Jahren "Stromspar-Check in NRW" vor: 3.783 Haushalte mit geringem Einkommen haben sich seit 2008 einem Stromspar-Check unterzogen, ihren Strom- und Wasserverbrauch messen lassen und in der Folge Energieeinsparungen in Höhe von 4,8 Millionen Euro erzielt.
Zirkus-Ferien in Haan
27.09.2018 - Haan. Zur Teilnahme an einem Herbstferien-Zirkusprojekt lädt der Caritasverband für den Kreis Mettmann e. V. Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren ein. Im Rahmen der Kampagne „vielfalt. viel wert“ im Fachbereich Integration und Migration der Caritas konnte dafür der Mitmachzirkus Düsseldorf gewonnen werden.

Schwangerschaftsberatung esperanza: Jede zweite Frau hat einen Migrationshintergrund

„Babynest“-Gruppen stärken Erziehungs-Kompetenzen
10. August 2018; (presse@caritasnet.de)

Köln. Die katholische Schwangerschaftsberatung esperanza ist zu einer wichtigen Anlaufstelle für Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund geworden: Mit 53 Prozent hatte 2017 mehr als jede zweite Frau, die sich beraten ließ, ausländische Wurzeln. Insgesamt nahmen 9.835 Frauen und Männer das Angebot der persönlichen Schwangerschaftsberatung wahr. Immer wichtiger werden die Babynest-Gruppen. 2017 besuchten 217 Mütter mit ihren Kindern bis zum zweiten Lebensjahr insgesamt 42 Kurse. In den Gruppen bekommen sie mehr Sicherheit im Umgang mit ihrem Kind.


5.300 Frauen mit Migrationshintergrund besuchten 2017 die 36 Beratungsstellen im Erzbistum Köln. „Diese Frauen sind durch ihre persönliche Geschichte oft psychisch und physisch belastet“, sagt Anke Hirsch, Referentin für Schwangerschaftsberatung beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln. Oft behindern Sprachschwierigkeiten den Beratungsprozess, auch kulturelle Unterschiede oder unterschiedliche Rollen- und Familienbilder zählen zu den Herausforderungen. „ Meist sind die Frauen materiell schlecht ausgestattet und die Wohnverhältnisse sind sehr provisorisch und beengt“, so Hirsch.


Zum Konzept der esperanza-Schwangerschaftsberatung gehört auch der seit zehn Jahren in Kooperation mit der Familienbildung im Erzbistum Köln angebotene Kurs „Babynest“. Hier lernen Eltern aus schwierigen Lebenssituationen, wie sie ihr Kind in seiner Entwicklung bestmöglich unterstützen und bauen gleichzeitig wichtige soziale Kontakte auf. Hirsch: „Im Fokus steht neben dem Blick auf das Kind die Entwicklung und Stärkung der elterlichen Kompetenzen mit dem Ziel, ein positives Mutter- und Vaterbild zu entwickeln.“


Esperanza half 2017 insgesamt mit 3,5 Millionen Euro. Das Geld stammt aus Bundesstiftungen und dem auf eine Million Euro aufgestockten bischöflichen Hilfsfonds.


Weitere Infos: www.esperanza-online.de


Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 280 Mitglieder als Träger von mehr als 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in fachlichen sowie wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik.

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