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Aktuelles aus dem Kreis

"One World Day"
18.06.2018 - Am Samstag, 30. Juni, veranstalten der Caritasverband für den Kreis Mettmann e. V. und die städtische Musikschule Mettmann gemeinsam ein großes Fest. Es steigt von 15 bis 20 Uhr auf dem Gelände der Musikschule an der Düsseldorfer Straße 14a.
Knotenpunkt Demenz: Der neue Newsletter
28.06.2018 - Scham ist im Zusammenhang mit Demenz ein bekanntes Gefühl – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige. Wenn Scham und Schamgefühle den Alltag bestimmen, können sozialer Rückzug und Vereinsamung Folgen sein.
Begegnungsfest für Ehrenamtliche und Flüchtlinge
20.06.2018 - RATINGEN. Die Caritas-Flüchtlingshilfe lädt ehrenamtlich Aktive und Geflüch-tete zum Begegnungsfest ein. Das Fest am 4. Juli 2018 beginnt um 16:30 Uhr mit einem gemeinsamen Gebet in der Kirche St. Peter und Paul und ab 17:00 sind alle zum Feiern in den Pfarrsaal Turmstraße 5 eingeladen.

Viele schwerbehinderte Fachkräfte warten auf ihre Chance

Jeder vierte Job für Schwerbehinderte bleibt in NRW unbesetzt
19. Juni 2018; (presse@caritasnet.de)

Köln. Dem Job-Boom zum Trotz: Arbeitgeber in NRW setzen noch zu selten auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Schwerbehinderung. Viele Unternehmen zahlen Ausgleichsabgaben, vorgesehene Stellen bleiben deshalb unbesetzt. Damit geht echtes Potenzial verloren. Denn laut aktuellem Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege ist mehr als jeder zweite schwerbehinderte Arbeitslose (58,8 Prozent) für komplexe Tätigkeiten qualifiziert. Unter den nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen erfüllen deutlich weniger diese Anforderungen (42,7 Prozent).

„Schwerbehinderung allein darf kein Einstellungshindernis sein", so der Kölner Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Joh. Hensel. Im Gegenteil: Gerade unter den Schwerbehinderten gebe es viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer guten Ausbildung.

Trotzdem, so Hensel, gehöre diese Gruppe zu den Verlierern der Arbeitsmarktpolitik: Der Anteil der schwerbehinderten Arbeitslosen bewegt sich in NRW mit 47.000 Menschen weiter auf hohem Niveau. Damit ist NRW weit von einem inklusiven Arbeitsmarkt ent-fernt. Und das, obwohl Unternehmen ab einer Größe von 20 Ar-beitsplätzen verpflichtet sind, wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Dieser gesetzlichen Beschäftigungspflicht können Firmen allerdings durch eine Ausgleichsabgabe (125 bis 320 Euro/Monat) entsprechen.

2016 blieb in NRW allein bei privaten Arbeitgebern ein Viertel aller Stellen für Schwerbehinderte offen. „Dabei würden die Kapazitäten für alle Menschen mit einer Schwerbehinderung ausreichen. Mit gezielten Initiativen könnten Unternehmen Fachkräftelücken schließen und Schwerbehinderten den Weg in den Arbeitsmarkt und zu mehr sozialer Teilhabe ebnen", so Hensel.

 

Infos und Daten aus allen Städten und Kreisen in NRW: www.arbeitslosenreport-nrw.de

 

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