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Aktuelles aus dem Kreis

Caritas-Lernpatenschaften: Mohammad liebt die Schule
05.09.2018 - RATINGEN. Der kleine Mohammad kommt jetzt schon in die dritte Klasse. Er freut sich, dass die Schule wieder losgeht, er fast schon zu den Großen gehört und er seine Freunde wiedertrifft. Seit einem Jahr hat er eine Lernpatin, die jede Woche einmal von Hösel in seine Schule nach Ratingen kommt. Mohammad spricht inzwischen recht gut Deutsch, aber das Schreiben ist doch noch ein Problem. Besonders die Rechtschreibung und die Grammatik findet der Junge ganz kompliziert, daher hilft ihm seine Lernpatin vor allem in Deutsch. Zuhause kann er nur wenig Hilfe bekommen, denn seine Eltern sprechen selbst nicht gut Deutsch und Mohammad hat noch zwei kleine Geschwister, sodass er nachmittags zu wenig Ruhe zum Lernen hat.
Demenz - Dabei und mittendrin
30.08.2018 - So Lautet das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages. Rund um diesen Tag finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Wo im Kreis Mettmann was los ist - und noch viele weitere Informationen - finden Interessierte im aktuellen Newsletter des Caritas-Knotenpunkt Demenz.
Autorenlesung und Workshop mit Daniel De Paola "Wege weg vom Stress"
29.08.2018 - ERKRATH. Im Rahmen des Welt-Alzheimertages und der Woche der Demenz lädt das Caritas-Demenz-Netzwerk Interessierte am 18. September, um 18.30 Uhr zur Autorenlesung mit Daniel De Paola in die Begegnungsstätte, Gerberstr. 7, 40699 Erkrath, ein.

Viele schwerbehinderte Fachkräfte warten auf ihre Chance

Jeder vierte Job für Schwerbehinderte bleibt in NRW unbesetzt
19. Juni 2018; (presse@caritasnet.de)

Köln. Dem Job-Boom zum Trotz: Arbeitgeber in NRW setzen noch zu selten auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Schwerbehinderung. Viele Unternehmen zahlen Ausgleichsabgaben, vorgesehene Stellen bleiben deshalb unbesetzt. Damit geht echtes Potenzial verloren. Denn laut aktuellem Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege ist mehr als jeder zweite schwerbehinderte Arbeitslose (58,8 Prozent) für komplexe Tätigkeiten qualifiziert. Unter den nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen erfüllen deutlich weniger diese Anforderungen (42,7 Prozent).

„Schwerbehinderung allein darf kein Einstellungshindernis sein", so der Kölner Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Joh. Hensel. Im Gegenteil: Gerade unter den Schwerbehinderten gebe es viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer guten Ausbildung.

Trotzdem, so Hensel, gehöre diese Gruppe zu den Verlierern der Arbeitsmarktpolitik: Der Anteil der schwerbehinderten Arbeitslosen bewegt sich in NRW mit 47.000 Menschen weiter auf hohem Niveau. Damit ist NRW weit von einem inklusiven Arbeitsmarkt ent-fernt. Und das, obwohl Unternehmen ab einer Größe von 20 Ar-beitsplätzen verpflichtet sind, wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Dieser gesetzlichen Beschäftigungspflicht können Firmen allerdings durch eine Ausgleichsabgabe (125 bis 320 Euro/Monat) entsprechen.

2016 blieb in NRW allein bei privaten Arbeitgebern ein Viertel aller Stellen für Schwerbehinderte offen. „Dabei würden die Kapazitäten für alle Menschen mit einer Schwerbehinderung ausreichen. Mit gezielten Initiativen könnten Unternehmen Fachkräftelücken schließen und Schwerbehinderten den Weg in den Arbeitsmarkt und zu mehr sozialer Teilhabe ebnen", so Hensel.

 

Infos und Daten aus allen Städten und Kreisen in NRW: www.arbeitslosenreport-nrw.de

 

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