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Aktuelles aus dem Kreis

Spendenaufruf für Laptops und Tablets war großartiger Erfolg!
27.05.2020 - Die Caritas-Lernpatenschaft hat vor einigen Wochen einen Spendenaufruf gestartet. Gesucht wurden funktionstüchtige, ausrangierte Laptops oder Tabletts für die Lernpatenkinder. Das Resultat hat die Erwartungen mehr als übertroffen: Ratinger sind nicht nur hilfsbereit und unkompliziert, nein, sie haben auch ein unbeschreiblich großes Herz. Mehr als 45 Endgeräte kamen aus allen Teilen der Stadt. DANKE an alle Spenderinnen und Spender!
Digitales Kontakthalten hilft den Eltern von Kleinkindern
25.05.2020 - Das Team des Kindergartens St. Suitbertus unterstützt Eltern und Kinder mit vielfältigen digitalen Angeboten und Ideen. Fingerspiele, Lieder und Gebete im Morgenkreis, Mitmachgeschichten, Bewegungsspiele, Experimente, Basteltipps werden regelmäßig in kurzen Video-Botschaften an die Familien verschickt.
Besuche sind wichtiger Schritt auf dem Weg zur Normalität
25.05.2020 - Das Caritas-Seniorenzentrum St. Josef in Heiligenhaus macht zehn Tage seit Öffnung durchweg positive Erfahrungen mit Besuchsregelungen: Besucher haben viel Verständnis für die Hygienemaßnahmen, die Anmeldung per Telefon und die begrenzte Besuchszeit. Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich liebe Angehörige endlich wiederzusehen, auch wenn Maske und Abstand noch etwas ungewohnt sind.

„Was gibt Sicherheit bei Demenz?“ – Einladung zur Ideenschmiede

16. August 2019; Helene Adolphs

„Was gibt Sicherheit bei Demenz?“ – Einladung zur Ideenschmiede

HAAN. Der Caritasverband für den Kreis Mettmann e. V. möchte mit dem Modellprojekt EMSIDE (EMotionale SIcherheit im Kontext von DEmenz im öffentlichen Lebensraum) die Situation, das Leben und den Alltag von Menschen mit Demenz besser kennenlernen, um Sicherheit, Lebensqualität, Teilhabe und gesellschaftliche Akzeptanz zu verbessern.

Das Team des Modellprojekts EMSIDE lädt daher Betroffene, Angehörige und Interessierte zu einer Ideenschmiede ein. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern möchten sich die Fachleute darüber austauschen, was Sicherheit im Umgang mit Demenz fördert und was sie behindert, was jeder einzelne tun kann und was andere tun können? Die Fachleute freuen sich auf alltägliche und persönliche Erfahrungen, Ideen und Anregungen aller Teilnehmenden.

Alle Interessierten sind eingeladen zu einer der beiden Ideenschmieden in Haan zu kommen:

  • Am 30. August 2019 um 16 Uhr im AWO-Treff für Alt und Jung, Breidenhofer Str.7, 42781 Haan
  • Am 2. September 2019 um 15 Uhr im Predigthaus der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Gruiten-Schöller, Pastor-Vömel-Str. 47, 42781 Haan

Demenz – immer wieder hört, liest oder sieht man einen Beitrag zu dieser Erkrankung. Im Grunde haben alle inzwischen ein Bild davon, was Demenz ist, wie Menschen mit einer Demenz sich verhalten und wie andere sich Menschen mit demenziellen Veränderungen gegenüber zu verhalten haben.

Dennoch löst Demenz in der Regel Unsicherheit aus, egal ob jemand befürchtet selbst an Demenz erkrankt zu sein, ein Angehöriger demenzielle Veränderungen zeigt oder man Menschen mit Demenz im Alltag begegnet z.B. beim Einkaufen, bei der Bank, in der Kirche oder in der Nachbarschaft.

Diese Unsicherheit im Zusammenhang mit Demenz erschwert oft den Kontakt zueinander. Betroffene hören mit liebgewonnenen Aktivitäten auf, Angehörige meiden die Öffentlichkeit und Freunde, Bekannte und Nachbarn scheuen den Kontakt. Miteinander über die eigene Demenz und über Erfahrungen im positiven Kontakt mit Menschen mit Demenz wird selten geredet.

Doch, was nimmt Menschen die Sicherheit? Und, welche Bedingungen fördern hingegen Sicherheit in Bezug auf Demenz? Was kann jeder tun, um die eigene Sicherheit zu fördern? Was können andere tun, um Sicherheit zu fördern?

Eingeladen zur Ideenschmiede sind Menschen, die den Alltag mit einer Demenz kennen ebenso wie Menschen, die noch wenig Erfahrungen haben, sich unsicher fühlen oder nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Die Mitarbeiterinnen des Modellprojekts wollen sich mit verschiedenen Menschen austauschen und Bedingungen kennenlernen und besprechen, die das Gefühl von Sicherheit bei Demenz fördern können und damit die Teilhabe von Betroffenen am Alltagsleben erleichtern, sichern und unterstützen.

Weitere Informationen oder offene Fragen? Die Mitarbeiterinnen der Caritas-Fachstelle Demenz, Gabriela Wolpers und Anika Hagedorn Tel. 0211 – 22084955 nehmen sich gerne Zeit.

  

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