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Aktuelles aus dem Kreis

"Der Zauberer von Oz" im Altenstift Vinzenz-von-Paul
25.10.2018 - Das Familientheater Mama Mia e. V. bringt den Roman "Der Zauberer von Oz" von Lyman Frank Baum in liebevoller Ausstattung für Jung und Alt auf die Bühne. Am Samstag, 17.11.2018 um 15 Uhr im Caritas-Altenstift in Mettmann. Mit den Einnahmen der Aufführung wird das Caritas-Partnerschaftsprojekt "Kindergarten unter dem Baum", das sich für die vorschulische Bildung von Kindern in Tansania starkmacht, unterstützt.
"Den Horizont erweitern - Ehrenamt in Mettmann"
25.10.2018 - Die Fotoausstellung der Caritas-Freiwilligenzentrale zeigt auf großformatigen Bildern die Vielfalt und Begeisterung ehrenamtlichen Engagments in Mettmann. Alle Interessierten können die Fotos vom 6.11. bis zum 5.12.2018 in der Stadtbibliothek Mettmann, Am Königshof 13 während der Öffnungszeiten besichtigen. Am Dienstag, den 6. November um 18 Uhr eröffnen Schirmherr Bürgermeister Thomas Dinkelmann und Caritas-Vorstand Michael Esser die Ausstellung. Herzliche Einladung!
Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung
05.11.2018 - ERKRATH. Das Caritas-Demenz-Netzwerk lädt interessierte Angehörige ein, zum Vortrag "Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung", am Dienstag, den 21. November von 17.00 - 18.30 Uhr in die Caritas Begegnungsstätte, Gerberstr. 7.

Freiwillig engagiert? Na klar!

...drei Fragen an

… Andrea Neumann, 59 Jahre, Verwaltungsangestellte. Sie engagiert sich seit 2015 in der Flüchtlingshilfe in Haan.

 

Wie sind Sie zu Ihrem Engagement gekommen?

Ich war mein ganzes Leben lang schon ehrenamtlich aktiv. Als ich vor einigen Jahren nach Haan gezogen bin, hatte ich Zeit und habe angefangen, mich bei der Kleiderkammer zu engagieren. Darüber entstanden erste Kontakte zu Flüchtlingen und so habe ich die Begleitung einer Familie aus Ghana übernommen. Mittlerweile bin ich auch eng mit anderen Ehrenamtlichen vernetzt und arbeite in der Koordination der freiwilligen Arbeit mit.

 

Was macht Ihnen Spaß in Ihrem Engagement?

Mich begeistert die Vielfältigkeit der Menschen, mit denen man zu tun hat. Es ist wie ein „Paket“, das man auspackt: beim Kennenlernen kommt immer etwas Neues zum Vorschein, man lernt eine Lebensgeschichte kennen, eine andere Kultur… Ich lasse mich gerne auf Menschen ein und freue mich, selbst noch Neues zu lernen. Und es ist eine tolle Erfahrung, Aktionen zu planen und gemeinsam etwas zu schaffen. Aber es ist auch wichtig, sich abgrenzen zu können, um sich selbst vor Überforderung zu schützen.

 

Welche Resonanz bekommen Sie in Ihrem Engagement?

Von den Menschen, die ich begleite, erfahre ich viel Freude, Dankbarkeit und Anerkennung. Und wir bekommen als Ehrenamtliche eine super Begleitung durch die hauptamtliche Mitarbeiterin der Caritas. Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es fast nur positive Resonanz. Ich bin aber auch schon mal gefragt worden, warum ich Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive unterstütze. Aber ich bin der Meinung: Wenn Menschen Hilfe brauchen, hilft man halt.

… Herbert Schier, 60 Jahre, Bankkaufmann im Vorruhestand

Er engagiert sich seit Herbst 2015 in der Caritas-Freiwilligenzentrale Mettmann und beim Kinderschutzbund.

 

Wie sind Sie zu Ihrem Engagement gekommen?

Im Vorruhestand habe ich viel Freizeit und habe nach einer positiven Beschäftigung für mich gesucht. Der konkrete Anlass war dann, dass meine Frau einen Termin in der Freiwilligenzentrale hatte und ganz begeistert in eine freiwillige Tätigkeit gestartet ist. Da habe ich gedacht: „Da kann ich ja auch mal hingehen.“

 

Was macht Ihnen Spaß in Ihrem Engagement?

Ich habe schon in meinem Beruf gerne mit Menschen gearbeitet und diese Fähigkeiten kann ich nun hier einbringen.

Ich freue mich, in der Freiwilligenzentrale in einem tollen Team zu arbeiten und das Gefühl zu haben, dass wir gemeinsam etwas bewegen können. Außerdem ist es spannend, in den Gesprächen ganz unterschiedliche Menschen kennenzulernen.

Ich empfinde meine Engagement als eine persönliche Bereicherung: Du kommst runter von der Couch, du bist mittendrin.

 

Welche Resonanz bekommen Sie in Ihrem Engagement?

Nach den Beratungsgesprächen mit Interessenten bekomme ich oft eine positive Resonanz. Die Leute fühlen sich hier gut aufgehoben und ernst genommen. Auch von den Einrichtungen gibt es oft gute Rückmeldungen und es ist schön, mitzubekommen, dass die von uns vermittelten Menschen Freude an ihrer freiwilligen Tätigkeit haben.

...drei Fragen an

… Heike Engelberth, 62 Jahre, Krankenschwester in Frührente. Sie engagiert sich seit Oktober 2017 in der Caritas-Suchthilfe in Wülfrath.

 

Wie sind Sie zu Ihrem Engagement gekommen?

Ich war früher schon ehrenamtlich tätig und habe Menschen mit Demenz betreut.

Der Kontakt zur Suchthilfe kam über meine eigene Betroffenheit zustande. Ich habe dort immer schon bei Versammlungen vom Kreuzbund mitgeholfen, ich habe z.B. den Tisch gedeckt oder in der Küche geholfen. Dann habe ich gemerkt: „Es tut mir gut, eine Aufgabe zu haben“ und weil ich die Zeit habe, bin ich gerne dabei geblieben.

 

Was macht Ihnen Freude in Ihrem Engagement?

Ich mag es, mit Menschen zusammen zu sein und nicht alleine zuhause zu sitzen. Hier fühle ich mich zugehörig und freue mich über die Anerkennung, die ich bekomme. Viel Spaß macht es mir auch, hier z.B. beim Sommerfest mitzuhelfen und einfach mit dabei zu sein.

 

Welche Resonanz bekommen Sie in Ihrem Engagement?

Ich glaube, dass ich hier gemocht werde, sowohl von den Klienten als auch vom Personal. Man merkt auch, dass man sich hier gut um mich kümmert. Wenn man sich engagieren möchte, ist man bei der Caritas gut aufgehoben.

...drei Fragen an

… Joachim Frölich, 76 Jahre alt, Personaldezernent/Ausbildungsleiter im Ruhestand.

Er engagiert sich seit Anfang 2016 in der Caritas-Pflegestation Ratingen und besucht regelmäßig eine Dame, die an Multipler Sklerose erkrankt ist.

 

Warum engagieren Sie sich?

Ich habe aus eigenem Antrieb bei der Caritas-Pflegestation vorgesprochen, weil ich der Meinung bin, dass jeder nach seinen Möglichkeiten Verantwortung in unserer Gesellschaft übernehmen sollte. Das Zeitgeschehen und die politische Situation in unserem Land verfolge ich mit großem Interesse, aber auch zunehmend mit Sorge, und mache mir Gedanken darüber, wie sich die Zukunft für unsere Enkelkinder entwickeln wird. Ich erlebe, dass es viele Menschen gibt, die Zuwendung und Zeit brauchen und möchte dort helfen, wo von hauptamtlicher Seite zu wenig Zeit zur Verfügung steht.

 

Was macht Ihnen Spaß in Ihrem Engagement?

Ich helfe gerne und es gibt mir ein Gefühl innerer Zufriedenheit, wenn ich im Rahmen meiner Möglichkeiten anderen Menschen in ihrer schwierigen körperlichen Situation Hoffnung und positive Anreize vermitteln kann.

 

Welche Resonanz bekommen Sie in Ihrem Engagement?

Ich erlebe durchweg ein positives Feedback. Ich spüre, dass die betreute Person mit großer Freude und Dankbarkeit meine Aktivitäten aufnimmt und erlebt.