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Aktuelles aus dem Kreis

Jugendliche stark machen
19.06.2019 - "Kids in Action" - Am 25.6.2019 stehen für Sechtklässler*innen in Wülfrath Spiel und Spaß auf dem Programm. Im Zentrum des Aktionstages des Arbeitskreises Suchtprävention stehen Kooperations- und Vertrauensspiele, deren Ziel ist die Förderung des Selbstwertes und der Konfliktfähigkeit. Und: Wer ein starkes, gesundes Selbstvertrauen hat, greift nicht so leicht zu Drogen und wird nicht so leicht mediensüchtig.
Tag der offenen Tür im Caritas-Familienzentrum
15.05.2019 - Haan-Gruiten. Am Freitag, den 24. Mai von 15 bis 17 Uhr können kleine und große Interessierte die Angebote, das Team und die Kooperationspartner des Familienzentrums St. Nikolaus, Düsselberger Str. 7, kennenlernen.
Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“
13.05.2019 - Wülfrath/Mettmann. Rund 7,3 Millionen Menschen in Deutschland trinken regelmäßig zu viel Alkohol – und riskieren gesundheitliche Schädigungen, bis hin zu einer Krebserkrankung. Die Aktionswoche Alkohol will sie nachdenklich machen. Vom 18. bis 26. Mai informieren in Deutschland tausende Veranstalter über die Risiken durch Alkohol. Ihre Botschaft: Alkohol? Weniger ist besser!

Freiwillig engagiert? Na klar!

...drei Fragen an

… Niklas (Foto) und Jona Gründker, 14 Jahre, Schüler. Sie bieten seit 2016 in der Begegnungsstätte Gerberstraße individuelle Smartphone-Schulungen für SeniorInnen an.

 

Wie seid Ihr zu Eurem Engagement gekommen?

In der Begegnungsstätte gab es schon früher Smartphone-Schulungen für die Senioren, die ein Vater mit seiner Tochter angeboten hat. Als sie keine Zeit mehr hatten, hat unsere Mutter, die in der Begegnungsstätte gearbeitet hat, uns gefragt, ob wir nicht einspringen möchten. Und das haben wir gerne gemacht.

 

Was macht Euch Spaß in Eurem Engagement?

Es ist einfach schön, wenn man den Leuten weiterhelfen kann. Es geht ja meistens um ganz grundlegende Fragen, so dass es für uns kein großer Aufwand ist zu helfen. Mittlerweile läuft ja sehr vieles digital. Wir möchten den älteren Menschen die Chance geben, am digitalen Leben teilzuhaben.

 

Welche Resonanz bekommt Ihr in Eurem Engagement?

Die älteren Leute sind immer sehr dankbar und freuen sich, dass wir ihnen weiterhelfen können. Viele sind auch „Stammkunden“ und kommen immer wieder zu uns. Manche schreiben sich extra alle ihre Fragen auf und kommen dann mit einer richtigen Liste zu uns. Viele Senioren bekommen ja auch z.B. von ihren Kindern ein Handy geschenkt, aber sie trauen sich oft nicht, einfach etwas auszuprobieren. Sie sind dann ganz erleichtert, wenn wir ihnen helfen können.

...drei Fragen an

… Ulrike Rodmann, 67 Jahre, Sozialpädagogin im Ruhestand. Sie liest seit Ende 2018 Kindern in der Kindertagesstätte Meygner Busch Bilderbücher und Geschichten vor.

 

Wie sind Sie zu Ihrem Engagement gekommen?

Über einen persönlichen Kontakt zu einer Familie, deren Kinder die Kita Meygner Busch besuchen, habe ich mitbekommen, dass dort jemand zum Vorlesen gesucht wird. Nachdem ich beruflich mit Senioren gearbeitet habe, fand ich es sehr reizvoll, mich jetzt für Kinder zu engagieren.

 

Was macht Ihnen Spaß in Ihrem Engagement?

Ich empfinde den Umgang mit den Kindern als sehr wohltuend und belebend. Ihre große Lebendigkeit und ihre direkte Art finde ich sehr erfrischend. Gleichzeitig ist es spannend, die Kinder in ihrer Unterschiedlichkeit zu erleben und ganz individuell auf sie einzugehen.

 

Welche Resonanz bekommen Sie in Ihrem Engagement?

Ich merke, dass es den Kindern gut gefällt, wenn jemand von außen kommt und ein Angebot macht. Ich bringe auch gerne eigene Bücher von zuhause mit, die ich früher mit meiner Tochter gelesen habe und die die Kinder noch nicht kennen. Vom Team hier in der Kita bin ich sehr nett aufgenommen worden und ich bekomme auch sehr positive Rückmeldungen.

...drei Fragen an

… Andrea Neumann, 59 Jahre, Verwaltungsangestellte. Sie engagiert sich seit 2015 in der Flüchtlingshilfe in Haan.

 

Wie sind Sie zu Ihrem Engagement gekommen?

Ich war mein ganzes Leben lang schon ehrenamtlich aktiv. Als ich vor einigen Jahren nach Haan gezogen bin, hatte ich Zeit und habe angefangen, mich bei der Kleiderkammer zu engagieren. Darüber entstanden erste Kontakte zu Flüchtlingen und so habe ich die Begleitung einer Familie aus Ghana übernommen. Mittlerweile bin ich auch eng mit anderen Ehrenamtlichen vernetzt und arbeite in der Koordination der freiwilligen Arbeit mit.

 

Was macht Ihnen Spaß in Ihrem Engagement?

Mich begeistert die Vielfältigkeit der Menschen, mit denen man zu tun hat. Es ist wie ein „Paket“, das man auspackt: beim Kennenlernen kommt immer etwas Neues zum Vorschein, man lernt eine Lebensgeschichte kennen, eine andere Kultur… Ich lasse mich gerne auf Menschen ein und freue mich, selbst noch Neues zu lernen. Und es ist eine tolle Erfahrung, Aktionen zu planen und gemeinsam etwas zu schaffen. Aber es ist auch wichtig, sich abgrenzen zu können, um sich selbst vor Überforderung zu schützen.

 

Welche Resonanz bekommen Sie in Ihrem Engagement?

Von den Menschen, die ich begleite, erfahre ich viel Freude, Dankbarkeit und Anerkennung. Und wir bekommen als Ehrenamtliche eine super Begleitung durch die hauptamtliche Mitarbeiterin der Caritas. Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es fast nur positive Resonanz. Ich bin aber auch schon mal gefragt worden, warum ich Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive unterstütze. Aber ich bin der Meinung: Wenn Menschen Hilfe brauchen, hilft man halt.

… Herbert Schier, 60 Jahre, Bankkaufmann im Vorruhestand

Er engagiert sich seit Herbst 2015 in der Caritas-Freiwilligenzentrale Mettmann und beim Kinderschutzbund.

 

Wie sind Sie zu Ihrem Engagement gekommen?

Im Vorruhestand habe ich viel Freizeit und habe nach einer positiven Beschäftigung für mich gesucht. Der konkrete Anlass war dann, dass meine Frau einen Termin in der Freiwilligenzentrale hatte und ganz begeistert in eine freiwillige Tätigkeit gestartet ist. Da habe ich gedacht: „Da kann ich ja auch mal hingehen.“

 

Was macht Ihnen Spaß in Ihrem Engagement?

Ich habe schon in meinem Beruf gerne mit Menschen gearbeitet und diese Fähigkeiten kann ich nun hier einbringen.

Ich freue mich, in der Freiwilligenzentrale in einem tollen Team zu arbeiten und das Gefühl zu haben, dass wir gemeinsam etwas bewegen können. Außerdem ist es spannend, in den Gesprächen ganz unterschiedliche Menschen kennenzulernen.

Ich empfinde meine Engagement als eine persönliche Bereicherung: Du kommst runter von der Couch, du bist mittendrin.

 

Welche Resonanz bekommen Sie in Ihrem Engagement?

Nach den Beratungsgesprächen mit Interessenten bekomme ich oft eine positive Resonanz. Die Leute fühlen sich hier gut aufgehoben und ernst genommen. Auch von den Einrichtungen gibt es oft gute Rückmeldungen und es ist schön, mitzubekommen, dass die von uns vermittelten Menschen Freude an ihrer freiwilligen Tätigkeit haben.

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… Heike Engelberth, 62 Jahre, Krankenschwester in Frührente. Sie engagiert sich seit Oktober 2017 in der Caritas-Suchthilfe in Wülfrath.

 

Wie sind Sie zu Ihrem Engagement gekommen?

Ich war früher schon ehrenamtlich tätig und habe Menschen mit Demenz betreut.

Der Kontakt zur Suchthilfe kam über meine eigene Betroffenheit zustande. Ich habe dort immer schon bei Versammlungen vom Kreuzbund mitgeholfen, ich habe z.B. den Tisch gedeckt oder in der Küche geholfen. Dann habe ich gemerkt: „Es tut mir gut, eine Aufgabe zu haben“ und weil ich die Zeit habe, bin ich gerne dabei geblieben.

 

Was macht Ihnen Freude in Ihrem Engagement?

Ich mag es, mit Menschen zusammen zu sein und nicht alleine zuhause zu sitzen. Hier fühle ich mich zugehörig und freue mich über die Anerkennung, die ich bekomme. Viel Spaß macht es mir auch, hier z.B. beim Sommerfest mitzuhelfen und einfach mit dabei zu sein.

 

Welche Resonanz bekommen Sie in Ihrem Engagement?

Ich glaube, dass ich hier gemocht werde, sowohl von den Klienten als auch vom Personal. Man merkt auch, dass man sich hier gut um mich kümmert. Wenn man sich engagieren möchte, ist man bei der Caritas gut aufgehoben.

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… Joachim Frölich, 76 Jahre alt, Personaldezernent/Ausbildungsleiter im Ruhestand.

Er engagiert sich seit Anfang 2016 in der Caritas-Pflegestation Ratingen und besucht regelmäßig eine Dame, die an Multipler Sklerose erkrankt ist.

 

Warum engagieren Sie sich?

Ich habe aus eigenem Antrieb bei der Caritas-Pflegestation vorgesprochen, weil ich der Meinung bin, dass jeder nach seinen Möglichkeiten Verantwortung in unserer Gesellschaft übernehmen sollte. Das Zeitgeschehen und die politische Situation in unserem Land verfolge ich mit großem Interesse, aber auch zunehmend mit Sorge, und mache mir Gedanken darüber, wie sich die Zukunft für unsere Enkelkinder entwickeln wird. Ich erlebe, dass es viele Menschen gibt, die Zuwendung und Zeit brauchen und möchte dort helfen, wo von hauptamtlicher Seite zu wenig Zeit zur Verfügung steht.

 

Was macht Ihnen Spaß in Ihrem Engagement?

Ich helfe gerne und es gibt mir ein Gefühl innerer Zufriedenheit, wenn ich im Rahmen meiner Möglichkeiten anderen Menschen in ihrer schwierigen körperlichen Situation Hoffnung und positive Anreize vermitteln kann.

 

Welche Resonanz bekommen Sie in Ihrem Engagement?

Ich erlebe durchweg ein positives Feedback. Ich spüre, dass die betreute Person mit großer Freude und Dankbarkeit meine Aktivitäten aufnimmt und erlebt.