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Aktuelles

Wochenimpuls: Wort des Bischofs (08.07.2018)
09.07.2018 - Immer noch sterben Flüchtlinge auf dem Mittelmeer. Über 1.400 Menschen sind es bereits in diesem Jahr. Für Kardinal Woelki ein untragbarer Zustand. Er fordert von Politik und Gesellschaft, nicht länger wegzuschauen und zu schweigen.
Leadership-Seminar für Geflüchtete und Neuzugewanderte in arabischer Sprache
06.07.2018 - Am 14. und 15. Juli 2018, in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr, bietet der Raum der Kulturen Neuss e.V. in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Neuss ein Leadership-Seminar für Geflüchtete und Neuzugewanderte in arabischer Sprache an.
Trialog - der Schlüssel für Geflüchtete zum Arbeitsmarkt
04.07.2018 - Wer hätte vor gut 3 Jahren geglaubt, dass sich quasi aus dem Stand heraus so etwas wie eine Willkommenskultur, eine „Wir schaffen das“-Mentalität oder „Flüchtlinge sind willkommen“-Bewegung in Deutschland entwickelt?
"Das ABC der Gleichberechtigung"- das Thema im World Café in Dormagen-Horrem am 26. Juni ab 17:30 Uhr
25.06.2018 - Rechte, Pflichten und Gewaltschutz im Kontext der Gleichberechtigung sind Fragestellungen, die beim nächsten Treffen im World Café diskutiert werden.
20. Juni - Weltflüchtlingstag
20.06.2018 - Anlässlich des Internationalen Tages des Flüchtlings führt der Fachdienst für Integration und Migration der CaritasSozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH eine Gruppendiskussion zum Thema "Berufliche Integration von Geflüchteten" durch.

Miteinander reden, nicht übereinander

25. September 2017; Dorota Hegerath

Vorurteile und Fremdenhass entstehen oft aus Unwissenheit. Hier setzt der Fachdienst für Integration und Migration der CaritasSozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH an. Schon seit 2008 – damals initiiert von José Rodriguez – heute weitergeführt von Müberra Martens treibt der FIM den interreligiösen Dialog im Rhein-Kreis Neuss voran. Das interkulturelle und interreligiöse Theaterprojekt "Die Interkontinentalen in Neuss", eine Kooperation der Caritas mit dem Off-Theater NRW, Akademie für Theater, Tanz und Kultur stellt hierbei ein sehr erfolgreiches Praxisbeispiel dar. Es ermöglicht Interessierten seit Jahren auf eine ganz besondere Art, Erfahrungen mit dem eigenen Glauben und der eigenen Kultur zu machen und Einblicke in das Fremde zu erhalten.

 

Mit dem interreligiösen Dialog setzt der FIM tumben Ressentiments Aufklärung entgegen. Miteinander reden statt übereinander – das ist die Devise. Darum hat der FIM ein vielfältiges Programm aufgebaut, um Menschen verschiedener Religionen, Glaubensrichtungen und Weltanschauungen ins Gespräch zu bringen. Es geht um Traditionen, Bräuche und Gewohnheiten bei Christen, Muslimen, Juden oder anderen Religionsgemeinschaften. Manches Aha-Erlebnis gab es zum Beispiel bei einer Ausstellung über Hochzeitsbräuche im Christentum, Judentum und Islam. Sie war so erfolgreich, dass sie im Rahmen der Interkulturellen Woche vom 25. bis 29. September im Standesamt der Stadt Meerbusch wiederholt wird. Ebenfalls im Rahmen der interkulturellen Woche lädt der FIM zum Dialogweg durch verschiedene Gotteshäuser ein. Besucht werden eine Synagoge in Düsseldorf (26. September), eine christliche Kirche (27. September) und eine Moschee (28. September) in Neuss.

 

Der interreligiöse Dialog ist ein Weg der kleinen Schritte. Manche Veranstaltungen sind gut besucht, bei anderen kommt nur eine Handvoll Teilnehmer. Es geht den FIM-Verantwortlichen aber nicht nur um punktuelle Angebote, sondern auch um das Aufeinanderzugehen im Alltag. Um Begegnungen auf Augenhöhe. „Menschen sind von Natur aus religiös - auch wenn sie nicht in die Kirche, die Moschee oder die Synagoge gehen“, betont Dorota Hegerath. „Jeder sucht nach Antworten, nach dem Lebenssinn.“ Der interreligiöse Dialog kann hier Brücken bauen. Vor diesem Hintergrund entwickelte der FIM, einen Ideenkoffer zum Thema abrahamitische Religionen, um beispielsweise Schulen oder Bildungseinrichtungen praktische Materialien für den interreligiösen Dialog an die Hand zu geben. Dieses Projekt wird im Rahmen der Ausstellung "Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos" in der Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä in Jüchen, am 26. September, ab 19:00 Uhr vorgestellt.

 

Weitere Informationen:

 

Fachdienst für Integration und Migration

Dorota Hegerath

Salzstr. 55, 41460 Neuss

Tel. 0172 6108695

dorota.hegerath@caritas-neuss.de

  

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