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Aktuelles

Ausstellungseröffnung „Frauenrechte – eine Erfolgsgeschichte auf dem roten Teppich“ in Grevenbroich
15.11.2018 - „Bündnis gegen häusliche Gewalt“ beim Rhein-Kreis Neuss lädt am Montag, 19.11.2018 in der Zeit von 15:30 bis 17:00 Uhr im Foyer des Kreishauses Grevenbroich, Auf der Schanze 4, Erdgeschoss, in 41515 Grevenbroich zur Ausstellungseröffnung ein.
„Weibliche Genitalverstümmelung - Hintergründe einer grausamen Tradition“
14.11.2018 - Weibliche Genitalverstümmelung ist ein globales Problem und geschieht weltweit. Nach Schätzungen der WHO sind insgesamt ca. 200 Millionen Frauen betroffen. Laut Schätzungen TERRE DES FEMMES leben in Deutschland mindestens 58.000 Betroffene und 13.000 gefährdete Mädchen und junge Frauen.
„Was ich dich schon immer einmal fragen wollte - Frauen tauschen sich aus...“
14.11.2018 - Die evangelische Reformationskirchengemeinde Neuss, der Verein Puzzle - Frauen für Toleranz und Dialog e.V. sowie der Fachdienst für Integration und Migration der CaritasSozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH trafen zum 4. interreligiösen Dialogaustausch zusammen.
Einladung zum Helfercafé im Caritashaus International in Neuss - 15. November ab 17:30 Uhr
12.11.2018 - "Rechtliche Hintergründe zur Lebenssituation von Geflüchteten - Schwerpunkt Familienzusammenführung" lautet das Thema der nächsten Sitzung im Helfercafé. Herr Reinhard Winkler - Leiter der Ausländerbehörde Rhein-Kreis Neuss, erläutert die Rechte und Einschränkungen welchen Betroffene unterliegen.
Friedensgebet der Religionen in Kaarst
10.11.2018 - Am 9. November 1938, vor 80 Jahren brannten in Deutschland die Synagogen, Teil einer beispiellosen Verfolgung von Jüdinnen und Juden. Auch in den letzten Monaten gab es in unserem Land wieder erschreckende Übergriffe auf Menschen jüdischen Glaubens.

Trialog - der Schlüssel für Geflüchtete zum Arbeitsmarkt

4. Juli 2018; Dorota Hegerath

Wie sich zig-tausende von Freiwilligen spontan gefunden und zusammen getan haben, um zu helfen bei der Ausgabe von Essen, mit Spenden, beim Erteilen von Deutschkursen, bei Behördengängen, beim Kampf gegen die langsamen Mühlen der Behörden, bei der Alltagsbegleitung und später dann auch bei der Arbeitssuche. Was für eine Motivations- und Begeisterungswelle! Das Engagement zeigt wie gut der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft funktionieren kann.

 

Jedoch - wer hätte das damals gedacht, dass sich das umkehrt, dass Stimmen „Flüchtlinge bleibt zuhause!“ noch lauter und SOS-Rufe im Mittelmeer ignoriert werden. Das beschert uns die Kehrtwende! Und was bedeutet das für die vielen Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingshilfe? Die Zeiten sind schnelllebig geworden. Die Arbeit der Freiwilligen hat sich verlagert - viele Dinge erledigen die Geflüchteten heute alleine, weil sie zwischenzeitlich viel gelernt haben, weil viele die Sprache beherrschen, weil sie einen Job gefunden haben. Heute geht es primär darum die Menschen in Arbeit zu bringen. Dieser Schritt ist jedoch viel schwieriger als alle Tätigkeiten vorher; und das bei leider geänderten, weitaus schwierigeren Rahmenbedingungen. Aber gerade das muss uns anspornen den Weg weiterzugehen: Geflüchteten die Hand zu reichen, ihnen unsere Werte zu vermitteln und die Art und Weise wie wir hier leben aufzuzeigen, ihnen helfen sich bestenfalls zu integrieren.   

 

Vor diesem Hintergrund initiierte der Fachdienst für Integration und Migration der CaritasSozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH in Kooperation mit dem Projekt „Neue Nachbarn - auch am Arbeitsplatz“ des Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V., einen 3ALOG zum Thema „ Entwicklung von Berufsperspektiven für Geflüchtete“. Im Rahmen des JOB-Paten Projektes im Rhein-Kreis Neuss haben Mitte Juni Ehrenamtliche, Geflüchtete und Unternehmer ihre vielfältigen Erfahrungen ausgetauscht. Fragen wie Unternehmen angesprochen und überzeugt werden können wurden aus den verschiedenen Perspektiven diskutiert. Das Resümee - es existieren zwar unzählige Hilfemaßnahmen und Programme - es fehlen jedoch nach wie vor geeignete Ansprechpartner und transparente Strukturen. Die Ergebnisse der Gruppendiskussion bilden eine Grundlage für eine Handreichung aus der Praxis. Diese „HANDreichung“ soll helfen die bestehenden Hindernisse zu beseitigen, die Integration in die Arbeitswelt zu erleichtern und Anregungen und Ideen für JOB-Paten und Interessierte bieten.

Von Willi Rauschenberg -  JOB-Pate aus Kaarst

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse

dorota.hegerath@caritas-neuss.de

  

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