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News

„Arbeitslose dürfen keine Krisenverlierer bleiben“
Rhein-Kreis Neuss – Die Corona-Maßnahmen werden landesweit gelockert, doch für eine gesellschaftliche Gruppe kann von der Aufhebung von Beschränkungen keine Rede sein, findet Dirk Jünger, Abteilungsleiter Soziale Dienste der Caritas im Rhein-Kreis Neuss.
Ehrenamtliches Rikscha-Projekt startet in Dormagen
Dormagen – Mit der Fahrrad-Rikscha Dormagen und Umgebung einmal auf andere Art kennenlernen – das ist ab sofort in Dormagen möglich. Nachdem durch einen Aufruf fünf engagierte, ehrenamtliche Radler für das Projekt gefunden worden sind, können ab sofort Fahrten gebucht werden.
Caritas befürchtet Wohnraummangel im Rhein-Kreis
Rhein-Kreis Neuss – Bezahlbarer Wohnraum ist im Rhein-Kreis Neuss nach wie vor Mangelware. Das zeigen aktuelle Zahlen aus der Sozialberichterstattung des Landes Nordrhein-Westfalen: Mit 42 wohnungslosen Menschen pro 10.000 Einwohner liegt der Kreis landesweit auf Platz fünf und deutlich über dem NRW-Durchschnitt von 28 Wohnungslosen pro 10.000 Einwohner.

Essstörungen

Ambulante Beratung

Essstörungen entwickeln sich häufig bei Mädchen und zunehmend bei Jungen in der Pubertät.

Aus der Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und hohen Anforderungen an sich selbst, können sich über ein essgestörtes Verhalten mit der Zeit ernstzunehmende Erkrankungen wie Magersucht, Ess-Brech-Sucht oder Esssucht entwickeln.

 

Die ambulante Beratung für Essgestörte bieten wir mit Unterstützung des Rhein-Kreises Neuss in Form von Einzel-, Angehörigen- und Familiengesprächen an. Spezielle Präventionsmodule für Schulen zum Thema Essstörungen ergänzen das Angebot.

 

Während der Beratungsphase setzen sich Betroffene mit dem Symptom auseinander, verstehen Ursachen und erarbeiten für sich neue Lösungsstrategien. Für die besorgten Angehörigen, meist Eltern, bieten wir Beratung und Familiengespräche an.


Die Beratung erfolgt in vernetzten Strukturen, in Abstimmung mit dem Hausarzt und unter Einbezug von Fachärzten. Sie kann einmalig oder bis zu 10 Gespräche beinhalten. Bei Bedarf helfen wir bei der Vermittlung in eine Fachklinik.

In Deutschland leidet zwischenzeitlich jeder fünfte Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren unter den Symptomen von essgestörtem Verhalten.


Unter dem Begriff der Essstörungen werden im Wesentlichen drei Krankheitsbilder zusammengefasst

  • Binge-Eating Disorder (anfallsartiges Überessen)
  • Bulimie (Ess-Brech-Sucht)
  • Anorexie (Magersucht) 

Die Grenzen zwischen den verschiedenen Formen von Essstörungen sind fließend und Mischformen häufig. Gemeinsam ist allen Essgestörungen, dass die Beschäftigung mit dem eigenen Körper (-gewicht) und mit der Nahrungsaufnahme bzw. –verweigerung das zentrale Themen sind.

 

Oftmals gehen Essstörungen mit einer Körperschemastörung einher, so dass die untergewichtigen Frauen sich selbst verzerrt weiterhin als „zu dick“ wahrnehmen. Wenn die Nahrungsaufnahme bzw. Nahrungsverweigerung oder Essanfälle mit oder ohne Erbrechen das Leben bestimmen und mit Kontrollverlustängsten einhergehen, bedarf es an professioneller Hilfe für die Betroffenen und deren Angehörige sowie dem sozialen Umfeld. 


Die Krankheiten bedrohen die Gesundheit von Körper und Seele, manchmal enden sie sogar tödlich – ohne Gewicht kein Leben! Bei Menschen, die an Magersucht leiden, ist die Sterblichkeit mit 15 bis 20 Prozent die höchste unter allen (psychiatrischen beziehungsweise psychosomatischen) Störungen. Entscheidend für die Heilungschancen ist es, dass eine zielgerichtete stationäre und/ oder ambulante Behandlung sehr früh einsetzt, die sowohl das Symptom als auch die Ursachen und Folgen des Essstörung bearbeiten.

 

Gesprächstermine nach Vereinbarung

 

 


 

Was zählt?! – Gemeinsam Wege aus der Essstörung finden
Elternprogramm Rhein-Kreis Neuss

 

Das Zusammenleben mit einem Kind, das unter Essstörungen leidet, ist für Eltern und weitere Familienangehörige oft sehr belastend. Der Familienalltag ist häufig geprägt von Konflikten über Essen, Gewicht und Figur. In dieser Situation ist auch für Angehörige professionelle Begleitung hilfreich und notwendig.
In Kooperation mit der Werkstatt Lebenshunger e.V. bieten die CaritasSozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH in der Fachambulanz für Suchtkranke betroffenen Eltern ein Elternprogramm an, um mehr Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung zu gewinnen und Lösungswege zu entwickeln. Das Elternprogramm umfasst 5 Treffen. Es wurde - basierend auf der Ausstellung „Klang meines Körpers“ - gemeinsam mit Eltern, Angehörigen, pädagogischen und therapeutischen Fachkräften erarbeitet. Das Ausstellungsprojekt ist bereits seit 2009 mit Unterstützung des Rhein-Kreises Neuss in der Präventionsarbeit der Fachambulanz verankert.

 

Inhalte des Programms:

  • Pubertät: Körper und Seele im Umbau
  • Problematisches Essverhalten oder bereits eine Essstörung
  • Hintergrundinformationen zu Essstörungen
  • Kreative Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt von betroffenen Jugendlichen
  • Erarbeitung einer unterstützenden Grundhaltung im Umgang mit der Erkrankung
  • Entwicklung von Ideen und Möglichkeiten für den Weg aus der Essstörung
  • Austausch mit anderen Eltern

 

Aktuelle Termine und Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer: 02131/889-170

Ihr Kontakt zu uns

Fachambulanz für Suchtkranke

Rheydter Str. 176

41464 Neuss

 

Telefon: 02131 889-170

Fax: 02131 889-182

E-Mail: fachambulanz@caritas-neuss.de

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