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News

Caritasverband begrüßt 27 neue Auszubildende
Grevenbroich – Mehr Berufsneulinge als jemals zuvor haben beim Caritasverband Rhein-Kreis Neuss ihre Ausbildung in der Pflege begonnen. Bei der Begrüßungsveranstaltung des Fachkräfte-Nachwuchses konnte die Caritas 27 Azubis willkommen heißen. 18 von ihnen haben sich für die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann entschieden, neun treten die neue, einjährige Ausbildung zur Pflegefachassistenz an.
Gefährdetenhilfe der Caritas kauft Schuhe für Bedürftige
Grevenbroich – „Menschen, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, brauchen vor allem für den Winter gutes, warmes Schuhwerk. Dafür sorgen wir heute“, sagt Oliver Joeres. Der Mitarbeiter der Caritas-Fachberatungs- und Kontaktstelle für Wohnungslose Männer (FaKt) und seine Kollegin Sonja Ottaviano von der Fachberatungs- und Kontaktstelle für Frauen (Frau-Ke) in Grevenbroich haben sich mit einer Gruppe ihrer Klienten auf den Weg gemacht. Ziel: ein lokales Schuhgeschäft.
Mit Hühnerkunst 1615 Euro für Kinder gesammelt
Dormagen – Kunsthuhn-Auktion auf dem Außengelände des Caritashauses St. Josef in Dormagen-Nievenheim: Für die Kunstaktion hatten Bewohner und Bewohnerinnen von St. Josef und Gäste der Caritas-Tagespflegen „Altes Stellwerk“ und „Der Alte Salon“ im Vorfeld Kunsthühner für den guten Zweck gestaltet und bemalt.

Essstörungen

Ambulante Beratung

Essstörungen entwickeln sich häufig bei Mädchen und zunehmend bei Jungen in der Pubertät.

Aus der Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und hohen Anforderungen an sich selbst, können sich über ein essgestörtes Verhalten mit der Zeit ernstzunehmende Erkrankungen wie Magersucht, Ess-Brech-Sucht oder Esssucht entwickeln.

 

Die ambulante Beratung für Essgestörte bieten wir mit Unterstützung des Rhein-Kreises Neuss in Form von Einzel-, Angehörigen- und Familiengesprächen an. Spezielle Präventionsmodule für Schulen zum Thema Essstörungen ergänzen das Angebot.

 

Während der Beratungsphase setzen sich Betroffene mit dem Symptom auseinander, verstehen Ursachen und erarbeiten für sich neue Lösungsstrategien. Für die besorgten Angehörigen, meist Eltern, bieten wir Beratung und Familiengespräche an.


Die Beratung erfolgt in vernetzten Strukturen, in Abstimmung mit dem Hausarzt und unter Einbezug von Fachärzten. Sie kann einmalig oder bis zu 10 Gespräche beinhalten. Bei Bedarf helfen wir bei der Vermittlung in eine Fachklinik.

In Deutschland leidet zwischenzeitlich jeder fünfte Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren unter den Symptomen von essgestörtem Verhalten.


Unter dem Begriff der Essstörungen werden im Wesentlichen drei Krankheitsbilder zusammengefasst

  • Binge-Eating Disorder (anfallsartiges Überessen)
  • Bulimie (Ess-Brech-Sucht)
  • Anorexie (Magersucht) 

Die Grenzen zwischen den verschiedenen Formen von Essstörungen sind fließend und Mischformen häufig. Gemeinsam ist allen Essgestörungen, dass die Beschäftigung mit dem eigenen Körper (-gewicht) und mit der Nahrungsaufnahme bzw. –verweigerung das zentrale Themen sind.

 

Oftmals gehen Essstörungen mit einer Körperschemastörung einher, so dass die untergewichtigen Frauen sich selbst verzerrt weiterhin als „zu dick“ wahrnehmen. Wenn die Nahrungsaufnahme bzw. Nahrungsverweigerung oder Essanfälle mit oder ohne Erbrechen das Leben bestimmen und mit Kontrollverlustängsten einhergehen, bedarf es an professioneller Hilfe für die Betroffenen und deren Angehörige sowie dem sozialen Umfeld. 


Die Krankheiten bedrohen die Gesundheit von Körper und Seele, manchmal enden sie sogar tödlich – ohne Gewicht kein Leben! Bei Menschen, die an Magersucht leiden, ist die Sterblichkeit mit 15 bis 20 Prozent die höchste unter allen (psychiatrischen beziehungsweise psychosomatischen) Störungen. Entscheidend für die Heilungschancen ist es, dass eine zielgerichtete stationäre und/ oder ambulante Behandlung sehr früh einsetzt, die sowohl das Symptom als auch die Ursachen und Folgen des Essstörung bearbeiten.

 

Die offene Sprechstunde kann zur Zeit nur nach Anmeldung unter der Telefonnummer 02131 - 88 91 70 stattfinden.

 

 


 

Was zählt?! – Gemeinsam Wege aus der Essstörung finden
Elternprogramm Rhein-Kreis Neuss

 

Das Zusammenleben mit einem Kind, das unter Essstörungen leidet, ist für Eltern und weitere Familienangehörige oft sehr belastend. Der Familienalltag ist häufig geprägt von Konflikten über Essen, Gewicht und Figur. In dieser Situation ist auch für Angehörige professionelle Begleitung hilfreich und notwendig.
In Kooperation mit der Werkstatt Lebenshunger e.V. bieten die CaritasSozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH in der Fachambulanz für Suchtkranke betroffenen Eltern ein Elternprogramm an, um mehr Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung zu gewinnen und Lösungswege zu entwickeln. Das Elternprogramm umfasst 5 Treffen. Es wurde - basierend auf der Ausstellung „Klang meines Körpers“ - gemeinsam mit Eltern, Angehörigen, pädagogischen und therapeutischen Fachkräften erarbeitet. Das Ausstellungsprojekt ist bereits seit 2009 mit Unterstützung des Rhein-Kreises Neuss in der Präventionsarbeit der Fachambulanz verankert.

 

Inhalte des Programms:

  • Pubertät: Körper und Seele im Umbau
  • Problematisches Essverhalten oder bereits eine Essstörung
  • Hintergrundinformationen zu Essstörungen
  • Kreative Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt von betroffenen Jugendlichen
  • Erarbeitung einer unterstützenden Grundhaltung im Umgang mit der Erkrankung
  • Entwicklung von Ideen und Möglichkeiten für den Weg aus der Essstörung
  • Austausch mit anderen Eltern

 

Aktuelle Termine und Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer: 02131/889-170

Ihr Kontakt zu uns

Fachambulanz für Suchtkranke

Rheydter Str. 176

41464 Neuss

 

Telefon: 02131 889-170

Fax: 02131 889-182

E-Mail: fachambulanz@caritas-neuss.de

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