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Unbesetzte Ausbildungsplätze und gescheiterte Bewerber - Freie Wohlfahrtspflege NRW kritisiert Schieflage auf dem Ausbildungsmarkt
Mehr Lehrstellen als Bewerber – diese positive Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt gilt leider nicht überall. Wie der neue Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege zeigt, fehlten in Remscheid im vergangenen Ausbildungsjahr 88 Ausbildungsstellen. Gleichzeitig wurden ausbildungsvorbereitende und -begleitende Maßnahmen gestrichen.

Caritas-Dienstgeber engagieren sich bereits stark in der Pflegeausbildung

PRESSEMITTEILUNG 01/2019 vom 30.01.2019 - Dienstgeberseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes e. V.

Die Caritas-Dienstgeber begrüßen grundsätzlich das Engagement der Bundesregierung, die Ausbildung in Pflege zu fördern. Anlässlich der am vergangenen Montag vorgestellten Ergebnisse zur Pflegeausbildung im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) weisen die Caritas-Dienstgeber jedoch darauf hin, dass sie sich bereits sehr stark in der Pflegeausbildung engagieren. Zudem treten sie entschieden kolportierten Behauptungen entgegen, dass in der Pflegeausbildung noch keine Ausbildungsvergütung gezahlt und Schulgeld fällig werde, wie es in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 30. Januar 2019 hieß („Lösungsansätze für die Pflege“ ). Genau das Gegenteil ist der Fall.
Die Caritas-Dienstgeber sind bereits überdurchschnittlich stark in der Pflegeausbildung engagiert. Von rund 68.000 Auszubildenden in der Pflege insgesamt entfallen allein mehr als 10.000 auf die Caritas. Das entspricht einem Anteil von gut 15 Prozent. Insgesamt beschäftigt die Caritas in der Pflege rund 150.000 Mitarbeiter.
Die Ausbildungsvergütung in der Pflege ist bei der Caritas attraktiv und oft höher als in anderen Berufen, wie ein Vergleich für das Jahr 2018 zeigt: Angehende Pflegekräfte erhielten im ersten Ausbildungsjahr bis zu 1.090,69 Euro. Auszubildende in anderen Branchen erhielten laut Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) aus dem vergangen Sommer zwischen 735 Euro im privaten Transportgewerbe in Nordrhein-Westfalen und 1.037 Euro in der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg. Im dritten Ausbildungsjahr erhielt ein Pflegeauszu-bildender bei der Caritas bis zu 1.253,38 Euro. In diesem Jahr ist die Ausbildungsvergütung bei der Caritas weiter gestiegen.
„Es hilft nicht weiter, wenn die Ausbildungs- und Beschäftigungsbedingungen in der Pflege ständig pauschal schlecht geredet werden“, erklärt Norbert Altmann, Sprecher der Dienstgeberseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes. „Wir brauchen mehr Sachlichkeit in der Debatte, denn die Herausforderungen sind groß.“ Aufgrund des demografischen Wandels, der die Pflege angesichts immer mehr Pflegebedürftiger und immer weniger junger Leute als potenzielle Pflegekräfte doppelt trifft, werden sich die Beteiligten sehr stark engagieren müssen, um den zunehmenden Personalbedarf zu decken. Dazu muss die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, wozu insbesondere die Refinanzierung der Pflegeausbildung gehört.

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