Suchen & Finden

 

Aktuelles

Pflegende Angehörige – Information zum Tag der Pflege am 12. Mai 2019
Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Remscheid (AGW) macht auf die landesweite Initiative der Wohlfahrtsverbände aufmerksam.
Remscheider Lotsenpunkt gewinnt Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
Deutsche Bischofskonferenz zeichnet das Begegnungs-Projekt „Global Village: Weltort Lennep“ mit erstem Preis aus.
Werden Sie Jobpate! Engagieren Sie sich ehrenamtlich für Flüchtlinge!
Der Caritasverband Remscheid unterstützt bereits die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten mit professionellen Beratungs- Qualifizierungsangeboten durch das Projekt „Partizipation Bergisches Städtedreieck“ (PBS).

Kalte Nächte: Bistumsweit stehen 730 Notschlafplätze für Obdachlose zur Verfügung

Sandra Engelberg

Wenn es draußen friert, wird es für Obdachlose gefährlich. Wer auf der Straße lebt, ist vom winterlichen Kältetod bedroht. Während die meisten nachts im warmen Bett liegen, riskieren Obdachlose bei niedrigen Temperaturen schlimme Erfrierungen, manchmal sogar ihr Leben:
Drei Wohnungslose sind bereits im Oktober dieses Jahres in Deutschland verstorben. Sie starben bei Tiefsttemperaturen zwischen -1,4°C (Hamburg) und 3,8°C (Köln).
Seit 1991 sind mindestens 299 Kältetote unter Wohnungslosen zu beklagen. Von der Kälte besonders bedroht sind die derzeit ca. 52.000 wohnungslosen Menschen in Deutschland, die ganz ohne Unterkunft auf der Straße leben. Für ihr Überleben müssen dringend angemessene Vorkehrungen getroffen werden. Bistumsweit stehen 730 Not-schlafplätze zur Verfügung.
In Remscheid stehen für Obdachlose in der Notübernachtung (02191-790819) in der Grunerstrasse 7 derzeit 10 Betten zur Verfügung. Betrieben wird die Notüber-nachtung vom Verein BAF e.V.
Außerdem befindet sich im gleichen Gebäude die Beratungsstelle (02191-4633165) für Wohnungsnotfälle und das Tagescafé (02191-2096791) des Caritasverband Remscheid e.V.
Auch die Remscheider Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, achtzugeben. Wer hilflose Menschen bei Eis und Schnee beobachtet, sollte unbedingt die Polizei rufen.

 

Zurück