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Kitas verdienen den bestmöglichen Corona-Schutz
Fast jedes zweite Kita-Kind wird zurzeit in die Betreuung geschickt. Engmaschige Tests können helfen, die Einrichtungen sicherer zu machen...

Kitas verdienen den bestmöglichen Corona-Schutz

Fast jedes zweite Kita-Kind wird zurzeit in die Betreuung geschickt. Engmaschige Tests können helfen, die Einrichtungen sicherer zu machen
 

Köln. Die Auslastung der katholischen Kitas im Erzbistum Köln liegt derzeit bei durchschnittlich 45 Prozent. Das ergab eine Umfrage des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln unter den 654 Kitas. „Das Ergebnis hat gezeigt, dass der Betreuungsbedarf aus Sicht der Eltern auch in Zeiten des eingeschränkten Pandemiebetriebs hoch ist. Es macht auch deutlich, dass die Beschäftigten einem nicht unerheblichen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind“, so Dr. Frank Johannes Hensel, Kölner Diözesan-Caritasdirektor. 


Die Befragung hat auch die Sorgen und Nöte der Beschäftigten aufgezeigt und damit das Dilemma verdeutlicht, in dem sie sich befinden. Ziel müsse es sein, so Hensel, alle Mitarbeitenden und Kinder in den Einrichtungen so gut es geht vor einer Covid-19-Erkrankung zu schützen. „Wir dürfen es nicht riskieren, Infektionen zu spät zu entdecken.“ Es brauche deshalb einen intensivierten Infektionsschutz und damit eine andere Teststrategie.

Wer beruflich mit Kindern arbeitet, hat einer Studie der AOK zufolge ein enormes Risiko, aufgrund einer Corona-Infektion krankgeschrieben zu werden – selbst das Risiko für Pflegekräfte und medizinische Fachangestellte ist demnach geringer. „Ein wichtiger Baustein beim Schutz der Kita-Beschäftigten könnten regelmäßige und engmaschige Schnelltests sein, die leicht handhabbar sind“, so Hensel. Diese könnten – ebenso wie in Einrichtungen der Altenhilfe – auch von externen Helferinnen und Helfern durchgeführt werden. „Solange Kita-Mitarbeitende noch auf die Impfungen warten müssen, sind Vor-Ort-Schnelltests neben dem Einhalten der Hygieneregeln das angemessene Mittel“, so Hensel weiter.

 

„Die Kita-Beschäftigten leisten gerade Erhebliches. Mit ihrem Einsatz gewährleisten sie, dass für Kinder ein verlässliches außerfamiliäres Bildungs- und Betreuungsangebot zur Verfügung steht“, so Hensel. Das Mindeste müsse also sein, alles dafür zu tun, dass die Kindertageseinrichtungen möglichst Corona frei blieben. „Das sind wir den vielen Menschen in unseren Kitas schuldig.“  

In den 654 katholischen Kindertageseinrichtungen im nordrhein-westfälischen Teil des Erzbistums Köln werden derzeit 40.000 Kinder von 10.000 Mitarbeitenden betreut. Die Umfrage des Diözesan-Caritasverbandes hat ergeben, dass die Auslastungsquoten in den Kitas derzeit erheblich variieren – sie liegen zwischen acht und 91 Prozent. 

 

(Caritas-Pressemitteilung)

 

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