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Sozial braucht digital!
Die neue Jahres-Kampagne ist da! Digitalisierung verändert unser Zusammenleben und bietet viele neue Möglichkeiten – gerade im Sozialen. Die Caritas-Kampagne 2019 ruft dazu auf, den digitalen Wandel mitzugestalten und fordert die Politik auf, den Fokus bei der Digitalisierung nicht nur auf Prozesse in Wirtschaft und Industrie zu richten: Sozial braucht digital!
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Freie Wohlfahrtspflege NRW mahnt: Ältere Arbeitslose nicht aufs Abstellgleis schieben.
Die Freie Wohlfahrtspflege in Remscheid fordert mehr Anstrengungen von Politik und Wirtschaft, um das Potenzial älterer Arbeitsloser auszuschöpfen und Altersarmut vorzubeugen.

OGS: „Eine gute Ausbildung unserer Kinder gibt es nicht zu Dumping-Preisen“

Caritas fordert Stärkung der Offenen Ganztagsschulen (OGS). Unterstützung für Petition der Freien Wohlfahrtspflege NRW
(presse@caritasnet.de)

Köln. Höhere Etats und einheitliche Standards: Der Offene Ganztag muss ausgebaut werden. Das fordert die Caritas von der NRW-Landesregierung. „Eine gute Ausbildung unserer Kinder gibt es nicht zu Dumping-Preisen. Die Politik muss für eine auskömmliche Finanzierung der Ganztagsschulen sorgen. Nur so ist gewährleistet, dass alle Kinder eine qualifizierte und vergleichbare Förderung erhalten", sagt Dr. Kira Funke, Referentin für den Bereich Offener Ganztag beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.

„Gute OGS darf keine Glückssache sein!" So lautete das Protest-Motto der Freien Wohlfahrtspflege NRW bereits 2017. Ein Jahr spä-ter startet sie aktuell eine Online-Petition für ein OGS-Rettungspa-ket. Denn kaum etwas hat sich seitdem verbessert. „Was weiter am dringendsten fehlt, sind die finanziellen Mittel", so Dr. Kira Funke.

Die Träger benötigen 3.250 Euro für einen gut ausgestatteten OGS-Platz. Das Land gibt derzeit 1.100 Euro pro Kind und Schul-jahr dazu. Die Kommunen steuern einen Pflichtbeitrag von 460 Euro bei. Dazu kommt ein freiwilliger Zuschuss mancher Kommune.

Die OGS bieten Grundschulkindern regelmäßige Mahlzeiten, ein in-dividuelles Hausaufgabenkonzept, Angebote von außerschulischer Jugendbildung und Freizeitgestaltung sowie vielfältige Fördermaß-nahmen. „Der Offene Ganztag bedeutet damit nicht nur Betreuung. Er ist ein Ort des Lebens und Lernens – und somit ein wichtiger Ort der ganzheitlichen Bildung", erklärt Dr. Kira Funke.

Rund 80 Prozent der OGS-Plätze werden derzeit von den Wohl-fahrtsverbänden zur Verfügung gestellt. Im Erzbistum Köln gibt es rund 120 OGS-Angebote in caritativer Trägerschaft. Dort werden 10.000 Kinder begleitet, gefördert und betreut.


Weitere Informationen: http://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de
Online-Petition (bis 31. Oktober): www.openpetition.de/peti-tion/online/wir-fordern-ein-rettungspaket-fuer-den-offenen-ganztag

  

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