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Aktuell entfallen rund 68.000 Auszubildenden in der Pflege insgesamt allein mehr als 10.000 auf die Caritas. Das entspricht einem Anteil von gut 15 Prozent. Insgesamt beschäftigt die Caritas in der Pflege rund 150.000 Mitarbeiter. Neue Auszubildende in Remscheid werden für Oktober 2019 gesucht!
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Die neue Jahres-Kampagne ist da! Digitalisierung verändert unser Zusammenleben und bietet viele neue Möglichkeiten – gerade im Sozialen. Die Caritas-Kampagne 2019 ruft dazu auf, den digitalen Wandel mitzugestalten und fordert die Politik auf, den Fokus bei der Digitalisierung nicht nur auf Prozesse in Wirtschaft und Industrie zu richten: Sozial braucht digital!
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Pflegequalität: inQS setzt neue Standards

Webbasiertes Caritas-Lernkonzept nutzt Indikatoren zur Verbesserung der Versorgungsleistungen in der Pflege
(presse@caritasnet.de)

Erzbistum Köln. Wie gut gelingt es einer stationären Einrichtung der Altenhilfe, die Qualität der Versorgung der Pflegebedürftigen zu sichern? Das ist bislang schwer zu beurteilen, zu ungenau sind die Messkriterien. „Um eine gute Pflegequalität zu gewährleisten, müssen Einrichtungen mit unterschiedlichen Ausgangssituationen differenziert beurteilt werden können", fordert Dr. Heidemarie Kelleter, Expertin für Qualitätsberatung beim Kölner Diözesan-Caritasverband. Mit dem Projekt inQS hat die Caritas ein Konzept der Qualitätssteuerung entwickelt, um die Versorgung von Pflegebedürftigen zu verbessern. Hierbei werden bereits die Indikatoren eingesetzt, die in Kürze bundesweit für die Bewertung der Ergebnisqualität das Maß sind.
Hintergrund: Steigt der Anteil an Menschen mit der Diagnose Demenz, die in einer Einrichtung versorgt werden, erhöht sich damit der Pflegeaufwand, da mehr Risiken in der Pflege zu berücksichtigen sind. „Zur Vergleichbarkeit von Einrichtungen sind solche Risiken bei der Bewertung von Qualität einzubeziehen", machte Kelleter jetzt bei einer Fachtagung des Kölner Diözesan-Caritasverbandes deutlich. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass in einzelnen Einrichtungen zukünftig Menschen mit hohen Pflegerisiken, wie mit Demenz, nicht mehr aufgenommen werden.

Das Lernprojekt „Indikatorengestützte Qualitätsförderung – inQS" geht personzentriert auf die Bedarfe der Pflegebedürftigen ein. Spezielle Daten werden dabei erfasst und ausgewertet. Qualitätsindikatoren analysieren, ob vorhandene Ressourcen und eingeleitete Maßnahmen der Pflegeeinrichtung eine verbesserte Versorgungs-qualität bewirken. „Deshalb sind für eine gute Pflegequalität die fachlichen Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unerlässlich", so Kelleter.

Seit 2017 beteiligen sich überregional mehr als 160 stationäre Ein-richtungen der Langzeitversorgung mit rund 13.500 Bewohnern am Lernprojekt inQS. Kooperationspartner ist das Institut für Wissensbasierte Systeme und Wissensmanagement der Universität Siegen unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Madjid Fathi.

 

Mehr Information: www.inqs.online

 

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