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Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft freie Wohlfahrtspflege Remscheid

Sandra Engelberg

Niemand wird allein gelassen – Beratungsstellen sind für alle Hilfesuchenden telefonisch erreichbar !

 

„Viele Menschen leiden gerade sehr unter der momentanen Situation mit all ihren teilweise noch unabsehbaren Folgen. Da ist es wichtig, dass sie einen kompetenten Ansprechpartner in unseren Beratungsstellen haben“, betont der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege Remscheid, Florian Schäfer.  

Die Mitarbeiter der Remscheider Beratungsstellen der AWO, des Caritasverbandes Remscheid e.V., des DRK-Kreisverbandes Remscheid e.V., des Paritätischen Remscheid und der Diakonie im Kirchenkreis Lennep sind derzeit  telefonisch und nach Vorabsprache auch persönlich ganz besonders gefragt. 

Das betrifft zum Beispiel: 

•      Wohnungslosenhilfe 

•      Suchtberatung 

•      Schuldnerberatung 

•      Migrations- Flüchtlingsberatung 

•      Schwangerschaftskonfliktberatung 

•      Ehe-Familien-Lebensberatung 

•      Betreuungsvereine 

•      Allgemeine Sozialberatung 

 

Diese Beratungsstellen sind zu den bekannten Öffnungszeiten telefonisch erreichbar. In dringenden Fällen können Klienten und Ratsuchende auch persönlich beraten werden. Räume in einigen Beratungsstellen wurden extra dafür entsprechend der erhöhten Infektionsschutzmaßnahmen besonders ausgestattet.  

 

Ausnehmend stolz ist Florian Schäfer auf die aufsuchende Sozialarbeit, die als telefonischer Besuchsdienst, aber auch über E-Mail oder über Kurznachrichtendienste gut angelaufen ist. „Unsere Mitarbeiter in allen Beratungsstellen sind sehr einfallsreich, um ihre Klienten etwa im Betreuten Wohnen oder mit Hilfen zur Erziehung in diesen Wochen unterstützen zu können“, so der Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Lennep, Florian Schäfer.  

Geplante Präventionsveranstaltungen und Gruppenangebote können jedoch bis auf weiteres nicht stattfinden. Aber auch hier gibt es neue Wege z.B. Deutschkurse per Youtube.

Umso wichtiger sind zwei komplett neu geschaffene Angebote, die von Ratsuchenden bereits gut angenommen werden. Die Diakonie-Corona-Hotline unterstützt Remscheider Bürgerinnen und Bürger in finanzieller Notlage etwa mit der Hilfe zur Antragstellung bei 

Behörden, sowie in psychischen Stresssituationen durch die momentane Ausnahmelage. 

Berater unterstützen aber auch bei Fragen zur  Kindererziehung, zur Partnerschaft oder Schwangerschaft und geben Tipps für einen geregelten und sinnvollen Tagesablauf. 

Außerdem ermöglicht die Diakonie-Corona-Hotline sich mit Mitmenschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, telefonisch auszutauschen. 

Für Menschen, die einsam sind sowie für ältere Bürger*innen, die keinen Besuch erhalten können, hat auch die Caritas das Projekt „Das Caritasohr-Remscheid“ entwickelt. Im Rahmen der genannten Sprechzeiten werden Fragen und Anliegen bestmöglich beantwortet. Bei Bedarf wird aber auch an aktuelle und bestehende Angebote innerhalb der Stadt Remscheid weitervermittelt.  

Für Eltern hat die Caritas darüber hinaus das Projekt CaritasEltern-Ohr eingerichtet. Es soll den vielen aktuellen und besonderen Herausforderungen begegnen, die zurzeit an viele Eltern gestellt werden. 

Auch die Kompazz Schulsozialarbeit veröffentlicht mit ihren regelmäßig erscheinenden Newsletter regionale und überregionale Info- und Notfallnummern, Arbeitsmaterial sowie Vorschläge zur Freizeitbeschäftigungen aller Art.  

Die Tafel-Ausgabestellen werden weiterhin in gewohnter Weise durch die Wohlfahrtsverbände unterstützt. 

Alle ambulanten Dienstleister der Wohlfahrtsverbände stellen die 

Lebensmittelversorgung ihrer Kunden/innen durch den Einkaufsdienst sicher. Hier sind vermehrt Anfragen. 

 

Alle Telefonnummern und Kontaktadressen finden Sie auf den Webseiten der jeweiligen Beratungsstellen.

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