Begegnungszentrum für Alleinerziehende (c) Jordan Rowland on Unsplash

Begegnungszentrum Alleinerziehender (BZA)

in Kerpen

Selbst wenn ein Paar auseinandergeht – es bleibt ein Leben lang Eltern. Die Kinder haben ein Recht darauf, beide Elternteile regelmäßig zu treffen, auch wenn die Partnerschaft zerbrochen ist. Vor allem kurz nach der Trennung oder wenn es große Konflikte gibt, brauchen manche Familien dabei Unterstützung – zu tief sind (noch) die Wunden, zu groß vielleicht auch das Gewaltpotenzial.

Begleiteter Umgang

Wenn die Lage zwischen den Eltern verfahren ist, kann der Begleitete Umgang Erleichterung und Hilfe sein. Das bedeutet, dass sich das Kind und der betreffende Elternteil im Beisein einer neutralen Person treffen. Im Begegnungszentrum Alleinerziehender in Kerpen ist dies eine Sozialarbeiterin mit der Zusatzqualifikation „Systemische Familienberaterin“. Sie stellt in erster Linie den Schutz und das Wohl des Kindes sicher und achtet darauf, dass die im Vorfeld getroffenen Vereinbarungen zwischen den Ex-Partnern eingehalten werden.

Das Begegnungszentrum verfügt über angenehm gestaltete Räume – Spielzimmer, Küche, Besprechungsraum –, die eine heikle Situation auch atmosphärisch entspannen können.

Wenn es erforderlich ist, begegnen sich die Elternteile zu Beginn der Begleiteten Besuchskontakte nicht persönlich und das Kind wird davor geschützt, dass Konflikte in seiner Gegenwart ausgetragen werden.

Nach vorheriger Absprache können Vater oder Mutter und das Kind ihre Zeit auch außerhalb des Begegnungszentrums verbringen, z. B. in einer Eisdiele oder auf einem Spielplatz, wenn auch unter fachlicher Begleitung.  

Bei einer Begleiteten Übergabe tritt die Sozialarbeiterin nur am Anfang und am Ende in Erscheinung, nämlich bei der Über- und Rückgabe des Kindes. Die übrige Zeit verbringen das Kind und das jeweilige Elternteil ohne Begleitung außerhalb der Räumlichkeiten.

Vermittlung

Der Begleitete Umgang wird über die zuständigen Familiengerichte und Jugendämter in Kerpen und Erftstadt vermittelt, und zwar an ledige, getrennt lebende, geschiedene und verwitwete sowie sorge- und nicht sorgeberechtigte Mütter und Väter. Auch Eltern, deren Kinder nicht zu Hause, sondern z. B. in Pflegefamilien leben, können den Begleiteten Umgang in Anspruch nehmen. Er greift auch bei Familien, bei denen es beispielsweise dem Vater nach der Trennung der Eltern verboten ist, sich der Mutter zu nähern. Hier steht im Vordergrund, dass das Kind seinen Vater sehen kann, ohne dass sich die Eltern begegnen.

Ihr Kontakt zu uns

Ruth Klas

Ruth Klas

Begegnungszentrum Alleinerziehender (BZA)

Stiftsplatz 4
50171 Kerpen

Termine nach Vereinbarung