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Gründung eines ZWAR-Netzwerkes in Siegburg

6. November 2018; Dörte Staudt

SIEGBURG. Zwischen Arbeit und Ruhestand, kurz ZWAR, so heißen Netzwerke, die es seit inzwischen 13 Jahren in Hennef, seit kürzerem in Lohmar, Sankt Augustin oder Much gibt und nun auch in Siegburg geben soll. „Zwischen Arbeit und Ruhestand“, das ist zugleich eine Zeitangabe für eine Spanne, die es eigentlich gar nicht gibt. Und doch fühlen sich gerade die Endfünfziger oder Mittsechziger, die das betrifft, die sich auf einen neuen Lebensabschnitt vorbereiten und darauf, dass die lang gewohnte Tagesstruktur zu Teilen wegfällt, in einer solchen „Zwischenphase“. Sie haben Energie für viel mehr, als das alte Rollenbild für Ruheständler ihnen zuschreibt. Genau diese Generation aus dem Zentrum hatte die Stadt Siegburg in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Gemeindecaritas aus dem Caritasverband Rhein-Sieg e.V. und der ZWAR-Zentralstelle des Landes NRW ins Stadtmuseum eingeladen, ebenfalls ein Netzwerk zu gründen. „Wir befinden uns sozusagen in der dritten Halbzeit unseres Lebens“, sagte zur Begrüßung Bürgermeister Franz Huhn. Aber, und das macht ZWAR allerorten vor, wie Dietmar Billig aus der Lohmarer Gruppe erzählt, der Ruhestand muss dank neuer Kontakte und gemeinsamer Aktivitäten mit ZWAR eben nicht langweilig werden. Ob es das Wandern oder Fahrradfahren, der Besuch kultureller Veranstaltungen, Singen, kreatives Tun, Sport und Wandern, oder ganz einfach das Treffen zum gemütlichen Klönen ist: im Netzwerk suchen und finden sich Gleichgesinnte. „Viele Menschen sind von ihrem Beruf so in Anspruch genommen, dass sie ihren Freundeskreis aus dem Blick verloren haben“, weiß Claudia Gabriel. Mit dem zwanglosen Zusammenkommen und Entwickeln neuer Ideen sei da in der ZWAR-Gruppe ein neuer Anfang  möglich. Wie wichtig das ist, davon wusste auch Diakon Dr. Marc Kehrling. „Ich erlebe täglich in meiner seelsorgerischen Arbeit, wie groß die Vereinsamung älterer Menschen sein kann.“ Und die Erfahrung zeigt: Wer im beginnenden Seniorenalter Menschen in einer ganz ähnlichen Lebenssituation kennenlernt und den Bekanntenkreis erweitert, der findet dort auch seelischen Halt und praktische Hilfe, wenn das Leben irgendwann einmal beschwerlicher  wird. Ein Risiko stellt ZWAR jedenfalls nicht dar, wie Bettina Prothmann von der Zentralstelle des Landes NRW noch einmal deutlich klarstellte. „Das Besondere an ZWAR ist ja, dass wir hier ganz ohne Vereinssatzung und Beitrittsgelder arbeiten“.

 

Ab Montag, 12. November 2018 trifft sich die Siegburger ZWAR-Gruppe regelmäßig alle 14 Tage von 17.30 -19.30 Uhr im Servatiushaus in Siegburg, Mühlenstraße 14. Nähere Auskünfte erteilt Claudia Gabriel vom Caritasverband Rhein-Sieg e.V., die die neue Gruppe in der Anfangsphase begleitet. Tel: 02241/1209-307, E-Mail: claudia.gabriel@caritas-rheinsieg.de.

 

Unser Foto zeigt: Vorstellung des Projekts mit (von links) Diakon Dr. Marc Kerling, Claudia Gabriel vom Caritasverband, Bettina Prothmann von der Zentralstelle des Landes NRW, Dietmar Billig von ZWAR Lohmar.

  

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