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Die Welt hat viele Gesichter – Starke Menschen
23.04.2019 - Einladung zur Ausstellung vom 29. April bis 10. Mai in Meckenheim sowie zur Dialogveranstaltung "Auf eine Tasse Kaffee".
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Mildtätigkeit an historischen Beispielen
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Gesprächsführung in der Praxis
02.04.2019 - ...und was sage ich vor allem am Telefon? Fortbildung für Menschen, die sich ehrenamtlich zum Beispiel in Lotsenpunkten engagieren.

Haus Hildegard: Bewährtes Zuhause in neuem Gebäude

19. April 2018; Dörte Staudt

Noch sieht man lediglich die Baugrube, aber es gibt schon Vorfreude auf das neue Gebäude.
Noch sieht man lediglich die Baugrube, aber es gibt schon Vorfreude auf das neue Gebäude.

Mehr Platz werden sie haben, ein eigenes Bad, hinter dem Haus dann einen Sinnesgarten mit Grillstation: Die Bewohner aus dem Haus Hildegard freuen sich auf ihre neue Unterkunft. Auch wenn es noch ein gutes Jahr dauern wird, bis ihr neues Heim steht. Und auch, obwohl es für Bewohner und die Menschen, die im Haus Hildegard arbeiten, in den kommenden Monaten viel Baulärm und –dreck geben wird.

Denn unmittelbar angrenzend an ihr jetziges Heim entsteht das neue Haus Hildegard, das den gesetzlichen Anforderungen des Wohn- und Teilhabegesetzes entsprechen wird. Bislang gab es nicht für alle Zimmer ein eigenes Bad, auch fuhr der Aufzug nicht bis in die oberste Etage. „Diese Vorgaben wären in dem historischen Gebäude nicht realisierbar gewesen“, erläuterte Kreiscaritasdirektor Harald Klippel bei einem Pressegespräch die Baumaßnahme, für die der Caritasverband Rhein-Sieg e.V. als Träger trotz der Förderung durch die Aktion Mensch und die Stiftung Wohlfahrtspflege auch erkleckliche Eigenmittel aufbringen muss.

„Uns war der Erhalt des Standortes aber sehr wichtig“, ergänzte Dr. Helene Müller-Speer, Bereichsleiterin „Lebensräume für Menschen mit Behinderung“. „Hier in Rheidt fühlten wir uns von Anfang gut aufgehoben in der Nachbarschaft.“ Dazu gibt es eine hervorragende Anbindung an Geschäfte, Arztpraxen, Bushaltestellen.

Seit mehr als 100 Jahren steht das bisherige Gebäude, das einstige Agatha-Kloster, für soziales Leben im Ort. Es beherbergte eine Nähschule, einen Kindergarten, später ein kleines Altenheim, bis der Caritasverband Rhein-Sieg das Haus 1996 in ein Wohnhaus für Menschen mit geistiger Behinderung umwandelte. 22 Menschen werden künftig auf vier Etagen ein Zuhause finden. Rollstuhlgerechte Zimmer gruppieren sich dabei auf jeder Etage um Wohnküchen, die wiederum einen Zugang zu Balkon oder Garten haben. Mitte März 2018 begannen die Bauarbeiten mit dem Aushub der Baugrube, im Frühjahr oder Frühsommer 2019 soll der Umzug möglich sein.

(dst)

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