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Viel Zeit für das Gespräch in kleiner Runde
01.02.2019 - Weihbischof Ansgar Puff zu Gast in der Caritas-Pflegestation Much
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Viel Zeit für das Gespräch in kleiner Runde

1. Februar 2019; Dörte Staudt

Weihbischof Ansgar Puff zu Gast in der Caritas-Pflegestation Much

Was macht denn eigentlich eine Alltagsbegleitung? Und wie geht die Station mit dem überall grassierenden Fachkräftemangel um? Weihbischof Ansgar Puff interessiert sich für den Alltag der Menschen, die er auf seiner Visitation trifft. Nach Auskunft des Erzbistums ist er mit seinem Pastoralbezirk Süd für mehr als 650 000 Katholiken zuständig; bei seinen Touren durch die Region aber nimmt er sich dennoch viel Zeit für die einzelnen Menschen. Wie für die kaum ein Dutzend Mitarbeiterinnen der Caritas-Pflegestation, die er in Much zu einem ausgiebigen Gespräch bei Kaffee und Kuchen aufsuchte. Mit viel Ruhe ließ er sich die Facharbeitskreise erklären, in denen sich verbandsübergreifend Mitarbeiterinnen aus den insgesamt neun Caritas-Stationen zu Demenzexpertinnen fortbilden, über Wundpflege austauschen oder über Spiritualität in der Pflege sprechen. Auch war die gute Vernetzung mit dem Projekt „Herz und Hände“ Thema. Diese gemeinsame  Initiative des katholischen Pfarrverbands und der Caritas-Pflegestation unterstützt ältere, oft einsame Menschen. Ehrenamtliche  besuchen die Senioren oder begleiten sie auf einem kleinen Spaziergang.  Ebenso eng und fruchtbar gestaltet sich, so berichten die Mitarbeiterinnen der Pflegestation,  die Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospizdienst in Much.

Der von Ansgar Puff angesprochene Fachkräftemangel, der ist tatsächlich auch in der Mucher Station ein Thema. Zwar stimmte Stationsleiterin Christa Bodarwé  Diakon Guido Hagedorn gerne zu, als er von dem gar nicht schlechten Einkommen der Pflegerinnen und Pfleger sprach, wenn sie denn nach Tarif bezahlt werden. „Das Gehalt ist besser als oft gedacht“, nannte Hagedorn Vergleichs-Zahlen aus dem Berufssektor Technik.“Aber, so Stationsleiterin Bodarwé: „Das Thema Geld steht gar nicht an vorderster Stelle der Entscheidung. Man muss schon berufen sein für diese Arbeit.“

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