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Aktuelles vor Ort

KuKuNa 2021
17.03.2020 - Der Caritasverband Wuppertal/Solingen sucht für sein KuKuNa-Atelier am Internationalen Begegnungszentrum in der Hünefeldstraße Kulturschaffende, die im Jahr 2021 Workshops anbieten möchten. KuKuNa steht für Kunst, Kultur und Natur und versteht sich als Kunst-Sozial-Raum, in dem sich Menschen unabhängig von Alter und Herkunft durch Aktivitäten in den Bereichen Kunst, Kultur und Natur begegnen. Gesucht werden Künstler/-innen, Schauspieler/-innen, Tänzer/-innen und auch experimentelle Kulturschaffende, die im KuKuNa-Atelier Workshops und in den Sparten bildende und darstellende Kunst, Tanz, Literatur, Urbane und Garten- Kunst, aber auch experimentelle und interdisziplinäre Kunstformen durchführen möchten. Da noch nicht absehbar ist, in welcher Form die Workshops im nächsten Jahr durchgeführt werden können, sind die Interessenten gebeten, in ihrem Konzept auch entsprechend eine mögliche Übertragung in einen Onlineworkshop zu beachten oder ein tragbares Hygienekonzept auszuarbeiten. Weitere Informationen und eine Konzeptvorlage findet man auf: www.kukuna-wuppertal.de. Die Konzeptvorschläge können bis Freitag, den 21.08.2020 eingereicht werden. Fragen an: Manuela Richard, manuela.richard@caritas-wsg.de; Tel. 0202 2805232

Veranstaltungen

Musen, Musik und Museen
24.09.2020 - Am Donnerstag, den 24.09.2020 findet ab 19.00 Uhr im Saal des Internationalen Begegnungszentrums in der Hünefeldstraße 54a eine Veranstaltung des Vereins Musen, Musik und Museen statt. Bei einem musikalischen Abend werden die Vereinsmitglieder singen. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Hygieneauflagen sind bei der Veranstaltung nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmenden erlaubt. Wir bitten Sie deswegen, für die Veranstaltung unter der E-Mailadresse kostenfrei einen Platz zu reservieren: Intzentrum@caritas-wsg.de
Diskussionsforum für Gehörlose
26.09.2020 - Am Samstag, den 26.09.2020 findet ab 12.00 Uhr im Internationalen Begegnungszentrums in der Hünefeldstraße 54a und dem KuKuNa-Atelier in der Hünefeldstraße 52c eine Veranstaltung der Projekte für gehörlose Menschen statt. Das Thema der Diskussionsrunde ist der internationale Tag der gehörlosen Menschen. Im Rahmen der Veranstaltung soll auf verschiedene aktuelle Themen eingegangen werden. Die Projekte werden von der Aktion Mensch gefördert. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Hygieneauflagen sind nur begrenzt viele Teilnehmende erlaubt. Wir bitten Sie deswegen bei der Koordinatorin der Veranstaltung kostenfrei Plätze zu reservieren: Irina.Jegorowa@caritas-wsg.de
Horst Wegener - PoC
30.09.2020 - Am Mittwoch, den 30.09.2020 findet ab 15.00 Uhr im Saal des Internationalen Begegnungszentrums in der Hünefeldstraße 54a eine Veranstaltung der Wuppertaler Initiative „Power of Color“ für statt. PoC ist eine Initiative, die aus der Motivation heraus gegründet wurde, um auf Rassimus und Ungleichheit aufmerksam zu machen. Einer der Gründer von PoC ist der Wuppertaler Rapper und Musiker Horst Wegener. Die Teilnehmenden sind dazu eingeladen, mitzudiskutieren und weitere Ideen zu entwickeln, wie das Zusammenleben in Wuppertal gemeinsam gestaltet werden kann. Des Weiteren werden die Initiatoren berichten, welche Erfahrungen sie bei der Integrationswahl am 13.09. gemacht haben, welche Auswirkungen das Wahlergebnis auf die Arbeit von PoC und für die interkulturelle Vielfalt in Wuppertal hat. Aufgrund der Hygieneauflagen sind bei der Veranstaltung nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmenden zugelassen. Wir bitten Sie um Reservierung unter: https://www.wuppertal-live.de/?341009 

EVA

„EVA“ ist ein Projekt zur freiwilligen Rückkehr von Frauen, die von Gewalt betroffenen sind. Projektziele sind die Unterstützung der Frauen bei der Entwicklung von Perspektiven zur freiwilligen Rückkehr in die jeweiligen Heimatländer und die Bildung eines kommunalen und transnationalen Informations- und Fachaustausches zu den Themen „Menschenhandel und freiwillige Rückkehr“.

 

Das Projekt richtet sich an

  • Frauen, die von Gewalt betroffen sind, Opfer von Menschenhandel und Prostitution wurden;
  • Frauen, deren binationalen Ehen gescheitert sind.

 

Der Caritasverband begleitet und unterstützt die Frauen bei Entscheidungsprozessen und berät sie hinsichtlich einer würdevollen Rückkehr in ihr Heimatland.

Durch die Etablierung eines kommunalen und transnationalen Informations- und Fachaustausches zu den Themen „Menschenhandel und freiwillige Rückkehr“ wird wertvolle Aufklärungsarbeit geleistet, die zur Sensibilisierung für die Situation der betroffenen Frauen beiträgt.

 

Was wir anbieten:

  • Offene Sprechstunde (ab 15.01.2019, freitags 09:30 bis 10:30 Uhr) 
  • Aufenthaltsrechtliche Beratung
  • Therapeutische Unterstützung
  • Behördenbegleitung
  • Notunterbringung
  • Ausstiegsberatung
  • Vermittlung zu Schuldenberatung

Was wir leisten:

  • Psychosoziale Unterstützung
  • Informationen zur Situation im Herkunftsland
  • Begleitung und Unterstützung in
    Entscheidungsprozessen
  • Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit
     

Wer wir sind:

Unser Team setzt sich zusammen aus engagierten sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen, sowie Kooperationspartnern aus dem Gesundheitssystem. Zudem arbeiten wir eng mit anderen sozialen Trägern zusammen und sind im regelmäßigen Austausch mit Behörden.

Laufzeit: 30.06.2018 - 29.06.2020

 

Projektförderung:

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Das EVA-Team und Regisseur Mark Tykwer bei der Workshop-Woche für Wuppertaler Schulen.
Das EVA-Team und Regisseur Mark Tykwer bei der Workshop-Woche für Wuppertaler Schulen.

Workshopreihe für Schulen zum Thema Loverboy

Verliebt machen und unter Androhung von Gewalt zur Prostitution zwingen. Gerade wurden in Wuppertal hohe Haftstrafen gegen mehrere "Loverboys" verhängt, die sich ihren ausschweifenden Lebensstil mit dieser gemeinen Masche finanziert haben. Dsa Projekt EVA berät betroffene Frauen und setzt dazu auch auf Prävention. So war die Loverboymasche jetzt Thema einer Workshop-Reihe für Wuppertaler Schulen. Mark Tykwer, Wuppertaler Regisseur mit sozialem Engagement, zeigte und besprach seinen Film zum Thema mit Schülerinnen und Schülern. 

Informationen und Eindrücke zur Mut'a Ehe lieferte ein Fachtag des Projektes EVA. Von links: Referent Simon Jacob, Caritas-Mitarbeiterin Pauline Reller, Referentin Dr. Necla Kelek, Caritas-Mitarbeiterin Suzana Bark-Tomcheska, Rerefent Dr. Ali Can und Moderatorin Susanne Bossy
Informationen und Eindrücke zur Mut'a Ehe lieferte ein Fachtag des Projektes EVA. Von links: Referent Simon Jacob, Caritas-Mitarbeiterin Pauline Reller, Referentin Dr. Necla Kelek, Caritas-Mitarbeiterin Suzana Bark-Tomcheska, Rerefent Dr. Ali Can und Moderatorin Susanne Bossy

Fachtag zur Mut'a Ehe

Eine Ehe, die in vielen Fällen eigentlich eher eine Form der Prostitution ist - das ist die Mut'a Ehe. Vertraglich geschlossen, gegen Bezahlung der Frau, gültig für ein paar Stunden, Wochen, Monate, legitimiert vor dem Mullah - für muslimische Männer ist in einigen arabischen Ländern diese Form der Verbindung eine Möglichkeit, trotz des Verbotes der Prostitution außerhalb der eigentlichen Ehe sexuellen Bedürfnissen unter einem religiösen Deckmäntelchen nachzugehen. Teilweise mit fatalen sozialen Folgen für die Frauen und die möglicherweise aus diesen Beziehungen erwachsenen Kinder. Auch Zwang und Gewalt gegen die Frauen und die Kinder spielen häufig eine traurige Rolle.

Mit dem Phänomen der Mut'a Ehe beschäftigte sich jetzt ein Fachtag, zu dem das Projekt EVA eingeladen hatte. Hintergrund ist die Tatsache, dass geflüchtete Frauen als Opfer von Gewalt in Mut'a Ehen auch bei den Caritas-Beraterinnen Schutz und Rat suchen.

Als Referenten konnten der Islam-Theologe Dr. Ali Can, die Soziologin, Autorin und Frauenrechtlerin (Terre des Femmes) Dr. Necla Kelek und der Journalist und Autor Simon Jacob (Vorsitzender des Zentralrates Orientalischer Christen) gewonnen werden.

Ali Can sprach der Mut'a Ehe die religöse Berechtigung ab. Im Koran, so der Theologe, finde sich dafür keinerlei Rechtfertigung. Es handele sich vielmehr um eine Missachtung der Frau unter Wahrung einer religiösen Fassade.

Necla Kelek forderte grundsätzlich, dass Migranten, die nach Deutschland kommen, hier auch rechtskonform leben müssen. Die Abstammung aus anderen Kulturkreisen dürfe nicht als Rechtfertgung für eine Missachtung von Frauen herhalten.

Simon Jacob warf einen eindrucksvollen Blick auf den sexuellen Missbrauch von Frauen nicht nur zur sexuellen Befriedigung, sondern vor allem zur Ausübung und zur Erhaltung von patriarchalischen Machtstrukturen.

Der Fachtag lieferte viele Informationen und über Filmbeiträge und Dokumentationen authentischer Interviews tiefe Einblicke in das Phänomen Mut'a Ehe.

 

 

Kontakt

Internationales Begegnungszentrum

Fachdienst Integration und Migration

Hünefeldstraße 54a
42285 Wuppertal
Fax 0202 / 28052-10/-60

 

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