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Aktuelles vor Ort

Hospizkurs in Velbert
02.02.2020 - Ende Februar startet der erste Hospizkurs im Kinder- und Jugendbereich in den neuen Räumen der ambulanten Caritas-Hospizdienste im Velberter Zentrum, Bahnhofstraße 12.

Veranstaltungen

Carnaval brasileiro
22.02.2020 - Am Samstag, den 22.02.2020 findet ab 19.00 Uhr im Saal des Internationalen Begegnungszentrum eine Tanzveranstaltung zu Karneval statt. Gemeinsam wird getanzt und gelacht! Kommt vorbei und lasst euch mitreißen! Der Einritt ist frei.
Kinderkarneval
24.02.2020 - Am Rosenmontag, den 24.02.2020 findet ab 11.11 Uhr im Saal des Internationalen Begegnungszentrums der Kinderkarneval statt. Ein paar bunte und fröhliche Stunden mit viel Musik, Freude, Kamelle und Magie mit dem Zauberkünstler Donatus Weinert erwarten euch! Der Eintritt ist frei.
Ausstellung
01.03.2020 - Von Sonntag, den 01.03.2020 bis zum 15.03.2020 wird im Art.Atelier T.Stroganova die Ausstellung "Engels Ansichten" im Rahmen des Engelsjahr 2020 stattfinden. Der Vernissage beginnt um 11.00 Uhr. Engels flaniert im 19. Jahrhundert durch Wuppertal und besucht Orte, die mit ihm, seinem Leben und mit seiner Familie eng verknüpft sind. Eine interessante und spannende Gegenüberstellung, wie Engels das heutige Wuppertal wahrnehmen würde, rundet die Geschichte im fiktionalen Sinne ab. Der Einritt ist frei.

EVA

„EVA“ ist ein Projekt zur freiwilligen Rückkehr von Frauen, die von Gewalt betroffenen sind. Projektziele sind die Unterstützung der Frauen bei der Entwicklung von Perspektiven zur freiwilligen Rückkehr in die jeweiligen Heimatländer und die Bildung eines kommunalen und transnationalen Informations- und Fachaustausches zu den Themen „Menschenhandel und freiwillige Rückkehr“.

 

Das Projekt richtet sich an

  • Frauen, die von Gewalt betroffen sind, Opfer von Menschenhandel und Prostitution wurden;
  • Frauen, deren binationalen Ehen gescheitert sind.

 

Der Caritasverband begleitet und unterstützt die Frauen bei Entscheidungsprozessen und berät sie hinsichtlich einer würdevollen Rückkehr in ihr Heimatland.

Durch die Etablierung eines kommunalen und transnationalen Informations- und Fachaustausches zu den Themen „Menschenhandel und freiwillige Rückkehr“ wird wertvolle Aufklärungsarbeit geleistet, die zur Sensibilisierung für die Situation der betroffenen Frauen beiträgt.

 

Was wir anbieten:

  • Offene Sprechstunde (ab 15.01.2019, freitags 09:30 bis 10:30 Uhr) 
  • Aufenthaltsrechtliche Beratung
  • Therapeutische Unterstützung
  • Behördenbegleitung
  • Notunterbringung
  • Ausstiegsberatung
  • Vermittlung zu Schuldenberatung

Was wir leisten:

  • Psychosoziale Unterstützung
  • Informationen zur Situation im Herkunftsland
  • Begleitung und Unterstützung in
    Entscheidungsprozessen
  • Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit
     

Wer wir sind:

Unser Team setzt sich zusammen aus engagierten sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen, sowie Kooperationspartnern aus dem Gesundheitssystem. Zudem arbeiten wir eng mit anderen sozialen Trägern zusammen und sind im regelmäßigen Austausch mit Behörden.

Laufzeit: 30.06.2018 - 29.06.2020

 

Projektförderung:

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Das EVA-Team und Regisseur Mark Tykwer bei der Workshop-Woche für Wuppertaler Schulen.
Das EVA-Team und Regisseur Mark Tykwer bei der Workshop-Woche für Wuppertaler Schulen.

Workshopreihe für Schulen zum Thema Loverboy

Verliebt machen und unter Androhung von Gewalt zur Prostitution zwingen. Gerade wurden in Wuppertal hohe Haftstrafen gegen mehrere "Loverboys" verhängt, die sich ihren ausschweifenden Lebensstil mit dieser gemeinen Masche finanziert haben. Dsa Projekt EVA berät betroffene Frauen und setzt dazu auch auf Prävention. So war die Loverboymasche jetzt Thema einer Workshop-Reihe für Wuppertaler Schulen. Mark Tykwer, Wuppertaler Regisseur mit sozialem Engagement, zeigte und besprach seinen Film zum Thema mit Schülerinnen und Schülern. 

Informationen und Eindrücke zur Mut'a Ehe lieferte ein Fachtag des Projektes EVA. Von links: Referent Simon Jacob, Caritas-Mitarbeiterin Pauline Reller, Referentin Dr. Necla Kelek, Caritas-Mitarbeiterin Suzana Bark-Tomcheska, Rerefent Dr. Ali Can und Moderatorin Susanne Bossy
Informationen und Eindrücke zur Mut'a Ehe lieferte ein Fachtag des Projektes EVA. Von links: Referent Simon Jacob, Caritas-Mitarbeiterin Pauline Reller, Referentin Dr. Necla Kelek, Caritas-Mitarbeiterin Suzana Bark-Tomcheska, Rerefent Dr. Ali Can und Moderatorin Susanne Bossy

Fachtag zur Mut'a Ehe

Eine Ehe, die in vielen Fällen eigentlich eher eine Form der Prostitution ist - das ist die Mut'a Ehe. Vertraglich geschlossen, gegen Bezahlung der Frau, gültig für ein paar Stunden, Wochen, Monate, legitimiert vor dem Mullah - für muslimische Männer ist in einigen arabischen Ländern diese Form der Verbindung eine Möglichkeit, trotz des Verbotes der Prostitution außerhalb der eigentlichen Ehe sexuellen Bedürfnissen unter einem religiösen Deckmäntelchen nachzugehen. Teilweise mit fatalen sozialen Folgen für die Frauen und die möglicherweise aus diesen Beziehungen erwachsenen Kinder. Auch Zwang und Gewalt gegen die Frauen und die Kinder spielen häufig eine traurige Rolle.

Mit dem Phänomen der Mut'a Ehe beschäftigte sich jetzt ein Fachtag, zu dem das Projekt EVA eingeladen hatte. Hintergrund ist die Tatsache, dass geflüchtete Frauen als Opfer von Gewalt in Mut'a Ehen auch bei den Caritas-Beraterinnen Schutz und Rat suchen.

Als Referenten konnten der Islam-Theologe Dr. Ali Can, die Soziologin, Autorin und Frauenrechtlerin (Terre des Femmes) Dr. Necla Kelek und der Journalist und Autor Simon Jacob (Vorsitzender des Zentralrates Orientalischer Christen) gewonnen werden.

Ali Can sprach der Mut'a Ehe die religöse Berechtigung ab. Im Koran, so der Theologe, finde sich dafür keinerlei Rechtfertigung. Es handele sich vielmehr um eine Missachtung der Frau unter Wahrung einer religiösen Fassade.

Necla Kelek forderte grundsätzlich, dass Migranten, die nach Deutschland kommen, hier auch rechtskonform leben müssen. Die Abstammung aus anderen Kulturkreisen dürfe nicht als Rechtfertgung für eine Missachtung von Frauen herhalten.

Simon Jacob warf einen eindrucksvollen Blick auf den sexuellen Missbrauch von Frauen nicht nur zur sexuellen Befriedigung, sondern vor allem zur Ausübung und zur Erhaltung von patriarchalischen Machtstrukturen.

Der Fachtag lieferte viele Informationen und über Filmbeiträge und Dokumentationen authentischer Interviews tiefe Einblicke in das Phänomen Mut'a Ehe.

 

 

Kontakt

Internationales Begegnungszentrum

Fachdienst Integration und Migration

Hünefeldstraße 54a
42285 Wuppertal
Fax 0202 / 28052-10/-60

 

Ansprechpartnerin:

 

 

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