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Aktuelles vor Ort

Abend der Begegnung
12.07.2018 - Dienstag, 09.10.2018, Ev. Stadtkirche Solingen-Ohligs. „Zuhause in Solingen. Judentum, Christentum und Islam im Gespräch für unsere Stadt“. Drei Glaubensgemeinschaften im Trialog. Mit Rabea Müller, Günther B. Ginzel, Superintendentin Dr. Ilka Werner. Musik: Maria Basel und Charles Petersohn. Moderation: Christoph Fleischmann. Veranstalter: Die Integrationsagenturen des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen und des des Diakonischen Werkes des Ev. Kirchenkreises Solingen
Nachschub für den Babyladen
08.02.2018 - 1004 Frauen und Männer haben im Jahr 2017 Rat und Hilfe bei der Schwangeren-Beratungstelle esperanza der Wuppertaler Caritas bekommen. 705 Frauen erhielten eine finanzielle Unterstützung aus der Bundestiftung Mutter und Kind, 256 Frauen Sachspenden aus dem esperanza-Babyladen. Dessen Regale müssen wegen der großen Nachfrage neu aufgefüllt werden. Benötigt werden Erstausstattungsgegenstände und Babybekleidung bis Größe 74. Gut erhaltene Sachen können bei esperanza, Kasinostraße 26, 42103 Wuppertal abgegeben werden. Telefonische Terminvereinbarung unter 389034030.
Mit dem Handy in die Vergangenheit
15.11.2017 - Für ihrem Widerstand gegen den Nationalsozialismus haben Caritasdirektor Hans Carls und seine Sekretärin Maria Husemann mit Verhaftung und Gefangenschaft in verschiedenen Konzentrationslagern bezahlen müssen. Am Caritashaus in der Kolpingstraße 13 gelangt man jetzt über zwei QR-Code-Plaketten mit dem Smartphone in ihre Geschichte.
Suchtrisiken im Alter
23.10.2017 - Bei den über 60-Jährigen in Deutschland konsumieren gut 15 Prozent (Männer über 26 %) Alkohol in riskanten Mengen. Der Caritasverband startet deshalb ein neues Beratungskonzept.
Heiligabendfeier
11.10.2017 - Ab sofort alle aktuellen Informationen zur Heiligabendfeier 2017 für einsame und alleinstehende Menschen auf dieser Homepage unter: Gemeindecaritas/Heiligabendfeier.

Veranstaltungen

Kunstabend - Begegnung aller Generationen
11.07.2018 - Ein Treffen von Kindern, Eltern und Großeltern unter dem Motto "Begegnung aller Generationen mit Poesie und Musik aus aller Welt" beginnt um 18:00 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum.

Job-Patenschaften erleichtern 213 Geflüchteten den Berufseinstieg

Forum "zusammen:arbeiten": Caritas und Aktion Neue
5. Dezember 2017; (presse@caritasnet.de)

Köln. Geflüchteten den Einstieg in das Arbeits- und Berufsleben zu erleichtern – das ist das Ziel der beiden Projekte „Neue Nachbarn – auch am Arbeitsplatz“ und „Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!“ Beide werden vom Diözesan-Caritasverband für die Flüchtlingshilfe des Erzbistums Köln „Aktion Neue Nachbarn“ koordiniert. Auf ihrem Forum „zusammen:arbeiten“ zogen die Projekt-Verantwortlichen am vergangenen Wochenende eine positive Halbzeitbilanz. Mit dabei waren  Geflüchtete, Ehrenamtliche, Arbeitgeber und Fachleute.

Das Projekt „Neue Nachbarn – auch am Arbeitsplatz“ war vor einem Jahr gestartet worden, um bis April 2019 mindestens 300 ehrenamtliche Jobpatenschaften für Geflüchtete auf den Weg zu bringen. 213 „Tandems“ haben sich inzwischen gefunden. „Es ist ein Highlight, dass es so gut funktioniert“, freute sich Projekt-Referentin Janine Bongard. „Wir sind in fast allen Regionen des Erzbistums aktiv.“ Die Jobpatinnen und -paten helfen ihren Mentees bei der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt, bei Behördengängen oder dem Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Zur Seite steht ihnen jeweils eine hauptberufliche Begleitperson aus dem caritativen oder pastoralen Dienst.

Ziel des Projektes „Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!“ ist es, 100 Geflüchtete zu Ausbildung oder Job bei einem kirchlichen Arbeitgebern im Erzbistum Köln zu verhelfen. In 60 Fällen sei dies bereits gelungen, so Projekt-Referent Alexander Gabriel. Besonders wichtig ist ihm dabei: „Es handelt sich um sozialversicherungspflichtige Ausbildungs- oder Arbeitsplätze, nicht um Praktika oder Hospitationen.“

Warum gerade solche Projekte Menschen nicht nur helfen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, das erläuterte Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor und Leiter der Aktion Neue Nachbarn:
„Arbeiten bedeutet teilhaben, Kolleginnen und Kollegen treffen, sich unterhalten, eingeladen werden“, so Hensel. „Die Menschen wollen hier ankommen und sich etwas aufbauen.“ Er erinnerte auch daran, wie wichtig es für die gesamtgesellschaftliche Stimmung ist, Flüchtlinge in Arbeit zu bringen: „Wer einen Geflüchteten als Arbeitskollegen persönlich kennengelernt hat, der wird sich schwertun, alle über einen Kamm zu scheren.“ Mit Blick auf die Zukunft erklärte er: „Viele


Geflüchtete, die heute noch unsere Hilfe benötigen, werden Arbeit finden – und sich als Stütze der Gesellschaft erleben können.“

Das Forum „zusammen:arbeiten“ wurde finanziell unterstützt von der Aktion Mensch.

 

Bildinformation: Geflüchtete, Ehrenamtliche und Arbeitgeber beim gemeinsamen Austausch, Foto: DiCV / Jo Schwartz.

 

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 250 Mitglieder als Träger von mehr als 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und den angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik. 

 

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