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Aktuelles vor Ort

Neuer Hospizbegleiterkurs
20.09.2018 - Die Caritas-Hospizdienste laden für Dienstag, 09.10.2018, 18.00 Uhr, zu einem Informationsabend in ihre Inhalte und Ablauf eines neuen Befähigungskurses zur Vorbereitung auf ein ehrenamtliches Engagement in der Begleitung sterbender Erwachsener und ihrer trauernden Angehörigen, der am 30. Oktober beginnt. Informationen vorab unter Tel. 0202 389036310.
Vielfalt mit vier Gitarren
09.08.2018 - Der Fachdienst Integration und Migration holt das Cologne Guitar Quartet ins Caritas-Zentrum Ahrstraße. Die vier Musiker haben vier unterschiedliche Nationalitäten, woraus ein Mosaik verschiedener Kulturen und Musikstile entsteht. Ihr Repertoire reicht von klassischer Musik mit folkloristischen Einflüssen verschiedenster Länder bis hin zu modernen Werken zeitgenössischer Komponisten. Platzreservierung unter Tel. 0212 23134922. Freitag, 21. September, 18.00 - 19.30 Uhr, Ahrstraße 9, 42697 Solingen.
Hospizdienste beim Tag der Begegnung
09.08.2018 - Die Caritas-Hospizdienste präsentieren ihre Arbeit und die Möglichkeiten ehrenamtlicher Mitarbeit im Rahmen der Woche für das bürgerschaftliche Engagement am "Tag der Begegnung", 17. September, in der Stadtsparkasse am Elberfelder Islandufer. 13:00 bis 18:00 Uhr. Am 19. September, 16:30 Uhr, berichtet eine Ehrenamtliche in der Stadtteilbibliothek Wichlinghausen über ihre Erfahrungen in der ambulanten Hospizarbeit.
Freiwillig in den Knast?
09.08.2018 - Die Caritasverbände Wuppertal/Solingen und Remscheid und der Katholische Gefängnisverein für das Bergische Land bieten im September und Oktober einen achtteiligen Kurs für Menschen an, die für sich ein ehrenamtliches Engagement in der Straffälligenhilfe in Betracht ziehen. Der Kurs beginnt am 12.09.2018, 19.00 Uhr, im Internationalen Begegnungszentrum des Caritasverbandes in der Hünefeldstraße 54a, 42285 Wuppertal, unter dem Thema „Freiwillig in den Knast – Verrückt oder was? Bedeutung und Möglichkeit ehrenamtlicher Mitarbeit“.
Eine Welt und Erntedank
09.08.2018 - Caritasverband und Katholische Arbeitnehmerbewegung veranstalten in der Eine-Welt-Woche einen „Abend der Begegnung zum Erntedank“. Akkordeonspieler Klaus Prietz, eine Weinprobe mit fair gehandelten Weinen, das Duo Tangoyim und afrikanische Chormusik sorgen für einen abwechslungsreichen Abend. (10,- /VVK 8,- Tel. 0202 280520). Freitag, 28. September, 18.00 Uhr, im Internationalen Begegnungszentrum, Hünefeldstraße 54, 42285 Wuppertal

Veranstaltungen

Club Ibero - Inseln im Golf von Neapel
23.09.2018 - Am 23.09.2018 wird im Internationalen Begegnungszentrum um 17:00 Uhr ein Reisebericht über die Inseln im Golf von Neapel vorgetragen. Ischia, Procida und Capri sind schon lange ein beliebter Urlaubsort und beeindrucken durch ihre Schönheit.
Abend der Begegnung zum Erntedank
28.09.2018 - Am 28.09.2018 findet um 18:00 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum ein internationales Erntedankfest statt. Eine Weinprobe ist inklusive. Der Eintritt beträgt 10,-€
Doppeljubiläum im MGH
29.09.2018 - Das Solinger Haus der Begegnung am Mercimek-Platz 1 wird 35! Und ist seit 10 Jahren offizielles Mehrgenerationenhaus! Zur doppelten Jubiläumsfeier laden die AWO Solingen, der Caritasverband Wuppertal/Solingen und das Diakonische Werk Solingen ein. Programm: Spielen und Basteln, internationale Musik und Tänze, internationales Buffet und viele Möglichkeiten zu Gesprächen und Begegnungen. 15:00 bis 19:00 Uhr.

Mit dem Handy in die Vergangenheit

15. November 2017; Susanne Bossy

 

Hans Carls war seit 1918 Kaplan an St. Laurentius in Elberfeld, ab 1924 zunächst Caritassekretär, dann Caritasdirektor. Er initiierte nach der NS-Machtergreifung regelrechte Predigt-Tourneen auch über Wuppertal hinaus und sammelte Spenden für seine caritativen Aufgaben. Denn alle öffentlichen Mittel waren für seine Einrichtungen gesperrt worden. Er hielt rund 3000 NS-kritische Predigten unter anderem gegen die Euthanasie. 1941 bekam er zunächst Redeverbot, wurde dann verhaftet und 1942 ins Konzentrationslager Dachau deportiert. Selbst dort setzte er seinen Widerstand mit Unterstützung seiner Sekretärin Maria Husemann fort. 1945 von den Amerikanern befreit kehrte Carls nach Wuppertal zurück und half hier beim Wiederaufbau kirchlicher und caritativer Einrichtungen und Dienste. Von den schweren Haftbedingungen gesundheitlich gezeichnet verstarb Hans Carls 1952 im Alter von 66 Jahren.

Nachdem die Nationalsozialsten 1935 die „Nürnberger Rassegesetze“ verankert hatten, wandten sich viele jüdische Menschen hilfesuchend an die Caritas. Maria Husemann besorgte ihnen, so lange es ging, Papiere zur Ausreise und kümmerte sich um ihre vorübergehende Unterbringung. Nach der Verhaftung von Hans Carls setzte sie seine Arbeit fort. Zeitweise hatte sie ihr Büro in der St.-Anna-Schule, wo sie Schriften und Predigten gegen den NS-Terror vervielfältigte und von hier aus verbreitete. Maria Husemann besuchte regelmäßig Hans Carls im Konzentrationslager Dachau und schmuggelte unter Einsatz ihres Lebens von dort seine Berichte über die Grausamkeiten im Konzentrationslager heraus. 1943 wurde sie verhaftet und in die Konzentrationslager Ravensbrück und Graslitz deportiert. Nach 1945 engagierte sich Maria Husemann in der christlich-jüdischen Zusammenarbeit. 1970 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 1975 starb sie im Alter von 83 Jahren.   

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