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Aktuelles vor Ort

Hospizkurs in Velbert
23.10.2018 - In Kooperation mit dem Hospizverein Niederberg bietet der Caritasverband erstmals auch in Velbert einen Befähigungskurs für Hospizbegleiter/-innen im Kinder- und Jugendbreich an. Im Vorfeld sind Interessierte zu einem Informationsabend am 29.10.2018, 18.00 Uhr, in die Räume des Hospizvereins Niederberg, Poststraße 193, 42549 Velbert, eingeladen. Sie erfahren hier alles über Inhalte und Ablauf des Kurses zur Vorbereitung auf ein ehrenamtliches Engagement in der Begleitung lebenszeitverkürzt erkrankter und sterbender Kinder und Jugendlicher und ihrer Familien. Der Kurs selbst startet am 13.11.2018 und endet am 21.03.2019 mit der feierlichen Entsendung der neuen Hospizbegleiter/-innen.
Benefizkonzert
09.10.2018 - Die Bergische Kantorei Wuppertal und das Bergische Kammerorchester geben zugunsten der Christlichen Hospiz-Stiftung Wuppertal am Sonntag, 4. November, 15.00 Uhr, im Kulturzentrum Immanuelskirche ein Benefizkonzert. Zur Aufführung gelangen Mozarts Requiem KV 626 und "Die letzten Dinge" von Louis Spohr. Solisten sind Dorothea Brandt, Sopran; Heike Bader, Alt; Gustavo Martin-Sánchez, Tenor und Martin Wistinghausen, Bass. Die Leitung hat Dr. Matthias Lotzmann. Karten zum Preis von 15 Euro über wuppertal-live.de
Frühstück am Bahnhof
28.09.2018 - Der Herbst ist da und mit ihm sinken die Temperaturen und werden die Tage kürzer und dunkler. Jetzt sind es zunehmend arme, alte und einsame Menschen, die der Bahnhofsmission einen Besuch abstatten. Sie reden über ihr Leben, ihre Probleme, ruhen sich aus, wärmen sich auf – und sind dankbar für ein Frühstück. „Unsere Kaffeemaschine ist gerade in der kalten Jahreszeit im Dauereinsatz“, berichten die überwiegend ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter der Ökumenischen Bahnhofsmission, die von Caritas und Diakonie am Wuppertaler und am Solinger Hauptbahnhof betrieben wird. Die Bahnhofsmission würde sich deshalb sehr freuen, wenn die Wuppertaler und Solinger helfen, den Bedarf an Kaffee, haltbarer Milch, Gebäck und ähnlichem zu decken. Spender sind herzlich eingeladen, ihre Spenden persönlich der Bahnhofsmission abzugeben. In Wuppertal ist die Bahnhofsmission an Gleis 1 montags bis freitags von 08.30 bis 18.00 Uhr geöffnet, in Solingen-Ohligs am Bremshey-Platz von 10.00 bis 16.00 Uhr.
Nachschub für den Babyladen
08.02.2018 - 1004 Frauen und Männer haben im Jahr 2017 Rat und Hilfe bei der Schwangeren-Beratungstelle esperanza der Wuppertaler Caritas bekommen. 705 Frauen erhielten eine finanzielle Unterstützung aus der Bundestiftung Mutter und Kind, 256 Frauen Sachspenden aus dem esperanza-Babyladen. Dessen Regale müssen wegen der großen Nachfrage neu aufgefüllt werden. Benötigt werden Erstausstattungsgegenstände und Babybekleidung bis Größe 74. Gut erhaltene Sachen können bei esperanza, Kasinostraße 26, 42103 Wuppertal abgegeben werden. Telefonische Terminvereinbarung unter 389034030.
Mit dem Handy in die Vergangenheit
15.11.2017 - Für ihrem Widerstand gegen den Nationalsozialismus haben Caritasdirektor Hans Carls und seine Sekretärin Maria Husemann mit Verhaftung und Gefangenschaft in verschiedenen Konzentrationslagern bezahlen müssen. Am Caritashaus in der Kolpingstraße 13 gelangt man jetzt über zwei QR-Code-Plaketten mit dem Smartphone in ihre Geschichte.

Veranstaltungen

Literaturtreffen
26.10.2018 - Am 26.10.2018 werden im Internationalen Begegnungszentrum um 16:00 Uhr Werke von Wladimir Wysotskij vorgestellt.
Musikalischer Literaturabend
27.10.2018 - Die bedeutsamen Werke von Alexander Puschkin und seiner Epoche werden am 27.10.2018 um 16:00 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum vorgestellt.
Literaturtreffen
03.11.2018 - Am 03.11.2018 findet die Präsentation eines Buches von Irene Kreker um 16:00 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum statt. Im Anschluss werden eigene Lieder begleitet auf der Gitarre von Maryna Bilotserkivska.

Schwangerschaftsberatung esperanza: Jede zweite Frau hat einen Migrationshintergrund

„Babynest“-Gruppen stärken Erziehungs-Kompetenzen
10. August 2018; (presse@caritasnet.de)

Köln. Die katholische Schwangerschaftsberatung esperanza ist zu einer wichtigen Anlaufstelle für Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund geworden: Mit 53 Prozent hatte 2017 mehr als jede zweite Frau, die sich beraten ließ, ausländische Wurzeln. Insgesamt nahmen 9.835 Frauen und Männer das Angebot der persönlichen Schwangerschaftsberatung wahr. Immer wichtiger werden die Babynest-Gruppen. 2017 besuchten 217 Mütter mit ihren Kindern bis zum zweiten Lebensjahr insgesamt 42 Kurse. In den Gruppen bekommen sie mehr Sicherheit im Umgang mit ihrem Kind.


5.300 Frauen mit Migrationshintergrund besuchten 2017 die 36 Beratungsstellen im Erzbistum Köln. „Diese Frauen sind durch ihre persönliche Geschichte oft psychisch und physisch belastet“, sagt Anke Hirsch, Referentin für Schwangerschaftsberatung beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln. Oft behindern Sprachschwierigkeiten den Beratungsprozess, auch kulturelle Unterschiede oder unterschiedliche Rollen- und Familienbilder zählen zu den Herausforderungen. „ Meist sind die Frauen materiell schlecht ausgestattet und die Wohnverhältnisse sind sehr provisorisch und beengt“, so Hirsch.


Zum Konzept der esperanza-Schwangerschaftsberatung gehört auch der seit zehn Jahren in Kooperation mit der Familienbildung im Erzbistum Köln angebotene Kurs „Babynest“. Hier lernen Eltern aus schwierigen Lebenssituationen, wie sie ihr Kind in seiner Entwicklung bestmöglich unterstützen und bauen gleichzeitig wichtige soziale Kontakte auf. Hirsch: „Im Fokus steht neben dem Blick auf das Kind die Entwicklung und Stärkung der elterlichen Kompetenzen mit dem Ziel, ein positives Mutter- und Vaterbild zu entwickeln.“


Esperanza half 2017 insgesamt mit 3,5 Millionen Euro. Das Geld stammt aus Bundesstiftungen und dem auf eine Million Euro aufgestockten bischöflichen Hilfsfonds.


Weitere Infos: www.esperanza-online.de


Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 280 Mitglieder als Träger von mehr als 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in fachlichen sowie wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik.

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