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Aktuelles aus dem Kreis

Caritas gedenkt der in 2021 verstorbenen Drogenkonsument*innen
19.07.2021 - Mettmann. Anlässlich des alljährlichen Gedenktages der verstorbenen Drogenkonsument*innen lädt der Caritasverband für den Kreis Mettmann am Mittwoch, 21.Juli, von 13:30 bis 14:30 Uhr ein zum Gedächtnis am Kirchplatz an St. Lambertus. Um 14 Uhr werden die Kirchenglocken aus diesem Anlass läuten.
Deine Gefühle - Deine Freiheit
30.06.2021 - Der Kreativwettbewerb "Deine Gefühle – Deine Freiheit" stellt das Thema LGBTQ* in den Mittelpunkt.  Auf Deutsch steht diese Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell, trans, queer. Das sind alles Beschreibungen für sexuelle Orientierungen und Formen von Identitäten. Durch den Wettbewerb wollen die Akteure gemeinsam ein öffentliches Zeichen setzten und für dieses wichtige Thema sensibilisieren. Eingeladen dabei zu sein, sind alle jungen Menschen zwischen 10 und 27 Jahren.
NEU: Beratungsstelle gegen Alltagsrassismus
29.06.2021 - Auch im Kreis Mettmann gehört rassistische Diskriminierung zum Alltag vieler Menschen. Betroffene finden ab sofort Hilfe in der neu geschaffenen Beratungsstelle. Die Mitarbeitenden der leisten Unterstützung, informieren über mögliche rechtliche Schritte und begleiten zu Terminen. Das Gemeinschaftsprojekts von AWO, Caritas, Diakonie, DRK sowie dem Paritätischen wird vom Kreis Mettmann finanziert.
Malwettbewerb für Kinder aus Familien mit Flucht- oder Migrationsgeschichte
28.06.2021 - "Ich und meine Familie in Deutschland", lautet der Titel des Malwettbewerbs den Caritasverband und Aktion neue Nachbarn für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren mit Flucht- oder Migrationsgeschichte am 30. Juni starten. Die Kinder können ihre Kunstwerke auf Malpapier mit einem goldenen Rahmen gestalten. Die besten Bilder werden prämiert.
Förderverein startet Arbeit mit einer Geschenkübergabe
23.06.2021 - Der neue „Förderverein für die Caritas-Arbeit in Heiligenhaus e.V.“ der aus der Caritasgesellschaft Heiligenhaus hervorgegangen ist hat seine Arbeit nun auch offiziell begonnen. Ziel dieses Fördervereins ist es Kinder, Jugendliche, Senioren und Menschen in besonderen Notlagen unbürokratisch und ergänzend zu unterstützen. Dieses Ziel möchten Vorstand und Geschäftsführung nicht nur mit individuellen Leistungen, sondern auch durch die gezielte Förderung von Einrichtungen erreichen.

Fachberatung gegen Gewalt

Sie sind innerhalb Ihrer Partnerschaft gewalttätig geworden oder bekommen das von Ihrer Umwelt gespiegelt? Sie kennen jemanden, den es betrifft oder sind sich noch nicht sicher, dann sollten Sie jetzt weiterlesen.

 

Gewaltbereitschaft in der Partnerschaft

  • hat viele Gesichter (körperliche, seelische, finanzielle…  Gewalt)
  • wird nicht mit den Genen vererbt, sondern im Laufe des Lebens erworben. Sie können also damit aufhören, wenn Sie es ernsthaft wollen
  • ist kein Wesenszug, sondern ein Verhalten, welches nur Sie ändern können
  • kommt nicht plötzlich aus dem Nichts, Sie entscheiden und verantworten Ihr Tun
  • schadet Ihren Kindern, auch wenn diese nicht selbst geschlagen werden
     

Gewalt in der Partnerschaft ist ein Kreislauf, aus dem man nur schwer ohne fremde Hilfe aussteigen kann. Steigen Sie bei uns ein, damit wir Ihnen beim Ausstieg helfen.

 

Häusliche Gewalt ist nie Privatsache

Sie ist immer ein Verstoß gegen das Recht des Menschen auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Auch Kinder sind von häuslicher Gewalt direkt oder indirekt betroffen. Täterarbeit nach häuslicher Gewalt dient dem Opferschutz und gibt Tätern und Täterinnen die Gelegenheit, gewaltfreie Handlungskompetenzen zu erlernen und diese zu erweitern. Das hilft, den Schutz der Familien vor weiterer Gewalt zu sichern.

 

An wen richtet sich dieses Angebot?

Partnerschaftsgewalt kommt in allen sozialen Schichten, allen Altersgruppen, sowie allen Bildungsschichten vor – unabhängig der Herkunft oder Religion der Beteiligten. Falsche Scheu ist also nicht angebracht. Unser Ziel ist die nachhaltige Beendigung häuslicher Gewalt und damit der Schutz der Opfer und deren Kinder.

 

Wir richten uns mit unserem Angebot an Menschen ab 18 Jahre, die gegen ihre/n Partner/in Gewalt ausgeübt haben oder fürchten es – in gleich welcher Art und Weise – zu tun. Unabhängig davon, ob aus eigenem Antrieb oder aufgrund einer institutionellen Weisung (Gericht, Staatsanwaltschaft, Jugendamt…), wir helfen Ihnen gern.

 

Unser Angebot konkret

Wir arbeiten mit Männer und Frauen, die in einer bestehenden oder früheren partnerschaftlichen Beziehung Gewalt ausgeübt haben, ausüben oder befürchten dies zu tun. Wir haben eine wertschätzende Grundhaltung gegenüber den ratsuchenden Menschen, lehnen jedoch die von ihnen ausgeübte Gewalt ab. Unter häuslicher Gewalt verstehen wir körperliche, sexualisierte, seelische, ökonomische und emotionale Gewalt auch (ex-)Partnerstalking ist ein Thema.

 

Wir bieten:

  • individuelle Einzelgespräche (Information und Beratung)
  • Gruppenprogramm (Soziales Training für gewaltfreies Leben in Ehe und Partnerschaft)
  • Krisengespräche
  • ggf. Paarberatung (gemeinsam mit unserem Kooperationspartner)
     

Darauf können Sie sich verlassen – damit Sie mit Ihrem Anliegen in guten Händen sind:

 

Die Caritas Fachberatung gegen Gewalt arbeitet gemäß den Standards der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG), ist dort gestaltendes Mitglied und in regionalen (z.B. Runder Tisch gegen häusliche Gewalt, Expertenrunde Gewalt…) sowie überregionalen Netzwerken und Arbeitskreisen gegen häusliche Gewalt engagiert.

 

Unser Ziel ist die nachhaltige Beendigung häuslicher Gewalt und damit der Schutz der Opfer und deren Kinder. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen grundsätzlich über die erforderlichen professionellen und menschlichen Qualifikationen mit Zusatzqualifikationen im Bereich der Täterarbeit.

 

"Laut Bundeskriminalamt sind 2017 rund 114.000 Frauen Opfer häuslicher Gewalt geworden. Die Dunkelziffer ist höher. Es stellt sich immer die Frage: Wer sind diese Täter? Und was kann man dagegen tun? Die „Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt“ bietet Hilfe in Sachen Opferschutz an." Bericht bei WDR Frau TV. Hier...

Ihr Kontakt zu uns

Andreas E. Smolka

Johannes-Flintrop-Str. 19

40822 Mettmann

 

Tel.: 02104-926235

Fax: 02104-926296

E-Mail: gewaltfrei@caritas-mettmann.de

 

Persönliche Beratung nach telefonischer Vereinbarung.

Ihr Anliegen wird vertraulich behandelt - wir unterliegen der Schweigepflicht.

Ihr Weg zu uns