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Aktuelles aus dem Kreis

youngcaritas: Weihnachtsgrüße für Senioren
19.11.2020 - Wie schön ist es dann, einen kleinen Weihnachtsgruß zu bekommen und zu sehen, dass jemand an einen denkt! Das Team der Caritas-Freiwilligenzentrale möchte zu Weihnachten die youngcaritas-Aktion "Brieftaube" wieder aufleben lassen und sucht Jugendliche, aber auch gerne Familien oder Erwachsene, die einem älteren Menschen in Mettmann mit einem kleinen Weihnachtsgruß eine Freude machen möchten.
Gewalt in Partnerschaft und Ehe steigt
19.11.2020 - Corona erhöht das Gewaltrisiko in vielen Familien. Beratungsstelle der Caritas hilft die Gewalt zu beenden. Gerade erst stellte Bundesfamilienministerin Giffey die aktuelle Auswertung der Kriminalstatistik in Bezug auf häusliche Gewalt vor. Fazit: Die Zahl von Mord und Totschlag, Sexualdelikten, Körperverletzungen oder Stalking ist in (Ex-) Paarbeziehungen nimmt einfach nicht ab. Auch in unserer Region nicht. Dabei sollte das eigene Zuhause doch Sicherheit und Geborgenheit geben.
Caritas: Neue Nachbarn im Advent
18.11.2020 - Der Fachdienst für Integration und Migration sendet Videobotschaften aus vier Städten des Kreises Mettmann und vermittelt Einblicke in internationale Weihnachtsbräuche und versendet damit Advents- und Weihnachtswünsche! Christ*innen unterschiedlicher Konfessionen aus Griechenland, Togo, Polen und Syrien erzählen von ihren Advents- und Weihnachtsbräuchen. Sie alle leben seit wenigen Jahren oder auch schon seit Jahrzehnten im Kreis Mettmann - in Velbert, Wülfrath, in Haan und Ratingen. 
Caritas und KHG bringen Farbe ins Mettmanner grau
18.11.2020 - Mettmann. Ein farbenfrohes Graffito strahlt weithin über die viel befahrene Einmündung der Beethoven- in die Talstraße und verkündet: "Die Würde des Menschen ist unantastbar!" Mit der Fertigstellung schließen der Caritasverband für den Kreis Mettmann und das Konrad-Heresbach-Gymnasium (KHG) die erste Hälfte ihres Gemeinschaftsprojekts "Plakativ aktiv für Demokratie" ab. 
Goldene Caritas-Ehrennadel für Stadt-Caritaskreis Ratingen
16.11.2020 - Stellvertretend für den gesamten Stadt-Caritaskreis zeichnete Kreisdechant Pfarrer Daniel Schilling Hedwig Stinshoff und Annemarie Freitag am Sonntag in einer feierlichen Messe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul mit der goldenen Caritas-Ehrennadel aus.

Fachberatung gegen Gewalt

Sie sind innerhalb Ihrer Partnerschaft gewalttätig geworden oder bekommen das von Ihrer Umwelt gespiegelt? Sie kennen jemanden, den es betrifft oder sind sich noch nicht sicher, dann sollten Sie jetzt weiterlesen.

 

Gewaltbereitschaft in der Partnerschaft

  • hat viele Gesichter (körperliche, seelische, finanzielle…  Gewalt)
  • wird nicht mit den Genen vererbt, sondern im Laufe des Lebens erworben. Sie können also damit aufhören, wenn Sie es ernsthaft wollen
  • ist kein Wesenszug, sondern ein Verhalten, welches nur Sie ändern können
  • kommt nicht plötzlich aus dem Nichts, Sie entscheiden und verantworten Ihr Tun
  • schadet Ihren Kindern, auch wenn diese nicht selbst geschlagen werden
     

Gewalt in der Partnerschaft ist ein Kreislauf, aus dem man nur schwer ohne fremde Hilfe aussteigen kann. Steigen Sie bei uns ein, damit wir Ihnen beim Ausstieg helfen.

 

Häusliche Gewalt ist nie Privatsache

Sie ist immer ein Verstoß gegen das Recht des Menschen auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Auch Kinder sind von häuslicher Gewalt direkt oder indirekt betroffen. Täterarbeit nach häuslicher Gewalt dient dem Opferschutz und gibt Tätern und Täterinnen die Gelegenheit, gewaltfreie Handlungskompetenzen zu erlernen und diese zu erweitern. Das hilft, den Schutz der Familien vor weiterer Gewalt zu sichern.

 

An wen richtet sich dieses Angebot?

Partnerschaftsgewalt kommt in allen sozialen Schichten, allen Altersgruppen, sowie allen Bildungsschichten vor – unabhängig der Herkunft oder Religion der Beteiligten. Falsche Scheu ist also nicht angebracht. Unser Ziel ist die nachhaltige Beendigung häuslicher Gewalt und damit der Schutz der Opfer und deren Kinder.

 

Wir richten uns mit unserem Angebot an Menschen ab 18 Jahre, die gegen ihre/n Partner/in Gewalt ausgeübt haben oder fürchten es – in gleich welcher Art und Weise – zu tun. Unabhängig davon, ob aus eigenem Antrieb oder aufgrund einer institutionellen Weisung (Gericht, Staatsanwaltschaft, Jugendamt…), wir helfen Ihnen gern.

 

Unser Angebot konkret

Wir arbeiten mit Männer und Frauen, die in einer bestehenden oder früheren partnerschaftlichen Beziehung Gewalt ausgeübt haben, ausüben oder befürchten dies zu tun. Wir haben eine wertschätzende Grundhaltung gegenüber den ratsuchenden Menschen, lehnen jedoch die von ihnen ausgeübte Gewalt ab. Unter häuslicher Gewalt verstehen wir körperliche, sexualisierte, seelische, ökonomische und emotionale Gewalt auch (ex-)Partnerstalking ist ein Thema.

 

Wir bieten:

  • individuelle Einzelgespräche (Information und Beratung)
  • Gruppenprogramm (Soziales Training für gewaltfreies Leben in Ehe und Partnerschaft)
  • Krisengespräche
  • ggf. Paarberatung (gemeinsam mit unserem Kooperationspartner)
     

Darauf können Sie sich verlassen – damit Sie mit Ihrem Anliegen in guten Händen sind:

 

Die Caritas Fachberatung gegen Gewalt arbeitet gemäß den Standards der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG), ist dort gestaltendes Mitglied und in regionalen (z.B. Runder Tisch gegen häusliche Gewalt, Expertenrunde Gewalt…) sowie überregionalen Netzwerken und Arbeitskreisen gegen häusliche Gewalt engagiert.

 

Unser Ziel ist die nachhaltige Beendigung häuslicher Gewalt und damit der Schutz der Opfer und deren Kinder. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen grundsätzlich über die erforderlichen professionellen und menschlichen Qualifikationen mit Zusatzqualifikationen im Bereich der Täterarbeit.

 

"Laut Bundeskriminalamt sind 2017 rund 114.000 Frauen Opfer häuslicher Gewalt geworden. Die Dunkelziffer ist höher. Es stellt sich immer die Frage: Wer sind diese Täter? Und was kann man dagegen tun? Die „Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt“ bietet Hilfe in Sachen Opferschutz an." Bericht bei WDR Frau TV. Hier...

Ihr Kontakt zu uns

Andreas E. Smolka

Johannes-Flintrop-Str. 19

40822 Mettmann

 

Tel.: 02104-926235

Fax: 02104-926296

E-Mail: gewaltfrei@caritas-mettmann.de

 

Persönliche Beratung nach telefonischer Vereinbarung.

Ihr Anliegen wird vertraulich behandelt - wir unterliegen der Schweigepflicht.

Ihr Weg zu uns