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News

Caritas macht Ehrenamtliche wieder fit in Erster Hilfe
Rhein-Kreis Neuss – Ob beim Handwerksdienst, bei Besuchen von Alleinlebenden oder bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten mit Senioren: Für die ehrenamtlich Mitarbeitenden der Caritas im Rhein-Kreis Neuss können sich immer wieder Situationen ergeben, in denen Erste Hilfe erforderlich ist. Um im Notfall sofort richtig reagieren zu können, nahmen jetzt 21 interessierte Ehrenamtliche an einem Erste-Hilfe-Kurs teil und frischten dabei ihre Kenntnisse wieder auf.
Neustart der Taschengeldbörse Kaarst
Kaarst – Jung und Alt zusammenzubringen und Hilfen im Alltag gegen ein Taschengeld zu vermitteln, das ist Sinn und Zweck der Taschengeldbörse Kaarst. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 17 Jahren. Sie unterstützen ältere Menschen gelegentlich bei alltäglichen Aufgaben und erhalten dafür ein Taschengeld von mindestens sieben Euro pro Stunde. Die Jugendlichen erledigen zum Beispiel kleinere Einkäufe, mähen den Rasen, kehren Laub oder erläutern die Anwendungen eines Smartphones.
Auszeichnung für Caritas-Kita im Haus der Familie
Dormagen – Die Caritas-Kita im Haus der Familie in Dormagen ist einer der Preisträger des Kita-Preises „Gute und gesunde Kita“. Carsten Erretkamps, Fachbereichsleiter Familie und Jugend, und Sarah Stutz, Leiterin der Kita, nahmen den Preis, der mit einer Prämie in Höhe von 5.000 Euro verbunden ist, jetzt in Wuppertal entgegen. Die Auszeichnung wird von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen und der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW) verliehen. Mit ihm werden Kindertageseinrichtungen in NRW ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Sicherheit und Gesundheit von Kindern und Beschäftigten einsetzen.

Fragen und Antworten (FAQ's)

Diese 'FAQ' (Frequently Asked Questions) Seite soll Ihnen ein wenig bei der Beantwortung Ihrer Fragen helfen. Wir haben hier versucht, die gängigsten Fragen zu beantworten. Sollten Sie jedoch feststellen, dass Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen.

Was genau versteht man unter Spielsucht?

Das sogenannte pathologische Spielen ist ein eigenständiges psychiatrisches Krankheitsbild, welches sich durch folgende Merkmale ausdrückt:

  • starkes Eingenommensein vom Glücksspiel
  • nur durch steigende Einsätze ist die gewünschte Erregung zu erreichen
  • erfolglose Kontroll- oder Abstinenzversuche
  • Nicht-spielen-können führt zu Unruhe und Gereiztheit
  • Spielen, um Problemen oder negativer Stimmung zu entkommen
  • Verluste wollen sofort wieder ausgeglichen werden (Chasing-Verhalten)
  • Familienmitglieder und andere werden belogen, um das Ausmaß des Spielens zu vertuschen
  • das Spielen wird durch illegale Handlungen finanziert
  • Gefährdung oder Verlust von Beziehungen, Arbeitsplatz wegen des Spielens
  • der Spieler verlässt sich auf andere als 'Geldgeber'
     

Bei Zutreffen von fünf Merkmalen wird von einer Spielsucht gesprochen.

Wie erkenne ich, ob ich spielsüchtig bin?

Es besteht die Möglichkeit ihr Spielverhalten mit Hilfe der oben genannten Kriterien zu überprüfen oder einen Spielercheck auf dieser Seite zu machen. Eine genaue Abklärung kann allerdings nur im Rahmen einer Beratung erfolgen.

 

Wer ist von Spielsucht betroffen?

Grundsätzlich ist keiner gegen Spielsucht immun. Die Zahl der Spielsüchtigen wird in Deutschland auf ca. 150.000 geschätzt. und ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. Die meisten Spielsüchtigen sind Männer (etwa 90%).

 

Welche Spiele sind gefährlich?

Auf diese Frage läßt sich keine einheitliche Antwort geben. Die Mehrzahl der Spielsüchtigen sind Automatenspieler, die ihr Geld an Geldspielgeräten verlieren. Aber auch 'Fun-Games' (Automaten ohne Gewinnmöglichkeit) gewinnen immer stärker an Bedeutung.
Neben den Automaten sind noch das klassische Glückspiel (Roulette, Black Jack), Pferdewetten aber auch Lotterien wie z. B.: ODDSET und Online-Spiele zu nennen.

 

Welche Chancen habe ich, von meiner Spielsucht geheilt zu werden?

Etwa 60% der SpielerInnen, die eine Therapie -sei dies stationär oder ambulant- beenden, sind auch ein Jahr nach ihrer Beendigung weiter abstinent. Es existieren aber noch keine Langzeitstudien.

 

Wie kann sich ein Spieler gegen weiteres Spielen schützen?

Der beste Schutz ist, sich beraten zu lassen oder eine Therapie zu berginnen. Als zusätzliche Maßnahmen für Spieler kommen in Frage:

  • sich in der Spielbank sperren lassen
  • sich Hausverbot erteilen lassen
  • die Kontogewalt abgeben (Kontoverfügung auf Frau übertragen, EC-Karte abgeben)

 

Welche Hilfsmöglichkeiten gibt es? 
Das Hilfsangebot für Spielsüchtige und ihre Angehörigen hat sich in den letzten Jahren enorm verbessert. Neben ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen und der stationären Therapie in Kliniken gibt es eine Vielzahl von Selbsthilfegruppen. Unter Hilfsangebote in Ihrer Nähe finden Sie eine Auflistung von Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Kliniken. Um das passende Behandlungsangebot herauszufinden, empfehlen wir ein Informationsgespräch in einer Beratungsstelle.

 

Was können Angehörige tun?
Die Entwicklung vom Spielen als Freizeitvergnügen hin zur Sucht findet oft schleichend statt. Angehörige sollten ihre eigenen Sorgen und Vermutungen ernst nehmen und dem Spieler auch kein Geld leihen. Es ist notwendig dem Spieler gegenüber konsequent zu sein (d. h. sich ggf. auch zu trennen). Angehörige sollten vom Spieler ein sichtbares Engagement verlangen, z. B. eine Beratungsstelle aufzusuchen.

 

Wenn mein(e) Partner(in) spielt, heißt das, dass sie/er mich nicht mehr liebt?
Das pathologische Spielen ist im Sinne einer Krankheit zu verstehen, die eine Eigendynamik entwickelt. Wenn der Partner / die Partnerin spielt, hat dies in erster Linie etwas mit ihm / ihr zu tun. Die Liebe zum Partner / zur Partnerin kann für sie oder ihn jedoch eine Motivation sein, sich behandeln zu lassen.

Ihr Kontakt zu uns

Fachstelle Glücksspielsucht

Rheydter Straße 176
41464 Neuss

 

Telefon: 02131 889-170
Fax: 02131 889-182
E-Mail: verena.verhoeven@caritas-neuss.de
            lara.desinger@caritas-neuss.de 
            eva.veith@caritas-neuss.de

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