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MAIK

Dein Talent für Kids!

Infos rund um den Erzieher-Beruf

In vielen pädagogischen Bereichen werden Fachkräfte dringend gesucht. Ob durch den Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter 6 Jahren in Kindertageseinrichtungen, bei der Betreuung und Förderung von Kindern an Grundschulen oder in der Stationären Jugendhilfe.

Nur ausreichend qualifizierte Fachkräfte können in all diesen Bereichen eine professionelle Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern sicherstellen. Sie garantieren ein verlässliches Angebot und gesicherte Leistungen für Kinder und deren Familien.

Sich im Vorfeld mit den Anforderungen und Rahmenbedingungen der Berufsfelder auseinander zu setzten, aber auch die Chancen und Herausforderungen im späteren Alltag zu erkennen ist wichtig. Es sichert langfristige Zufriedenheit in einem spannenden und abwechslungsreichen Beruf.

Diese Webseite entstand während der Laufzeit des Projektes MAIK - Männer arbeiten in Kitas (2011-2013). Sie hat sich als Informationsportal rund um die Themen Männer in Kitas, Wege in den Beruf sowie geschlechterbewusste Erziehung und Bildung bewährt. 

Ziel der Seite ist es, eine generelle Orientierung bei der Berufswahl zu bieten. Außerdem sollen die vielfältigen und abwechslungsreichen Möglichkeiten verdeutlicht werden, die der Beruf speziell für männliche pädagogische Fachkräfte zu bieten hat.

MännerArbeitenInKitas?! In Echt!

Erzieher berichten aus der Praxis

Dein Talent für Kids

Dein Talent für Kids!

Alle Antworten auf die wichtigsten Fragen

Die Tätigkeit als Erzieherin oder Erzieher in Institutionen der Kinderbetreuung ist vielfältig und abwechslungsreich. Sie ist erfüllend und kann individuell mitgestaltet werden.

Sie fordert einen aber auch immer wieder heraus!

Hast Du das Talent ...

  • große und kleine Menschen zu begeistern?

  • dich auf Kinder einzulassen und ihnen zuzuhören?

  • konsequent zu sein und Menschen gleichzeitig wertzuschätzen?

  • dich für Themen zu begeistern und diese anderen nahe zu bringen?

  • Verantwortung zu übernehmen?

  • auch in stressigen Situationen nicht die Geduld zu verlieren?

  • mit Kindern und mit Erwachsenen auf Augenhöhe zu sprechen?

  • im Team und mit Eltern konstruktiv zu arbeiten?

Fühlst du dich angesprochen? Dann probiere aus, ob der Beruf des Erziehers zu dir passt!

Kindertageseinrichtung

  • Betreuung von Kindern im Alter von 0-6 Jahren
  • Unterstützung der kindlichen Entwicklung und des Sozialverhaltens
  • Förderung von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen und (drohender) Behinderung
  • Bildungsarbeit anhand der Bildungsgrundsätze NRW
  • Konzepterstellung
  • Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Kooperation und Vernetzung mit anderen Institutionen und im Gemeinwesen  

Weitere Informationen zum Beruf Erzieherin oder Erzieher findest du auch hier.

Offene Ganztagsgrundschule (OGS)

  • Betreuung von Kindern im Alter von 6-10 Jahren
  • Begleitung ihrer Entwicklung, der Altersgruppe entsprechend
  • Förderung des Bildungserfolgs durch Kooperation mit der Schule und Begleitung in den täglichen Lernzeiten
  • Pädagogische Förderung und Begleitung der Kinder anhand der Bildungsgrundsätze NRW
  • Gestaltung von vielfältigen (freizeit-)pädagogischen Angeboten, z. B. in den Bereichen Bewegung, künstlerisches Gestalten, Spiel, Bildung für nachhaltige Entwicklung usw.
  • Rhythmisierung des Ganztags für die Kinder: angemessener Wechsel zwischen Ruhezeiten, Aktivitätsphasen und Lernzeiten
  • Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern
  • Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern im Sozialraum
  • Verknüpfung von formalem (Schule), non-formalem (außerschulischem) und informellem Lernen (Lernen in Lebenszusammenhängen)

Heimbereich (Stationäre Jugendhilfe)

  • Versorgung und pädagogische Förderung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 0-21 Jahren
  • Unterstützung der Entwicklung und des Sozialverhaltens von Kindern und Jugendlichen
  • Gestaltung positiver Lebensorte
  • Organisation des alltäglichen Lebens (Schule, Freizeit, Ferien)
  • Entwicklung von Konzepten für verschiedene Zielgruppen
  • Elternarbeit

Erzieherinnen und Erzieher werden­ aktuell sehr gesucht. Diese hohe Nachfrage wird im Zuge des weiteren Ausbaus von Kita- und OGS-Plätzen und den Bedarfen in der stationären Jugendhilfe nicht so schnell abklingen.

Mit deinem persönlichen Talent und einer qualifizierten Ausbildung kannst du dich in vielen Bereichen einbringen und den Lebensweg von Kindern und Jugendlichen mitgestalten und begleiten. Werde Experte im pädagogischen Bereich und nutze die Möglichkeiten dich zu spezialisieren!

Aktuelle Daten und Informationen über Personal, Arbeitsmarkt und Erwerbssituation sowie über die Qualifizierung z. B. in der Frühpädagogik findest du unter anderem beim Fachkräftebarometer Frühe Bildung.

Im Heimbereich kannst du nach deiner Ausbildung direkt in einer Wohngruppe beginnen. Die Anzahl der Hilfen zur Erziehung außerhalb des Elternhauses sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Aus diesem Grund werden auch immer mehr ausgebildete Fachkräfte benötigt, um die Kinder und Jugendlichen bestmöglich zu versorgen.

Eine gute Übersicht findest du hier.

Tarifliche Eingruppierung und Entgelt

Erzieherinnen und Erzieher werden nach der Entgelttabelle für den Sozial- und Erziehungsdienst (Eingruppierungsstufe 8a oder 8b) des TVöD Kommunen bezahlt. In katholischen Kitas und den Offenen Ganztagsschulen wird nach der Kirchlichen Arbeits- und Vergütungsordnung (KAVO) oder den Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes (AVR) vergütet. Die Vergütung entspricht weitestgehend dem TVÖD im öffentlichen Dienst oder wird diesem angepasst.

Als staatlich anerkannte Erzieherin oder Erzieher verdienst du am Anfang auf einer Fachkraftstelle in der Kita z. B. rund 2.770 EUR brutto (KAVO - Stand: 01.04.2019).  Ebenso in der stationären Jugendhilfe, wo jedoch noch Wochenend- und Schichtzulagen hinzugerechnet werden. Mit Zunahme der Berufserfahrung und Beschäftigungsdauer oder durch die Wahrnehmung neuer Aufgaben, z. B. als Gruppenleitung, steigt die Vergütung.

Eine sehr gute Übersicht als Faktenblatt zu Verdienstmöglichkeiten findest du hier.

Karrierechancen

Als Erzieherin oder Erzieher bieten sich dir vielfältige Chancen zur beruflichen Weiterentwicklung: Mit einer erfolgreich abgeschlossene Ausbildung kannst du im Gruppendienst arbeiten und - nach mindestens zweijähriger Berufserfahrung - eine Einrichtung leiten. Darüber hinaus, in Kombination mit dem Erwerb der (Fach-)Hochschulreife, kannst du studieren:

  • Kindheitspädagogik
  • Sozialer Arbeit oder
  • Sozialmanagement

Es besteht auch die Möglichkeit vielfältige Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Beispielsweise kannst du Zertifikate in folgenden Bereichen erlangen:

  • Gesundheitspädagogik
  • Musikpädagogik
  • Motopädagogik
  • Theaterpädagogik
  • Traumapädagogik
  • und in vielen weiteren…

Ob der Beruf etwas für dich ist, kannst du am besten selbst herausfinden, indem du deine eigenen Erfahrungen im sozialen Bereich machst. Beim jährlich stattfindenden Boys´Day kannst du z. B. einen Schnuppertag in einer Einrichtung verbringen oder ein Praktikum andenken. Auch über einen längeren Zeitraum, wie im Freiwilligen Sozialen Jahr oder beim Bundesfreiwilligendienst, kann man den pädagogischen Alltag besser kennenlernen. Nichts geht über eigene Erfahrungen!

 

Boys Day

Boys´Day

Der Boys’Day findet in der Regel am vierten Donnerstag im April eines Jahres statt. An diesem Tag hast du die Möglichkeit, in den Beruf hinein zu schnuppern und den Berufsalltag in einer Kita kennenzulernen.

Frag einfach mal deine Lehrerin oder deinen Lehrer, ob du am Boys’Day teilnehmen kannst. Mitmachen lohnt sich!  

Mehr Informationen erhältst du auf der Boys´Day-Webseite.

Katholische Kitas im Erzbistum Köln

Praktikum

Hier findest du alle katholischen Kitas im Erzbistum Köln. Du kannst dort über die Postleitzahl oder Ortsangabe Kitas in deiner Nähe herausfiltern. Nimm Kontakt mit der Kita deiner Wahl auf und erkundige dich nach einem Praktikumsplatz.

Auch in einer stationären Einrichtung ist ein Praktikum möglich. Eine Auflistung aller stationären Einrichtungen im Erzbistum Köln findest du hier. Nimm Kontakt zu einer Einrichtung auf und lerne diese und deinen vielleicht zukünftigen Beruf hautnah kennen.

Natürlich kannst du auch in einer Offenen Ganztagsschule (OGS) ein Praktikum machen und in das besondere Arbeitsfeld an der Schnittstelle Jugendhilfe – Schule hineinschnuppern. Kontakte kannst du über maik@caritasnet.de erfragen.

FSD

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Wenn du nach deiner Schulzeit noch nicht genau weißt, welchen Beruf du erlernen möchtest, bietet sich ein sogenannter Freiwilligendienst an. Freiwillige erhalten eine monatliche Pauschale von 440 Euro (inkl. 50 Euro Verpflegungspauschale – Stand: April 2019) und können über einen längeren Zeitraum (6 – 18 Monate) in soziale Arbeitsfelder hinein schnuppern und Einblicke bekommen, ob ein Berufsfeld besonders zu ihnen passt.

Wenn du dich für einen Freiwilligendienst interessierst oder weitere Fragen dazu hast, wende dich direkt an unseren Kooperationspartner:

Freiwillige Soziale Dienste im Erzbistum Köln e. V.

Dort hilft man dir gerne weiter!

Dein Weg in den Traumberuf: So wirst DU Erzieher!

Übersicht über die einzelnen Zugangswege

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom. Die Ausbildung unterliegt jedoch den Regelungen der einzelnen Bundesländer.

Wir informieren hier über die Zugangsmöglichkeiten in NRW:

Die klassische Ausbildung dauert drei Jahre. Davon werden zwei Jahre an einer Fachschule absolviert und mit dem Abschluss Staatlich geprüfte Erzieherin oder Staatlich geprüfter Erzieher beendet. Daran schließt sich das einjährige Berufspraktikum an, welches - nach erfolgtem Kolloquium - zur Berufsausübung als Staatlich anerkannte Erzieherin oder Staatlich anerkannter Erzieher berechtigt.

Da es sich um eine vollschulische Ausbildung handelt, wird für die schulischen Ausbildungsjahre keine Ausbildungsvergütung gezahlt. Erst das berufspraktische Jahr (Anerkennungsjahr) wird finanziell entlohnt. Im Anerkennungsjahr verdienst du derzeit ca. 1.600 EUR brutto.

Bei der praxisintegrierten Ausbildung (PIA) werden fachtheoretische und fachpraktische Ausbildungszeiten miteinander verbunden. Das Berufspraktikum ist in die drei Jahre Ausbildungszeit integriert. Neben bestimmten Zugangsvoraussetzungen ist der Nachweis eines entsprechend bezahlten Praktikumsplatzes in einer anerkannten sozialpädagogischen Einrichtung erforderlich. Denn: Die Studierenden schließen von Anfang an einen Praktikumsvertrag mit dem Träger, zum Beispiel einer Kindertageseinrichtung, ab. Dieser zahlt den Studierenden über die Dauer der Ausbildung eine Praktikumsvergütung, die an den TVAöD – Besonderer Teil Pflege angelehnt ist.

Umfassende Informationen über Zugangsmöglichkeiten, Inhalte und Ablauf einer praxisintegrierenden Ausbildung (PIA) findest du hier.

In katholischen Kitas in pfarrlicher Trägerschaft wirst du dann wiederum nach der Kirchlichen Arbeits- und Vergütungsordnung (KAVO) vergütet und sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bei Aufnahme einer Tätigkeit in einer Kita in Trägerschaft eines Caritasverbandes gelten in der Regel die Richtlinien für Arbeitsverträge der Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes (AVR).

Die kirchlichen Vergütungstabellen passen sich stets sukzessive dem TVAöD an oder gleichen Unterschiede durch Zulagen aus.

Vor Aufnahme der Ausbildung ist immer die persönliche Eignung durch die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses nachzuweisen.

Grundsätzliche Informationen zu Wegen in den Beruf in Nordrhein-Westfalen erhältst du hier.

Eine Ausbildung kannst du zum Beispiel an den katholischen Fachschulen im Erzbistum Köln absolvieren.

Beachte dabei, dass diese dich zum Teil nur aufnehmen, wenn du aus dem jeweiligen Einzugsgebiet kommst.

Eine Liste aller Fachschulen für Sozialwesen in der Fachrichtung Sozialpädagogik in NRW, die diesen Bildungsgang anbieten,

findest du hier.

Ausbildungskosten

Staatlich anerkannte Fachschulen erheben in der Regel kein Schulgeld. Ob und in welcher Höhe eine Fachschule Kosten erhebt, solltest du unbedingt im Vorfeld an der jeweiligen Schule erfragen.

Je nach Bildungsgang können aber Kosten für Bücher, Arbeitsmaterial, Projektarbeit, erweitertes Führungszeugnis, Bescheinigung über gesundheitliche Eignung, Bescheinigung nach §43 Infektionsschutzgesetz, Workshops, Zusatzqualifikationen, Seminarfahrten oder für Exkursionen entstehen.

Die Kosten von privaten Fachschulen variieren je nach Anbieter, weshalb ein Preisvergleich unbedingt sinnvoll ist, denn diese erheben eventuell ein Schulgeld.

An der Katholischen Hochschule (KatHO) musst du bei dem ausbildungsintegrierenden Studiengang "Kindheitspädagogik, B. A." folgende Semestergebühren einkalkulieren:

  • den Sozialbeitrag für das Studentenwerk,
  • das Semesterticket 
  • einen Beitrag für den AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss).

So belaufen sich die Kosten dort aktuell (Stand: Juli 2019) auf ca. 260 Euro pro Semester. Der Beitrag wird jedes Semester neu berechnet und ist von jedem Studierenden zu zahlen.

Fördermöglichkeiten (BAföG)

Je nach deinen individuellen Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, eine finanzielle Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) bzw. dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) zu erhalten.

Informationen hierzu geben dir die Ämter für Ausbildungsförderung oder sind für NRW hier zu finden.

Kennst du schon die WiFF-Studiengangsdatenbank? Sie ist die einzige Datenbank speziell für früh- und kindheitspädagogische Studiengänge. Auf einen Klick findet du dort alle Bachelor- und Master-Studiengänge der Früh- bzw. Kindheitspädagogik, die bundesweit in Deutschland angeboten werden. Die Suchfunktion ermöglicht eine Auswahl nach verschiedenen Kriterien.

Wichtig: An einigen der aufgelisteten Hochschulen kannst du nur mit einer abgeschlossenen Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin oder zum Erzieher studieren, bei anderen gibt es diese Hürde nicht. Beachte also unbedingt die Zugangsvoraussetzungen!

Auch für den Heimbereich gilt die Fülle der verschiedenen Studienmöglichkeiten:

Du kannst ganz klassisch:

  • Soziale Arbeit
  • Sozialmanagement

studieren oder eine Vielzahl weiterer Studiengänge im Bachelor oder Master absolvieren.

Der Hochschulkompass hilft dir den richtigen Studiengang zu finden.

 

Dualer Studiengang (Ausbildungsintegrierendes Studium)


Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) bietet in Vollzeit den ausbildungsintegrierenden Modell-Studiengang "Kindheitspädagogik B. A." an. Dieser ist ab dem ersten Semester mit der Berufsausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin oder zum staatlich anerkannten Erzieher verbunden. Der Vollzeitstudiengang umfasst insgesamt acht Semester. Die Kölner Abteilung der Hochschule kooperiert dabei mit fünf Fachschulen für Sozialpädagogik sowie Praxisträgern und deren Einrichtungen.

Weitere Informationen erhält du hier: www.katho-nrw.de

Der Studiengang startet mit Beginn des Schuljahres bzw. dem Wintersemester und die Bewerbungsfrist endet jeweils zum 31. März eines Jahres.

Die Bewerbungsunterlagen musst du fristgerecht bei einer der kooperierenden Fachschulen für Sozialpädagogik einreichen.

Mit folgenden Berufsabschlüssen kannst du als sozialpädagogische Fachkraft in einer Kita in NRW arbeiten:

Information über erforderliche Berufsabschlüsse/Studienabschlüsse

Bei Caritas Campus, dem Portal für Fort- und Weiterbildungsangeboten des Diözesan-Caritasverbandes, kannst Du fehlende, aber erforderliche zusätzliche Qualifizierungen (z. B. für den Bereich Pädagogik der Kindheit und Entwicklungspädagogik, auch im Umfang von bis zu 160 Stunden) erwerben.

Du willst mit fachfremder Berufserfahrung einsteigen? Auch hier gelten in der Regel die einschlägigen Aufnahmevoraussetzungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin oder zum staatlich anerkannten Erzieher (Vgl. "Übersicht über Zugangswege" unter Ausbildungswege)

Wichtiger Hinweis: Für die Aufnahme an einer Fachschule für Sozialpädagogik gilt keine Altersbeschränkung!

Eine verkürzte Ausbildung für Menschen die quer einsteigen gibt es in NRW nicht.

Interessant für Quereinsteiger ist vor allem die Praxisintegrierte Ausbildung (PIA), bei der Theorie und Praxis über die dreijährige Ausbildungsdauer verzahnt sind. Für die fachpraktischen Ausbildungszeiten besteht zudem ein Anspruch auf eine Vergütung.

Umfassende Informationen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung, z. B. in Bezug auf die Möglichkeit Bildungsgutscheine zu nutzen, erhältst du durch die Bundesagenturen für Arbeit und Jobcenter:

https://www.arbeitsagentur.de/karriere-und-weiterbildung/foerderung-berufliche-weiterbildung 

Allgemeine Informationen zur Ausbildungssuche und der Unterstützung hierbei erhältst du ebenfalls durch die Bundesagentur für Arbeit:

https://www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung

Nicht-Schülerprüfung (Externenprüfung)

Es gibt in Nordrhein-Westfalen noch die Möglichkeit, eine Externenprüfung abzulegen. Diese Prüfungen werden durch die Bezirksregierungen angeboten. Nach einer erfolgreich absolvierten Externenprüfung musst du noch ein einjähriges Berufspraktikum ableisten

Ein Merkblatt des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW zu Zugangsvoraussetzung und Ablauf der Externenprüfung findest du hier: www.berufsbildung.nrw.de

Die aktuelle Prüfungsordnung findest du hier.

Wichtiger Hinweis: Für alle Interessenten empfiehlt sich immer ein Beratungsgespräch bei der zuständigen Bezirksregierung!

Verschiedene Bildungsträger bieten kostenpflichtige Vorbereitungskurse für die Externenprüfung an. Die Arbeitsagenturen übernehmen möglicherweise die Kosten, was jedoch vom Einzelfall abhängig ist.

Mehr Infos zu den Quereinstiegsmöglichkeiten in NRW:

Männer arbeiten in Kitas

Das Projekt MAIK

Das Projekt "MAIK – Männer arbeiten in Kitas" des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln war eines von bundesweit 16 Projekten des Modellprogramms "MEHR Männer in Kitas", die mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert worden ist. Laufzeit: 01.01.2011 - 31.12.2013

Zentrales Ziel des Programms war die Identifizierung und Erprobung praxistauglicher Konzepte und Strategien, die

  • das Interesse von Jungen und Männern am Beruf des Erziehers wecken,
  • das Image des Erzieherberufs verbessern,
  • Männer bei der Entscheidung unterstützen, den Erzieherberuf zu wählen,
  • die Rahmenbedingungen für Männer und Frauen im Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen verbessern,
  • eine qualitätvolle geschlechtersensible frühkindliche Bildung und Erziehung fördern.

Kontakt

Natalie Adrat (c) Martin Karski

Natalie Adrat

Pädagogische Mitarbeiterin

Dominik Duballa

Dominik Duballa

Jugendhilfereferent