Suchen & Finden
Aktuelle Meldungen
Wanderausstellung "25 Jahre esperanza" im Johanna Etienne Krankenhaus
Muttertag im Frauenhaus
Kunst als Spiegel der Seele
Kleine Hände, große Wirkung im Garten
Wanderausstellung "25 Jahre esperanza" im Johanna Etienne Krankenhaus
20. Mai bis 14. Juni 2026 im Bereich der Geburtshilfe
20. Mai 2026; Martina Hachenberg
Das Johanna Etienne Krankenhaus zeigt ab Mittwoch, 20. Mai, die Wanderausstellung der Schwangerschaftsberatungsstelle esperanza des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Neuss. Unter dem Leitgedanken „Hoffnung eröffnet Zukunft – esperanza eröffnet Möglichkeiten“ erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Beratungs- und Unterstützungsangebote für Schwangere, Paare und Familien in Neuss, Kaarst, Meerbusch und Korschenbroich. Die Ausstellung des Erzbistums Köln entstand anlässlich des 25-jährigen Bestehens von esperanza.
Auf mehreren Plakatwänden führen QR-Codes zu Erfahrungsberichten mit unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkten. Viele werdende Eltern bräuchten heute mehr Unterstützung als noch vor einigen Jahren, berichten die Beraterinnen Anne Grünwaldt, Daniela Klein und Annette Klepatschow von esperanza Neuss. Familien stünden oft vor mehreren Herausforderungen gleichzeitig: emotional, finanziell und gesellschaftlich. „Gemeinsam mit dem ‚Etienne‘ holen wir Familien dort ab, wo sie stehen, und bieten frühzeitig verlässliche Unterstützung an.“
Zwischen dem Johanna Etienne Krankenhaus und dem Sozialdienst katholischer Frauen besteht eine langjährige, enge Zusammenarbeit. Schwangere Patientinnen können von esperanza in der Klinik in psychosozialen Fragen beraten werden. Vor allem in Notlagen, wie etwa anonymen oder vertraulichen Geburten, arbeiten beide Einrichtungen eng zusammen.
„Wir freuen uns sehr, dass das ‚Etienne‘ diese Wanderausstellung aufnimmt. Seit vielen Jahren arbeiten wir wertschätzend und auf Augenhöhe zusammen – immer im Interesse der Frauen, die Unterstützung suchen“, sagt Elke Kroner, Leitung des Fachbereichs Frauen des SkF.
Dr. Margret Albiez, Leitende Ärztin der Geburtshilfe im „Etienne“, betont die Bedeutung der Kooperation: „Wir können uns aufeinander verlassen, um Schwangere mit psychosozialen Problemen medizinisch und bei der Lebensbewältigung individuell und bestmöglich zu begleiten.“
Zusätzlich bietet esperanza regelmäßig eine Sprechstunde direkt im Krankenhaus auf der Neusser Furth an. Ratsuchende Patientinnen erhalten dort frühzeitig Zugang zu Beratung und individuellen Hilfsangeboten.
Die Ausstellung ist noch bis 14. Juni im Bereich der Geburtshilfe des Johanna Etienne Krankenhauses zu sehen.



