Wie aus Grundwasser Trinkwasser wird – und warum man Schwarzarbeit lieber lässt
Eine Gruppe neugieriger Teilnehmer aus dem Projekt „YES WE CAN“ ging auf Exkursion in das stillgelegte Wasserwerk in Troisdorf-Oberlar: Wer hätte gedacht, dass unser Trinkwasser so eine spannende Reise hinter sich hat? Vor Ort wurde anschaulich gezeigt, wie das klare Nass aus dem Boden gewonnen wird. Pumpen, Filter, Rohre, Zerstäuber, von der Erde ins Glas – ein Wasser-Abenteuer.
Wasserkreislauf einmal anders
Im Gruppenraum wurde es theoretischer, aber nicht weniger spannend. Der Wasserkreislauf stand auf dem Plan: Das Wasser selbst gibt es schon seit es sich auf der jungen Erde gebildet hat, also etwa 4,5 Milliarden Jahren. Dazu ergaben sich viele Fragen. Woher kommt unser Wasser, wie gelangt es ins Haus, und wie können wir es im Alltag verantwortungsvoll nutzen? Praktische Tipps zum Wassersparen gab es gleich dazu. Erstaunlich, wie einfach kleine Veränderungen sein können.
Schwarzarbeit? Lieber nicht!
Danach wurde es ernst: Schwarzarbeit. Die Frage „Was tun, wenn der Chef plötzlich sagt, dass man schwarzarbeiten soll?“ sorgte für Diskussionen. Die klare Antwort der Schulung: ablehnen, rechtliche Aspekte im Blick behalten und die eigene Sicherheit wahren.
Wenn helfen zur Pflicht wird
Auch das Thema Hilfe für Gewaltopfer wurde behandelt. Einige Teilnehmer hatten kürzlich in Ihrer Unterkunft aktiv einem Opfer geholfen. Die Schulung erklärte, wie man richtig handelt:
Polizei rufen, nichts anfassen und Spuren sichern lassen. Erklärt wurde auch die Möglichkeit der anonymen Spurensicherung im Krankenhaus, falls es um sexualisierte Gewalt geht und das Opfer keine Anzeige erstatten will.
Am Ende waren sich alle einig:
Trinkwasser ist faszinierend, Schwarzarbeit ein No-Go – und helfen kann jeder, jederzeit!